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Unterstützung für Menschen in einer Affäre

blaublond

blaublond

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@Butterblume63 Danke dir. Ich hoffe das kommt auch irgendwann mal bei meinen Gefühlen an..

Heute habe ich mich in Akzeptanz geübt, mir immer wieder gesagt ich bin im gleichgültig, und es ist ok. Ich akzeptiere das. Ich habs ein paar mal laut gesagt, ein paar mal nur in Gedanken, Körperhaltung dabei aufgerichtet und selbstbewusst. Dabei auch mal leicht gelächelt. Klingt komisch, soll aber helfen um irgendwann zu akzeptieren. Genauso werd ich das mit er wird sich nicht mehr melden machen.
Mal schauen ob es hilft, hab diese Übung aus der Therapie^^

22.11.2022 18:07 • x 2 #1456


Begonie

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Zitat von blaublond:
ch weiss nicht ob es mir (momentan) helfen würde wenn man sich wenigstens grüßen würde, zuwinken oder so. Aber das wäre merkwürdig wenn ich da plötzlich nach Monaten mit anfangen würde, oder.. Und Grüßen wäre wahrscheinlich auch unangebracht?
Dieser kalte Umgang miteinander tut irgendwie weh, muss das wirklich sein? Dieses Gefühl ihm so egal zu sein tut mir weh, vor allem ist die Affäre fast 10 Monate vorbei, das ist noch nicht soo lange. Geht anscheinend schnell bei ihm.


Grüßen bei Augenkontakt sagt dem Anderen: ich habe Dich wahrgenommen. Das wäre ein kleines Zeichen einer Wertschätzung Deiner Person gegenüber. Aber klar, nach Monaten des Stillschweigens und Ignorierens damit anzufangen, ist auch blöde.
Andererseits kannst Du es mal probieren, einfach eine kleine Brücke bauen, wobei Du aber schön auf Deiner Uferseite bleibst. Nur grüßen und dann weiter gehen und keine Plauderei anfangen.
Bei mir ist es so gelaufen. Er ignoriert mich wie es nur geht, wenn wir uns vielleicht zweimal im Jahr sehen, zumindest wenn er mich zwar sehen könnte, ich aber weit genug weg bin. Dann tut er so als sähe er mich nicht und unterhält sich dann immer sehr engagiert mit anderen. Die Botschaft an mich: ich seh Dich nicht, Du bist es mir nicht wert mich zu sehen.
Mittlerweile ist es mir egal, anfangs, also die ersten Monate nach der Trennung tat es weh, weil es klar eine Missachtung meiner Person ist.

Wir grüßen uns nur, wenn wir zufällig mal aneinander vorbei laufen und es nicht mehr anders geht. Aber da ist keine Freude den anderen zu sehen, sondern eher so was wie Wahrung eines Minimums an Anstand. Man grüßt sich im Vorbeigehen weil man sich kennt und mal sehr gut kannte.

Dir macht der kalte Umgang was aus. Wenn ich ehrlich bin, mir auch. Es tut nicht mehr weh, es beeinträchtigt meine Stimmung nicht mehr, aber es müsste so nicht sein. Aber dann denke ich mir auch, er geht eben so damit um und ich passe mich dem an und akzeptiere es. Warum sollte ich freundlicher sein oder gar ein Gespräch über Banalitäten anfangen? Das ist er mir wiederum nicht wert. Bringen würde es allerdings nichts, sprich die Freundlichkeit wäre womöglich sehr einseitig und das gönne ich ihm nun auch nicht.

Die Affäre ist 10 Monate vorbei. D.h. es ist Abstand eingekehrt, aber letztendlich in Dir noch nicht richtig verankert. Ich finde das nicht ungewöhnlich. Nach 10 Monaten war er mir nicht egal, auch wenn ich mir mantraartig sagte, er ist mir egal. Aber der Schmerz saß doch noch in mir, zwar merklich abgeflaut, aber er meldete sich, wenn ich ihn sah. In meinem Alltag spielte er allerdings keine große Rolle mehr. Aber das Gefühlsgedächtnis meldete sich, wenn ich ihn sah, aber nicht auf angenehme Art und Weise, denn ich assoziierte ihn mit Schmerz - schon während der Affäre und hinterher natürlich auch.

