ja der schmerz ist da, auch wut, warum er auf n i x reagiert. sich einfach aus dem staub gemacht hat, ohne sachen abzusprechen. von den klamotten im keller bis zu einem ticket, das mir gehört. ich bin enttäuscht, traurig, wütend - alles.
frage mich auch, was soll das leben? was will es von mir? wann komme ich endlich auch mal wirklich an? kinderchen - über unsere und unser zukünftiges leben sprach er so oft und zuverlässig/zuversichtlich. er mache alles für unsere zukunft.
dann der widerwärtige, böshafte abgang anfang märz! warum?
seither nichts. nichts gehört. keine entschuldigung, kein wie geht es euch, nichts. als sei man
müll, der einfach so mal entsorgt wurde auf nie mehr wieder sehen. wenn ich das hier schreibe kommen worte in mir hoch, wie ich hasse dich.
dieses ungerechtigkeit. wie soll man die los werden? ist er die einzige erlösung? freundschaftlicher, netter kontakt? der das alte begraben lässt?
die therapeutin sagte vor paar wochen zu mir, es wäre gut, wenn ich gedanklich abstinent werden würde von ihm. ich wache auf, nachts, morgens, usw. und denke automatisch an ihn. mit der frage. "warum", "wie geht das" und "krass".
vlt hat er mich nur genutzt, um zu hause auszuziehen. so vermutete auch seine mutter. mich als sprungbrett genutzt. über seine mutter sagte er, die brauch mich, ich sie aber nicht. eine platonische freundin hat er auch schonmal so hinterlassen, wie mich. nummer gewechselt und sie sei tot. sie war wohl die böse manipulierende - nicht er. jedenfalls komische abgänge und kontaktabbrüche seinerseits.
wie schlimm, dass ich sowas erleben musste und wieder auf die schnauze gefallen bin, ich war aber auch blind. dann dieses liebe gute getue von ihm, immer bei mir sein, im alltag gut sein, das ich nicht vergessen kann.
er kann es offenbar vergessen. er wollte weg und kurzen prozess machen, während ich trauere und immer dran denken muss. ich kann ja nicht in ihn hineinsehen, aber wenn er auf nix reagiert, dann muss ich wohl davon ausgehen, dass er tot ist. boshaft. krass. zufrieden, so wie es ist.
da kommt mir wieder die erinnerung der aussage seiner mom: d-e-m geht es nicht gut!
ich wünschte diese lebensphase wäre rum!

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