Zitat von HerrZ: Ex hat nichts vorgespielt, sondern den Status Quo aufrechterhalten, solange es für Ex selbst nicht klar war. Meist ist sich der/die Trennende selbst nicht zu 100% sicher. Irgendwann kippt die Waagschale zu "nein, ich gehe".
Hätte man das gemeinsam angehen und diskutieren können?
War bei uns auch so. Es ist wie ein großes Fass, dass dann bei einer kleinen Bagatelle überläuft. Da bringt man als Verlassener Ursache und Wirkung nicht zusammen, denkt, wegen der Kleinigkeit macht sie Schluß? Dabei wurde das Fass schon vor vielen Monaten aufgestellt.
Weil man es nicht glauben kann, beginnt die Diskussion, die dann mit "habe keine Gefühle mehr" gekontert wird - was soll man daran auch ändern können, muss es also schlucken.
Erst später dann kommen die wahren Gründe raus, wenn die Ex bereit zur Aufarbeitung ist.
Immer wieder hat sie was gesagt, an meiner Nörgelei und negativen Worten Kritik geübt, aber ich habe es nie als Warnung verstanden. Vielleicht war es anfangs auch kein Trennungsgrund, aber am Schluß war es ihr einfach zu viel.
Es sind oft die verdammten Kleinigkeiten! Die sind besonders tückisch, weil diese die Beziehung von innen auffressen, aber nach außen nicht durch Streit sichtbar werden.
Eigentlich sollte jedes Paar am Monatsende gemeinsam eine kleine "Bilanz" aufstellen und eben solche Punkte zur Sprache bringen, also was gerade gut läuft oder wo es zwickt.
Wenn jeder immer nur schluckt, wendet man sich ab und aum Schluß ist dann eben die Luft raus. Allerdings was helfen Diskussionen, wenn keiner an sich oder der Beziehung arbeiten will. In dem Fall resiginert einer auf Dauer und wirft das Handtuch.