Zitat von Tempest:Frauen quatschen Männer schon auch an, anfangs aber eben mit anderen Mitteln. Das aktive Quatschen kommt dann schon noch früh genug 😂
Ja tun sie, wenn sie merken, dass plötzlich ihr Marktwert abnimmt. Das beginnt oft so - je nach Optik - ab Mitte 30.
Durch die Trends, insbesondere Social Media sind viele Frauen sogar schon früher uninteressant für den Markt. Viele merken das, wenn sie plötzlich als Single mit Mitte 30 da stehen, von Alleinerziehenden mal abgesehen, nochmal eine andere Thematik........
Aber die erste Halbzeit geht meist an Frauen, die zweite eben nicht mehr. Als Mann merke ich schon, dass Frauen ab 40 mich recht häufig anbaggern, aber ich lehne das dankend ab, ein bisschen dreht sich die Arroganz dann auch um, wieso soll ich jemanden kennenlernen wollen, der mit seinem Körper Raubbau betrieben hat und das haben viele.
Viele Frauen wirken auch noch unbeholfener beim Ansprechen, so mein Eindruck, viel offensichtlicher und plumper, als sie selber es oft von sich glauben zu sein. Kommt vermutlich auch, weil sie das nie mussten und nie geübt haben. Körbe entgegen nehmen ist auch eher so ein Ding, das man Männern abverlangt, aber Frauen? Puhh, habe da schon Sachen erlebt.....
Zurück zum eigentlichen Thema:
Viele Frauen haben einen intensiveren Freundeskreis, in dem man auch mehr Quality Time verbringt. Viele Frauen führen deutlich tiefere Gespräche mit Freundinnen. Bei Männern dreht es sich um Oberfläche, Fußball, Heldentum, wie toll man selber ist. Oft trifft man sich in der Kneipe (unpersönlich) während Frauen sich oft daheim treffen (persönlicher) und viel tiefere beständigere Verbindungen aufbauen und Freundschaften haltbarer pflegen. Gibt auch Männer, die das können, aber eher seltener. Männerfreundschaften ersetzen als keine Partnerin, was Frauenfreundschaften häufig tun und sich Frauen erfüllter fühlen als Männer, die dann oft daheim auf der Couch hocken und nicht wissen, was sie tun sollen.
Auch wirkt es komisch, wenn man als Mann allein irgendwo hin gehen, man kommt sich ziemlich "lost" vor, während man wenn man als Frau wohin geht, sofort Anschluss erhält, weil Frauen generell erst mal als seriöser wahrgenommen werden. Bei einem einzelnen Mann ist der Gedanke gleich "was will der Typ".
Es gibt ja auch klare Studien der Partnerwahl. Quatscht ein Mann eine Frau einfach in der Fussgängerpassage an, hat Frau erstmal große Fragezeichen. Quatscht der selbe Typ sie aber auf einer Party an, wo er quasi als Gast schon mal einen Filter passiert hat, wirkt der Typ bereits seriöser. Also wenn man als Mann allein ist, hat man viel höhere Barrieren zu überwinden, wenn man keinen großen sozialen Kreis hat. Die Vorurteile, teils auch zu Recht, halten sich ja beständig.
ich glaube dass auch viele allein sein können, weil sie es müssen. Wer keine Wahl hat, der macht das Beste draus.
Ich selbst muss leider sagen, dass ich mich immer mal wieder in Phasen erwische, wo ich mich schon danach sehne, aber die Phasen sind mehr kurz und ich idealisiere häufig auch dann Beziehung als System, was bei mir, der sehr viele Hobbys hat, nur mit einer toleranten Partnerin funktionieren würde und die habe ich bisher nie kennengelernt. Und bevor ich meine Hobbys aufgebe, bleibe ich lieber Solo.