Zitat von Urmel_:Und wenn sie es anders sehen und Zuspruch erhalten, gilt die emotionale Verkümmerung und "wieder richtig leben" dann auch als valider Trennungsgrund für Männer?
Diese unbeantwortete Fragestellung war ja aus dem Grund gestellt um festzustellen, ob es da einen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt.
Wie groß da das Ungleichgewicht zwischen Frau und Mann ist (in der Mehrzahl der Fälle, es gibt wenige Ausnahmen), zeigt sich doch schon in folgender Tatsache:
- Trennt sich die Frau aus einer Familie mit kleinem Kind, geht jeder automatisch davon aus, dass das Kind bei der Frau bleibt.
- Trennt sich ein Mann aus einer kleinen Familie mit Kind, geht jeder automatisch davon aus, dass er das Kind zurück lässt.
Gäbe es hier allerdings eine gesetzlich verankerte 50/50-Regelung, würde sich die Fragestellung, wer hier wen zurücklässt, gar nicht stellen. Und dann geht es um die Frage, ob der Vater gewillt ist (die Mutter übrigens auch), sich 50 Prozent um das Kind zu kümmern. Und ich möchte behaupten, dass der TE im Fall der Trennung sein Kind gerne 50 Prozent der Zeit bei sich hätte.
So ein Grundrecht für Väter wollen aber nicht wenige Frauen aus unterschiedlichen Gründen nicht. Und nicht selten sind es finanzielle Gründe.
Mein Anliegen war, dass man doch bitte die moralische Keule samt Vorverurteilungen stecken lässt, denn das man mal unsicher hinsichtlich seines Partners ist, entzieht sich nicht selten unserer Kontrolle. Sehr wohl aber haben wir die Kontrolle über unsere ENtscheidungen. Und daher auch mein Rat (auch, weil ich der Ex keinen Meter über den Weg traue), dass er jetzt Monate ins Land gehen lassen soll, damit die Hormone und die Wunschträume mal wieder ein reales Maß annehmen oder abebben. Also grundsätzlich ein Rat, nicht aus einer Laune heraus alles über Bord zu werfen.
Jedoch, die Vorverurteilung von Emotionen, die vielen Frauen ebenso und wesentlich häufiger durchs Hirn rauschen, ist nicht angebracht, denn sonst könnte man jeder Frau hier im Forum über den Mund fahren, die "Emotionen" oder die Abwesenheit dieser, als Trennungsgrund angibt.
Und wer diese Unterschiede bei den Geschlechtern, bei der moralischen Bewertung der Geschlechter nicht anfasst, der weiß sehr genau, wie sehr hier Doppelstandards als "gerecht" in der weiblich geprägten Gesellschaft durchgewunken werden. Zum Nachteil vieler Männer, denen damit Unrecht geschieht. Oder habt ihr noch nie etwas von Vätern gehört, denen durch die Mutter das Kind entzogen wurde und die daran zerbrochen sind? Haben die nicht unseren Schutz und Unterstützung verdient?
Und wenn sie das verdient haben, dann geht dies doch wohl nur, in dem man auch die ungerechte Behandlung eines geschlechts und die moralische Bevorzugung des anderen Geschlechts zur Sprach bringt. Und ich kann Dir auch sagen, warum dieser Schritt ganz dringend nötig ist. Die Männer wissen, wo sie stehen. Bislang war es ihnen aber egal, weil sie durch Leistung wert beweisen konnten. Wird die Leistung eingefordert, aber dafür kein Respekt mehr aufgebracht und nimmt dies überhand wie zur Zeit, dann steigt die Zahl der Männer, die auch nur einen Deut Unterstützung für Frauen aufbringen, enorm.
Und die Geschichte zeigt glasklar, unabhängig vom System, dass in Notlagen immer Frauen die schlimmsten Entbehrungen zu tragen haben. GoooGrrrrrl ist ein Mythos, der von unserer Wohlstandsgesellschaft befeuert wird, damit sich alle (auch Frauen) krumm und buckelig arbeiten. Und das weiß auch jede Dame mit nur einem Funken Verstand.
Zitat:Wenn nicht sogar noch schlimmer, da großteils eher Frauen am Zusammenhalt der Familie interessiert sind, auch wenn es nicht gerade gut läuft.
Völliger Unsinn. Reine Propaganda im Sinne der weiblichen Unbeflecktheit. Bitte um einen Beleg.
Hier mein Gegenbeweis:
"
Frauen leiten über 70 Prozent der Scheidungen ein."
https://www.psychologytoday.com/us/blog ... -heres-why