Zitat von Joeyjo: Das ist eben das Kranke daran. Es wird einem noch die heile Welt vorgespielt
Ist das so? Woher weißt Du sicher, dass das so ist?
Alternative: Ex hat nichts vorgespielt, sondern den Status Quo aufrechterhalten, solange es für Ex selbst nicht klar war. Meist ist sich der/die Trennende selbst nicht zu 100% sicher. Irgendwann kippt die Waagschale zu "nein, ich gehe".
Hätte man das gemeinsam angehen und diskutieren können? Sollen? Ja. Aber diesen Glauben, dass das möglich oder zielführend gewesen wäre, hatte Ex offensichtlich nicht. Wobei Ziel eben auch was ganz eigenes ist. Warum soll ich mit jemandem diskutieren, der will dass man bleibt, wenn man selbst doch gehen will? Warum an Veränderung glauben, wenn es keine gab?
Edit: Im Laufe der Jahre sammelt sich so viel an. Beziehungen scheitern, wenn es weniger als 5 positive Interaktionen pro negativer Interaktion gibt. Und sie scheitern, wenn es mehr als 11 positive Interaktionen pro negativer gibt (Irgendein Psychologe, keine Ahnung mehr).
Was wann warum und wieso Ex dazu brachte den Glauben an das Miteinander zu verlieren? Ich krieg ja meine eigene Psyche kaum auf die Reihe, da soll ich auch noch in ne fremde gucken und mich fragen was ich wann wo wie falsch für die Person gemacht habe?
Irgendwo ging der Gaube an "ich habe es mit Dir besser als ohne Dich" auf der langen Wegstrecke verloren.
Ob das Gras woanders wirklich grüner ist? Ein Leben ohne einen selbst wirklich besser? Muss Ex dann halt genauso erfahren und erleben, wie die Zeit mit einem.