Hansl
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Zitat von satya:Er gibt mir kein gutes Gefühl, obwohl er für mich kämpft. Ich bin am verzweifeln, kann nichts mehr einordnen.
Ich hab es noch nie verstanden.
Warum man um eine Frau kämpfen "soll"
Oder muß.
Dieses Thema polarisiert.
Frauen sind in diesen Dingen untereinander sehr gespalten.
Als Mann steht oft vor einem Rätsel.
Sag ich nun, Frauen wollen oft daß man um sie kämpft und kommt sofort Widerstand. Habe heute ähnliches geschrieben, sofort wurde ich angegriffen.
Aber es ist so.
Es gibt Frauen, die erwarten daß man um sie "kämpft", sich "Mühe" gibt.
Usw.
Alles andere gilt als Weichei und wenig männlich.
So wie ich.
Werde hier ja auch oft ausgelacht.
Aber ich habe noch nie um eine Frau "gekämpft"
Ich finde es wenn man sich offenbart, seine Gefühle darlegt, ehrlich ist und bereit ist zu kommunizieren hat man alles gegeben.
Ehrlich gesagt, ich finde es schon unangenehm zu lesen, was er da so macht.
Wenn die Frau, die ich liebe gehen will, oder zumindest in einem ungünstigen Prozess ist kann man Gespräche anbieten.
Reden.
Entscheidet sie sich dann dafür, zu gehen oder sie braucht Abstand, akzeptiere ich dies dann.
Ich finde das übergriffig, dann Druck zu machen. Gegen ihre Entscheidung präsent zu bleiben.
Ich finde, das ist respektlos.
Die Frau die ich liebe und mit ihr im Leben bleiben will, sollte das freiwillig und aus tiefer Überzeugung wollen.
Aber wie gesagt, nicht selten wird dies als mangelndes Interesse gesehen. Und dann doch erwartet, daß man "kämpft".
Und man gilt als schwach.
Trotzdem widerstrebt mir das.
Man kann doch Gefühle und Zuneigung nicht erzwingen.
Wenn man geht, dann spürt man von alleine irgendwann, wo man steht. Man geht ja nicht grundlos.
Und die Frau die ich liebe lässt sich garantiert nicht mit Blumen und blumigen Worten manipulieren.
Es geht um Gefühle.
Zugehörigkeit und Vertrauen.
Nicht um Besitz.
Satya ist die Wahrheit, die Tugend.
Bleib dabei.
Liebe ist Freiheit.