YsaTyto
Gast
auch ich würde euch mal eine Paartherapie vorschlagen. Ihr dreht euch im Kreis und es ist die Frage, ob da nicht noch mehr dahinter steckt, als unterschiedliche Säggswünsche.
Dass Du Deine Vorlieben hast, finde ich ganz normal, aber ich hab den Eindruck, dass Du Dich sehr an diesem Thema festgebissen hast und darüber werden von euch beiden andere Dinge vielleicht gar nicht mehr richtig wahrgenommen.
Passiert ja oft in Partnerschaften bezügl irgend eines Themas und da hilft es nie, sich diskutierend weiter in die Spirale rein zu bohren, sondern mal ein paar Schritte zurück zu treten und zu schauen, was eigtl genau passiert, was ja nicht bedeutet, dass Du grundsätzlich auf Deine Vorlieben verzichten musst. Aber bildlich gesprochen liest es sich für mich, als ob Du Dich an etwas festkrallst und es nicht loslassen willst (meine nicht grundsätzlich, sondern jetzt im Moment) und meine Erfahrung mit wie auch immer geartetem Festkrallen bei mir selbst sagt- wenn ich verbissen festhielt, hat es nie zu etwas sinnvollem geführt und der Blick ist oft auch eingeschränkt. Es kann sehr wohltuend sein, mal für eine Weile diesen Willen, etwas solle, müsse doch aus Gründen xyz so sein, wie man meint oder es wünscht, loszulassen.
Wie gesagt, das ist nicht gleichbedeutend damit, generell Deine Säggswünsche ad acta zu legen. Doch sehr oft im Leben ist es doch so, dass die Dinge nicht so laufen, wie wir es wünschen, wie es vielleicht gerecht wäre usw. Und es hilft dann aber nichts, zu beharren, wenn andere, das Leben oder wer und was auch immer nicht mitziehen.
Darum würde ich raten, echt mal eine Weile abzulassen vom Thema und gemeinsam in Therapie.