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Brightness2
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Zitat von Leony:Also in vier Jahren kann ja viel passieren.
Nun ja, die Veränderung, dein "Aufbegehren", kam nach deinen eigenen Angaben während der Schwangerschaft. Ist also gerade mal knapp zwei Jahre her, die drei Jahre Beziehung vorher liefen zumindest so gut, dass du einem Umzug zu seinen Bedingungen zugestimmt hast und mit ihm gemeinsam euer Wunschkind auf den Weg gebracht hast.
Zitat von Leony:Aber alle versuche mit ihm zu reden drehen sich nur im Kreis.
Ach, weißt du, genau das Gefühl habe ich aktuell im Austausch mit dir. Auf konkrete Fragen gehst du nicht ein, gerade verhärtet sich die Front gegen deinen dominanten, uneinsichtigen Mann. Also mit viel Zuspruch von hier, ganz schnell weg.
Zitat von Leony:Er ist der Fehlerlose und ich bin das Problem.
Nö. In deinen Schilderungen ist doch ausschließlich er das Problem. Dominant, uneinsichtig, besserwisserisch, nimmt dich nicht ernst, hört dir nicht zu, tbc.
Zitat von Leony:Würde mich mal interessieren, wie du mit so jemandem umgehen würdest.
Interessant, dass du explizit fragst, wie ich mit "so jemanden" umgehen würde. Also nicht, was ich machen würde. Da ist die Schuldfrage für dich also doch eindeutig geklärt? Zu seinen Ungunsten. Auf mich wirkst du extrem unaufgeräumt in dir selbst. Unabhängig von deinem Mann. Dem du dafür aber den schwarzen Peter zuschiebst. Ich antworte dir trotzdem, auf eine fiktive Frage, was ich tun würde. Das hatte ich in meinen Fragen an dich bereits mehrfach impliziert. Ich würde Tacheles mit ihm reden. Ihm mitteilen, dass es fünf vor zwölf ist, dass die Ehe auf der Kippe steht. Termine bei der Eheberatung oder Mediation vereinbaren, ihm mitteilen, dass davon der Fortbestand der Ehe abhängt. Ihn auffordern, sich der Beziehung zuliebe darauf einzulassen. Mir überlegen, was ich wirklich brauche und wie ich dies in der Ehe erreiche. Würde meinen Mann fragen, ob er mit dieser Ehe und den Streitigkeiten glücklich ist oder ob wir lieber gemeinsam an einem Strang ziehen, um Lösungen für uns zu erreichen. Gleichzeitig würde ich mir ganz ehrlich Gedanken darüber machen, was in mir und mit mir passiert ist. Was diesen Gefühlsumschwung in der Schwangerschaft bewirkt hat. In mich gehen und mich fragen, was mit meinen Gefühlen und Träumen passiert ist, was sich innerhalb so kurzer Zeit verändert hat. Mir überlegen, was ich alles unternehmen kann, um meine kleine Familie so kurz nach Gründung nicht zu zerreißen. Last but not least, würde ich meinen Hormonstatus überprüfen lassen.
