Zitat von Genussmensch: Fakt ist, dass weder im geschäftlichen noch im privaten Betrug zu rechtfertigen ist.
Zitat von Genussmensch: Was hier von Ehefrauen in die Tasten gehauen wird, um den Betrug noch als was gutes aussehen zu lassen, der Ehemann froh sein kann, wenn die******** wieder zurückkommt, lässt mich über mein Mittagessen nachdenken.
@Genussmensch - jedem Betrogenen steht es
frei, sich ob der aufgeflogenen Affäre scheiden zu lassen - oder dem Affärenführer zu vergeben, die Sache aufzuarbeiten und eine Beziehung 2.0 zu wagen.
Du hast Dich für ersteres entschieden und ich wünsche
Dir von Herzen, daß Du und Dein Sohn damit glücklich werden -
ich hätte es vermutlich genauso gemacht.
Andere entscheiden sich aber für letzteres und siehe: Zumindest einigen von denen gibt der
Erfolg mit der Zeit sogar tatsächlich
recht.
Was zum Geier ist eigentlich so schwer daran, diese menschliche Vielfalt schlicht zur Kenntnis zu nehmen und zu akzeptieren, daß es auch noch was zwischen schwarz und weiß gibt?
Weder fordert deren Erfolg Deine eigene Entscheidung heraus, noch umgekehrt. Was für Dich und Deine Noch-Frau eine völlig "richtige" (besser: passende) Entscheidung war, wäre beispielsweise für Elfie und ihren Gatten genau die "falsche" (unpassende) gewesen und umgekehrt. Eben drum würde ich die Wörter "richtig" und "falsch" auch durch die umklammerten ersetzen.
Und nein, Betrug ist nie zu rechtfertigen - aber
so ist es es auch nicht gemeint, wenn Menschen hier schreiben, ohne die Affäre hätte es für sie auch keine Beziehung 2.0 gegeben.
Ich versuche die Logik mal anhand eines Gegenbeispiels zu erklären, das aber auch wirklich gar nix mit Affären zu tun hat:
Ohne den WW2 hätte es auch kein deutsches Wirtschaftswunder gegeben.
So gesehen war der WW2 also ein Sprungbrett für die wohl üppigsten Verhältnisse, in denen die Masse der deutschen Bevölkerung je aufwachsen und leben durfte. Darf ich das bittschön so feststellen,
ohne mit Vorwürfen übersät zu werden, das sei (m)ein Versuch, den WW2 zu "rechtfertigen"?
Nix läge mir nämlich
ferner als eben das!
