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MissLilly Mitglied
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Zitat von alleswirdbesser:
Am Anfang will man nicht darüber nachdenken und sich ausbremsen, weil man sich etwas Gutes tun möchte,
oder schlimmer: Weil man tatsächlich glaubt, dass man sich das verdient hat !
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x 1#1051
B
BernhardQXY Mitglied
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Zitat von BernhardQXY:
Warum sprichst du so respektiere ich vom rumlabern?
Despektierlich
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#1052
A
Unterstützung für betrogene Beziehungspartner
x 3
B
BernhardQXY Mitglied
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@alleswirdbesser Stimmt wahrscheinlich. Aber warum gesteht man Menschen die so etwas gemacht haben nicht zu, dass sie dazulernen? Einmal Betrüger immer Betrüger? Ehrlich gesagt gefällt mir hier die Wendung nicht so ganz.
Es wird verlangt, Definitionen zu geben von Begriffen wie sich zeigen oder hinterfragen oder es wird negativ konnontiert wenn dazu auch die Tiefenpsychologie ins Spiel kommt. Warum wird es als negativ betrachtet, wenn man an sein Inneres herangeht und quasi sich selbst aufräumt? Und was ich auch nicht verstehen ist dass es einen großen Unterschied zwischen rechtfertigen und erklären gibt.
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#1053
B
BernhardQXY Mitglied
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Zitat von Wurstmopped:
Ich liebe mich und meine Defizite, ich lebe damit! Die Defizite werden bleiben.
Das würde für mich Stillstand bedeuten und das wiederum ist Rückschritt. Auch an seinen Defiziten lohnt es sich zu arbeiten, finde ich
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#1054
alleswirdbesser Mentorin
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Zitat von BernhardQXY:
Einmal Betrüger immer Betrüger?
Wo genau habe ich das nun geschrieben?
Und, wenn du davon schreibst, ja, ich persönlich würde keinem Betrüger vertrauen, sollte es mich direkt betreffen, aber das ist meine Einstellung. Behauptet habe ich das in meinen Zeilen nicht.
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#1055
T
Trust_him Gast
Zitat von BernhardQXY:
Und was ich auch nicht verstehen ist dass es einen großen Unterschied zwischen rechtfertigen und erklären gibt
Für mich macht es einen Unterschied....rechtfertigen bedeutet für mich, dass das, was man rechtfertigt folgerichtig, logisch, richtig war. Erklären ist dagegen eine Erläuterung und eher sowas wie begünstigende Umstände, die ein Handeln erklären aber nicht rechtfertigen.
Wenn jemand augenscheinlich glücklich mit sich und seinem Leben ist und aus dem Nichts heraus nur so seinen Partner betrügt, wäre das für mich wohl schwerer zu verstehen, als wenn jemand, der labil, unsicher oder unglücklich ist, das tut.
Aber weder im ersten noch im zweiten Fall ist es meiner Meinung nach richtig, in Ordnung, ok den Partner zu betrügen.
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x 2#1056
alleswirdbesser Mentorin
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Zitat von BernhardQXY:
Warum wird es als negativ betrachtet, wenn man an sein Inneres herangeht und quasi sich selbst aufräumt?
Das ist absolut nicht negativ, sogar begrüßenswert, wenn dabei kein anderer hintergangen, belogen und verletzt wird. Ein Betrug, eine Affäre bringt das nun mal immer mit sich.
Das reine Beschäftigen mit sich selbst, aufräumen, gesunden oder was auch immer ist doch nicht negativ behaftet. Nur eben das Mitreinziehen des Partners. Und wenn die Beziehung kränkelt, spricht auch nichts dagegen sich damit auseinander zu setzen, sich drum zu kümmern, den Partner mit ins Boot zu nehmen. Ihn erst zu betrügen und dann an der Beziehung arbeiten zu wollen kann man doch kaum als positive Variante bezeichnen. Hier handelt eine Person, da wo zwei betroffen sind, egoistisch und nur auf sich bedacht. In einer Partnerschaft hat man nun mal auch Verantwortung zu tragen, nicht nur die schönen Dinge zu genießen und me first. Meine Meinung.
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#1057
E
Elfie1 Gast
Zitat von Trust_him:
Hattest du Depressionen vor der Affäre oder durch die Affäre?
Beides! Ich hatte schon vor der Affäre Depressionen und bekam ein entsprechendes Medikament. Nach der Affäre verschlimmerte sich die Depression stark und ich wurde suizidal. Ich kam in Therapie und musste die Dosis meines Medikamentes verdoppeln.
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x 1#1058
E
Elfie1 Gast
Zitat von alleswirdbesser:
Das ist absolut nicht negativ, sogar begrüßenswert, wenn dabei kein anderer hintergangen, belogen und verletzt wird. Ein Betrug, eine Affäre bringt das nun mal immer mit sich.