10 Monate nach der Affäre war ein Kongress meiner Sparte in Berlin. Er kannte Berlin, hatte da auch so was wie eine Freundin, bei der er kostenlos übernachten konnte (er war sparsam bis geizig) und mein größter Wunsch wäre es gewesen, mal mit ihm dort hinzufahren. Er würde mir Berlin zeigen (bei der Größe der Stadt ja kaum möglich), aber ich sah mich mit ihm Händchen haltend durch Berlin spazieren und würde mich großartig fühlen.
Selbstverständlich kam es nie so weit, denn wir verreisten ja nicht. Das wäre ihm viel zu eng gewesen.

Ich saß in meiner Provinzstadt und dachte nach. Würde er kommen? Sehr wahrscheinlich. Und dann? Zu 100 % würde ich ihn sehen, zumindest von weitem. Und was würde es in mir auslösen? Panik, Aufregung, Stressreaktionen, womöglich würden mir die Tränen aufsteigen und ich müsste mich aufs Clo flüchten.
Und dann die große, unbekannte Stadt. Oh mein Gott, wie würde ich jemals die Fahrtlinien von U- und S-Bahn kapieren, wie mich zurecht finden und vor allem, wie würde ich mich fühlen? Womöglich furchtbar einsam und traurig und in meinem Hotel würde ich wahrscheinlich ein paar Tränen vergießen.
Ich hatte echt Angst, aber eine mahnende Stimme in mir sagte mir immer wieder, kneif jetzt nicht, Du elender Feigling. Fahr hin und stell Dich dem. Zieh nicht den Schw anz ein, nur weil er kommen könnte und gönne ihm nicht die Genugtuung dass Du fern bleibst. Denn er hätte das sicher auf sich bezogen und womöglich Gewinn daraus gezogen. Sieh an, das ist ihr zu viel!

Am nächsten Tag setzte ich mich in mein Büro, meldete mich für den Kongress an, buchte meine Fahrkarten und ein Hotel. Nicht etwa das Kongresshotel, das wäre zu einfach gewesen. Nein, mitten in Berlin, am Alexanderplatz.
Ich suchte mir alle Fahrten im Nahverkehr raus. Bis hierhin mit den Linien sound so, dann umsteigen und 10 Stationen fahren. Dasselbe retour. Die Kongressparty war in Kreuzberg, also musste ich das auch noch rausfinden usw.

Es gab kein Zurück mehr, ich fuhr. Und es geschah Merkwürdiges. Es war einfach, ich fühlte mich wohl, schaute auf die Straße und sah ganz normalen Menschen von meinem Zimmer aus. Und auf dem Kongress gefiel es mir. Es tat mir gut, nette Kolleginnen und Kollegen zu treffen, Firmenmitarbeiter usw. Und jeden Abend war was anderes los. Ich war das Gegenteil von allein und fühlte mich tatsächlich richtig fröhlich und schwungvoll. Ich staunte über dieses Geschenk des Lebens. Und was war mit ihm? Ha, er war nicht gekommen. Ich nahm an, er wollte einem Aufeinandertreffen aus dem Weg gehen. Vielleicht aber hatte er auch Urlaub - vielleicht mit seiner Neuen, die er spätestens ein halbes Jahr nach der Trennung von mir hatte, wahrscheinlich aber schon vorher.
Ich sagte mir, ha, und wer ist nun ein Feigling! Das kleine Ar...ch.

Berlin war mein Freischwimmer. Es war nicht vorbei, aber es gab mir mächtig Auftrieb, denn ich bewies mir, ich brauchte die Trantüte doch gar nicht, diesen Ritter von der traurigen Gestalt, der immer mit seiner bleichen Maske und mangelnder Körperspannung durchs Leben ging. Er hatte was Schlenkerisches an sich. Fand ich das toll? Vermutlich, ja, weil ich unter Geschmacksverirrung litt. Sein Gesicht, die bleiche Haut, die farblosen Haare zwischen Mausgrau und Braun, die wässrigen Augen und vor allem die Mimik, die viel zu wenig lebendig war. Und dennoch, ich hatte ihn irgendwie geliebt.

