hi
da es immer gut tut seine gedanken hier los zu werden, muss ich nochmal in die tasten hauen. ich kann es immer noch nicht fassen, stehe teils auch unter schock immer noch deswegen, wie dieser mensch sich verabschiedet hat und sich seither "mühelos" tot stellt.
wie schafft er das? mir fällt es so schwer.
ich hoffe immer, dass ich es entweder vergessen kann (das funktioniert offenbar nicht, weil wenn man mal down oder fertig ist am tag, spätestens dann "brauch" man wieder den menschen oder fragt sich, wieso man diese stütze nicht halten konnte. -ja immer die schuld bei sich suchen), also vergessen, funktioniert nicht, es ist zu krass/abrupt, wie es zu dieser trennung kam, wie es passiert ist. dann kommt hoffnung B, dass sich was tut, dass er sich irgendwann meldet und ich erlöst bin von diesem merkwürdigem zustand. (!?!?)
nach fast 4 monaten, glaubt er es, dass ich immer noch unter schock stehe? dass er mir das leben so schwer macht. irgendwie finde ich haben doch auch die verlasser eine klitze kleine verantwortung? man kann doch ein menschenleben nicht derart abrupt abschneiden / verlassen?
ja, ich bin gewachsen seither. mit ihm wäre das nicht möglich gewesen, er hat mich immer "unterstützt", mir nix zugetraut und mich i-wie unfähig, klein gehalten. merkwürdige dynamik.
am ende sagte er auch "ich bin nicht verantwortlich für dich". das stimmt ja auch, ich stimmte zu.
die psychologin sagte es wurde ihm ggf zu eng, findet es aber völlig in ordnung, dass ich fragen gestellt habe, das bohrte offensichtlich in einer wunde bei ihm und was ganz schlimm wäre, wenn er nicht bekloppt ist, wenn er keine zukunft mehr mit mir sieht. aber dann muss man doch nicht "so" gehen.
wie ihr seht, es fällt mir immer noch ab und an und regelmässig sehr schwer. alles was da hilft, ist vermutlich reden. aber im umfeld geht das langsam nicht mehr.