Leony
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Diese Modelle habe ich auch alle durchgespielt. Vermutlich ist es wie du sagst und die Unzufriedenheit entspringt der Eheproblematik. Würde die Beziehung zu meinem Mann funktionieren, wäre vieles einfacher. Deswegen bin ich damals auch zu ihm gezogen ohne großes zögern.
Dass mein Heimweh dann so stark wurde hängt vermutlich damit zusammen, dass ich mich in dem Haus in dem ich lebe nicht zuhause fühle und in der Ehe nicht.
Ich stelle mir manchmal vor wie es wäre, mir hier in der neuen Umgebung (natürlich nur wegen meiner Tochter) eine Wohnung zu suchen, die mir gefällt und in der ich mich zuhause fühle. Möglich, dass sich dann vieles entspannen könnte… möglich. Ich weiß es nicht….
Mein Mann hat lange nicht verstehen wollen, dass sein Haus wie er es eingerichtet hat (auch wenn es wahrscheinlich vielen auf den ersten Blick gefällt… wenn man zu Besuch kommt) mir eben nicht gefällt. Es ist schön, keine Frage, aber ich fühle mich hier nicht Zuhause.
Eine Wohnung auf halber Strecke zu suchen wäre für mich auch ok. Für mich wäre das ok, was es mir ermöglicht meine Tochter so oft es geht zu sehen. Das soll nicht besitzergreifend anmuten. Aber es ist tatsächlich so, dass ich mir ein Leben ohne sie sehr schwer vorstellen kann. Deswegen auch meine riesen Angst vor dem was im Falle einer Trennung diesbezüglich auf mich zukommen könnte.
Kann mein Mann nicht auch zum Anwalt gehen und das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen? Was wäre dann? Was wenn der Anwalt sagt die Tochter bleibt beim Mann … kein Wechselmodell oder so ähnlich…
Ich bin selbstständig und arbeite nebenher. Finanziell bin ich nicht auf meinen Mann angewiesen…