Irgendwann hatte ich mal noch eine Phase, in der ich mir einbildete, er würde sich mal bei mir melden. Womöglich Klärungsbedarf haben, Aufmerksamkeit bei mir suchen. Ich wartete auf ein Signal von ihm, das nicht kam. Später merkte ich, dass ich mir schlicht und einfach so was wie Aufmerksamkeit gewünscht hätte. Von ihm, der viel zu wenig Leben in sich hatte und ein Gefühlskrüppel war!
Es verging irgendwann auch wieder, aber das war nach Berlin.
Alles in allem brauchte ich an die 2 Jahre, bis ich richtig durch war mit ihm. Also denk dir nichts wegen der 10 Monate. Es dauert dann halt länger, aber es beeinträchtigt Dein Leben auch nicht mehr so.

Irgendwann eine Fortbildung. Er war auch da und wir liefen uns fast in die Arme. Denn ich öffnete die Tür des Raumes um aufs WC zu gehen, während er öffnen wollte um ihn zu betreten. Ein scheues Lächeln, ein schüchternes Hallo von seiner Seite. Ich ging raus und fasste den Entschluss, ich würde jetzt und heute das Eis der Sprachlosigkeit brechen, vorausgesetzt er saß günstig. Das tat er, ziemlich weit hinten und allein. so als ob er mir Gelegenheit zur Kontaktaufnahme geben würde.
Ich ging an ihm vorbei, blieb stehen, grüßte freundlich, lachte und wir wechselten ein paar Worte Smalltalk. Ich verabschiedete mich mit den Worten: vielleicht ruf ich Dich mal an! Er lächelte huldvoll und wohl auch geschmeichelt und erwiderte: Mach das!

Voller Enthusiasmus ging ich auf meinen Platz und war mächtig stolz auf mich. Was war ich doch toll und souverän! Aber nicht für lange, denn mir wurde was bewusst. ICH hatte Kontakt aufgenommen, ein Gespräch angefangen und einen weiteren Kontakt in Aussicht gestellt. Er war passiv geblieben, er investierte nichts, er wartete allenfalls darauf, wie ich mich verhalten würde.
Und wieder hatte ich Nähe gesucht, wollte die Distanz überbrücken, mich fast angeboten!
Herrgott, es war dasselbe wie in der Beziehung. Ich suchte Nähe und er ging auf Distanz. Dann ging ich auf Distanz, woraufhin er wieder mehr andockte, ehe es ihm wieder zu viel wurde. Das ewige Spiel zwischen aktivem und passivem Bindungsvermeider.

Wieder war alles von mir ausgegangen und ich fühlte mich, als wäre ich meinem uralten Mechanismus wieder auf den Leim gegangen. War wohl auch so, das alte Problem in mir, das scho seit Kindertagen angelegt war. Das sind die Ursprünge unseres Bindungsverhaltens, da fängt alles an und da entscheidet sich, ob Du langfristige Bindungen mit viel Nähe aushältst oder nicht. Ich konnte es nicht, ich kann es heute noch nicht. Ich halte es aus, ich bin auch gerne mit meinem Mann zusammen, aber zu viel Nähe kann ich nicht lang ertragen. Obwohl ich es mir ja immer gewünscht hätte, endlich mal einen zu finden, mit dem es möglich wäre. Aber ich bin nun mal auch deformiert und das bleibt. Aber ich kann anders damit umgehen, folge meinen unbewussten Impulsen weniger.
Der passive Vermeider, der sich vordergründig eine große Nähe, eine Verschmelzung wünscht und sich dann Partner sucht, mit denen es gar nicht möglich ist. Er stellt sich selbst ein Bein und lebt in unerfüllten Träumen. Aber er kann es auch nicht besser als der aktive. Er verkleidet seine Bindungsangst mit Leiden, mit Sehnsucht, mit Traurigsein wegen der empfundenen Distanz.