Meinen Mann hintergangen und betrogen habe ich in der Affäre. In der Zeit danach und in der Therapie habe ich aufgeklärt, warum ich glaubte, das nötig zu haben. Ich habe viel über mich gelernt und ich habe hart daran arbeiten müssen, mir selbst zu verzeihen. Viel länger übrigens als mein Mann. Der war damit erheblich schneller fertig und für ihn hätte es diese ganze Aufarbeitung nicht gebraucht. Ich wollte das aber auch, um nicht wieder in einer Affäre zu landen. Diese Gefahr bestand nämlich zumindest in den ersten Monaten danach sehr wohl. Wie gesagt, ich bin nicht stolz darauf.
Ich musste einfach wissen, warum ich so bedürftig war und warum mir solch ein Halodri wie mein AM solche Flausen in den Kopf setzen konnte. Gibt es daran irgendetwas auszusetzen? Ist das wirklich Gelaber und dummes Zeug?
Nun, mir hat es jedenfalls geholfen über alles hinweg zu kommen. Und meinem Mann übrigens auch. Wir sind heute einander viel näher, als wir es vor der Affäre waren. Ich denke, da gilt das gleiche, wie in der Medizin. Wer heilt, hat Recht. Wir sind geheilt. Beide!
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x 2#1059
B
BernhardQXY Mitglied
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Zitat von Trust_him:
Für mich macht es einen Unterschied....rechtfertigen bedeutet für mich, dass das, was man rechtfertigt folgerichtig, logisch, richtig war. Erklären ist dagegen eine Erläuterung und eher sowas wie begünstigende Umstände, die ein Handeln erklären aber nicht rechtfertigen.
Ich hätte da einen Fehler in der Formulierung. Ich sehe das ähnlich. Eine Erklärung ist völlig wertfrei, im Gegensatz zur Rechtfertigung.
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x 1#1060
E
Elfie1 Gast
Zitat von MissLilly:
Hättest du vielleicht mal tun sollen, denn gute Callboys sorgen nicht nur für Spaß im Bett, sondern erzählen dir auch genau das was du hören möchtest ....
Ich denke mal, diese Bemerkung ist sarkastisch gemeint. Spaß im Bett hatte ich mit dem AM übrigens nur sehr eingeschränkt und erzählt hat er generell nicht viel. Insofern, ja, ein Call Boy wäre besser gewesen.
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#1061
T
Trust_him Gast
Zitat von Elfie1:
Beides! Ich hatte schon vor der Affäre Depressionen und bekam ein entsprechendes Medikament. Nach der Affäre verschlimmerte sich die Depression ...
Glaubst du, dass es ohne deine Depression die Affäre auch gegeben hätte?
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#1062
T
Trust_him Gast
Zitat von BernhardQXY:
Ich hätte da einen Fehler in der Formulierung.
Ist das ein Tippfehler? Meintest du hier hatte oder wirklich hätte? Tschuldige, dass ich nachfrage, bin nur gerade unsicher, ob ich das korrekt verstehe.
Glaubst du, dass es ohne deine Depression die Affäre auch gegeben hätte?
Das kann ich so gar nicht beantworten. Die Depression gehört eigentlich schon mein Leben lang zu mir. Ich war immer schon sehr unsicher, fühlte mich oft traurig und hatte wenig Selbstbewusstsein. Pathologische Ausmaße nahm sie kurz vor der Affäre an. Wahrscheinlich durch den Tod meines Vaters. Es war eine sehr schwierige Zeit für mich. Ich hatte schlimme Schlafstörungen entwickelt, bekam deshalb das Medikament bereits und fühlte mich etwas besser, als ich den AM kennenlernte. Seine Zuwendung und Anerkennung zunächst nur im Job taten mir zusätzlich sehr gut. Die Depression wandelte sich fast in eine Euphorie. In diesem Zustand ging ich dann die Affäre mit ihm ein. Die gab mir nochmal einen Push. Ich war völlig angstfrei in dieser Zeit und belastbar wie ein Arbeitspferd. Der Zusammenbruch kam dann, als der AM die "Beziehung" mit mir ablehnte und sich zurück zog. Obwohl er es immer anders gesagt hatte, war alles was er von mir wollte eine schmierige Affäre. Für mich sollte es so nie sein. Auch deshalb war ich von Anfang an sehr ehrlich zu meinem Mann. Eine richtige Affäre wurde es erst, als die "Beziehung" vorbei war. Ich war so ambivalent und am Boden, dass ich mich nicht mehr steuern konnte.
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x 1#1064
M
maenneken Mitglied
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Also wolltest Du eine (Zweit)Beziehung? Als Absprung oder nur so für das Ego ?