Urmel_
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Zitat von Omshanti:Ob Urmel wohl jemals mit der ewig gleichen Leier aufhört? Zumindest hat es was beruhigend gleichförmiges und man wird nicht mehr überrascht.
Bei der nächsten Meditation könntest Du ja mal in Dich hineinhorchen, bei welchem Chakra möglicherweise eine Blockade vorliegt und so Rationalisierungen und Pauschalisierungen Tür und Tor öffnet. Da mag es Ansätze für zukünftige Erleuchtungen geben.
Betrachtest Du in diesem Zustand Dein eigenes Handeln, könnte Dir da möglicherweise auffallen, dass Du eine rationale Argumentation, zum Beispiel mit Bezug auf die angeführte Statistik von mir, vermeidest und nur eine emotionale Aussage, zur Wertung einer Person Urmel, anführst.
Was zum einen auf das 3. Chakra hinweist, damit Du nicht die Nadel im Heuhaufen suchen musst und zum anderen in der Rhetorik als "Argumentum ad Hominem" bezeichnet wird, welches manipulative Qualitäten besitzt. Viel Erfolg auf Deinem Weg.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem
Zitat von Mira_:Dein Beweis ist bestenfalls eine unverifizierte These.
Also erstens ist es nicht mein Beweis und zweitens ist es eine Studie. Und die belegt glasklar, dass Frauen über 70 Prozent der Scheidungen einleiten. Die Tendenz ist übrigens steigend.
Faszinierend ist dabei, dass eine Trennung ohne Trauschein von Frauen und Männern gleichermaßen eingeleitet wird. Damit fällt indirekt der Grund, dass eine Beziehung mies ist, aus dem Rahmen, denn dann wären die Trennungszahlen bei Ehen und bei Partnerschaften fast deckungsgleich. Sind sie aber nicht, denn bei normalen Paaren ist es 50/50, in de Ehe ist es 30/70. Nimmt man hinzu, dass die Freiheiten, Sicherheiten und Möglichkeiten der Frauen in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben, also die Ehe als "Restriktion" abgenommen hat, müsste die These, dass die Ehe als Institution die Frauen zu sehr einschränkt dazu geführt haben, dass mit Zunahme der Freiheiten in den letzten Jahrzehnten auch die Scheidungszahlen rückläufig sind, zumindest hinsichtlich der Verteilung. Sind sie aber ebenfalls nicht.
Bedeutet im Umkehrschluss, dass trotz mehr Freiheiten die Scheidungszahlen steigen und der Anteil der Frauen als Auslöser einer Scheidung ebenfalls steigt.
Und erst jetzt bewege ich mich von einer Studie hin zu einer These. Denn die vorherigen Absätze sind nur eine Beschreibung der Forschungsergebnisse. Argumentiert man gegen diese, wäre mindestens eine Studie mit gegenteiliger Aussage von Nöten. Bringt man diese nicht bei, bewegt man sich auf dem Boden bloßer Behauptungen und ohne echten Gegenbeweis.
Auf Basis dieser Studie könnte man also die These aufstellen (hier geht es nicht um persönliche Sichtweisen), dass zu viel Freiheit für die Frauen einen eindeutigen Einfluss auf die Chancen hat, ob eine Ehe Bestand hat. Bevor man da aber zu Schnappatmung tendiert sollte man sich vor Augen führen, dass auch der Umstand, dass eine Frau wegen zu wenig Gefühlen mit dem Gedanken der Trennung spielt und dafür in der Regel vom Umfeld volle Unterstützung erhält "verwirkliche Dich selbst, lass Dich nicht einsperren!", ein Mann der hingegen die gleichen Zweifel hat (siehe anderer Thread im Forum) aber sofort mit Anspielung auf seine Pflicht als Mann, doch für die Familie zu sorgten dazu bewegt werden soll, in einer möglicherweise unglücklichen Beziehung zu bleiben. Nicht absolut, aber tendenziell und in der Mehrheit. Daher lässt sich "zu viel Freiheit" sehr wohl auch auf Doppelstandards zum Nachteil der Männer beziehen. Und wie sehr man von der Gesellschaft gebrandmarkt wird wenn man es wagt auf Nachteile für Männer hinzuweisen sollte einem glasklar vor Augen führen, dass man auf persönlicher Ebene mit einer gewonnenen Argumentation nicht weiter kommt. Bedeutet für die Männer: Taten>Worte.
Quelle: https://www.sciencedaily.com/releases/2 . 154900.htm