Elfie1
Gast
Zitat von E-Claire:super, was hindert Dich dann daran Dir selbst zu verziehen und zu sagen, das war mein Weg. Vielleicht nicht der souveränste aber eben meiner?
Es war mein Weg! Er war total lehrreich und hat mich, meine Ehe und meine Familie sehr zum Positiven verändert. Ich hätte mir nur gewünscht, es wäre anders möglich gewesen. Meinem Mann und den Kindern hätte ich diesen Schmerz ebenfalls gerne erspart. Um die Arbeitsstelle tut es mir auch immernoch sehr leid. Ich bin zwar weiterhin in diesem Beruf geblieben, hatte aber nie wieder so ein tolles Team und so eine tolle Chefin, wie damals. Da hab ich wirklich einen viel zu hohen Preis gezahlt.
Auch für den AM tut es mir ehrlich gesagt noch immer leid. Er war ja wirklich toll in seinem Job und hat sich dadurch eine Menge verbaut. Die Affäre wurde von mir ja öffentlich gemacht, als ich kündigte. Er geriet dann in den Fokus und bekam eine Abmahnung, wegen anderer Unregelmäßigkeiten, die in diesem Zusammenhang auffielen. Auch seine damals noch in der Anbahnung befindliche Beziehung scheiterte. Das tut mir ehrlich leid, denn ich weiß, dass er diese Frau wirklich geliebt hat. Sie hätte auch gut zu ihm gepasst und wäre ein Gewinn für seine Kinder gewesen. Und wenn ich jetzt höre, dass er immernoch häufig krank feiert, was bestimmt seinem Alk. geschuldet ist, dann tut mir auch das sehr leid. Er hätte etwas anderes verdient gehabt. Ich hoffe, er bekommt wieder die Kurve. Das einzige, was ich dazu beitragen kann, ist unsere Arbeitsstelle großräumig zu umfahren und mich von ihm fern zu halten.
Wäre diese Affäre nicht gewesen, hätten wir tatsächlich Freunde oder zumindest gute Kollegen in einem richtig guten Team sein können. Diese Chance haben wir verspielt. Schade!