Nun, das war kein Glanzstück, was ich da geliefert hatte und ich meldete mich nicht bei ihm. Wozu ihm hinterher laufen, sein Ego aufplustern, während er völlig passiv blieb? Als ich nach der Fortbildung heim fuhr, verspürte ich Trauer, weil ich wieder den alten Mechanismus abgespult hatte. Die kleine Begonie sucht wieder krampfhaft Anschluss beim einsamen Kaktus in der Wüste.
Wie erbärmlich! Aus mit der Begeisterung, die schnell in Frust umschlug, zumal er mich den Rest der Fortbildung wieder nicht wahrnahm oder zumindest so tat. So blöd muss man mal sein.

Immerhin erkannte ich die Mechanismen viel besser. Das Gefühlsgedächtnis ist hinterfotzig, denn wenn Du ihn siehst, kramt es die mit ihm verknüpften Gefühle hervor. Er ist Dir nicht gleichgültig, aber er tut so, als wärst Du es ihm und Du bist so blöd, das als Kränkung zu empfinden, wie ich auch. Weißt Du, im Grund genommen geht es uns ja auch nur um unser Ego. Er soll zeigen, dass er uns wahrnimmt, damit wir das Gefühl haben nicht ganz vergessen und abgeschrieben zu sein. Ich würde sagen, ein Zeichen für mangelnden Selbstwert, den er aufgefüllt hatte in schönen Zeiten. Er tat das, was wir nicht selbst konnten. Gut für uns sorgen, zufrieden und glücklich das Leben zu genießen, denn dazu brauchten wir ihn. Nur mit ihm fühlten wir uns vollständig.
Träum weiter, er wird Dir dieses Gefühl nicht mehr geben. Mittlerweile bist Du zu schlau dafür, du hast Dich besser kennengelernt, durchschaut. Er sollte das erledigen, was wir selbst nicht für uns tun konnten. Wir brauchten ein Gegenüber, das das erledigen sollte.
Und damit missbrauchten wir ihn wiederum, denn er sollte uns eine vollumfängliche Akzeptanz und Liebe geben, damit wir an uns glauben konnten. Und das geht nicht gut. Ein Partner kann dein trauriges Herz nicht auf Dauer retten und glücklich machen. Er kann Dir nicht einen Wert geben, wenn Du ihn Dir nicht selbst geben kann.

Du wirst noch darüber hinweg kommen, eines Tages. Das hat Zeit und in dieser Zeit versuchtst Du, einfach nur gut zu Dir zu sein und daran zu glauben, dass Du es schaffen wirst.

Es liegt an uns, wir haben alles unsere Blessuren, die wir später immer noch abspulen. Aber wenn wir sie erkennen und entlarven, ist ein großer Schritt getan.

Das Leben ist so schön. Schöner als mit ihm, dem Vollpfosten. Was hätte ich denn von diesem gefühlsreduzierten Mann gewollt? Das Unmögliche.

Ach ja, er hatte ja recht bald eine Neue. Er war glücklich während ich immer noch litt. Anscheinend wollte ich richtig leiden. Warum hätte ich es sonst tun sollen? Auch ein Fallstrick meines Inneren. Leide möglichst viel, denn dann war die Liebe echt und tief. Nein, war sie nicht, denn er war doch nur ein Werkzeug meiner Defizite gewesen. Er war das Symptom meiner Blessuren, die ich heute noch ausheile - jeden Tag ein bißchen mehr. Ich habe Zeit für den Rest meines Lebens dafür. Ist doch gut, kein Druck, kein Termin, keiner, der sagt, jetzt komm doch endlich darüber hinweg.

Nimm Dir auch Zeit, aber wie gesagt, sei gut zu Dir, Denn damit tust Du Dir viel Gutes und das heilt Dich auch - jeden Tag ein kleines Bißchen mehr.

22.11.2022 19:23 • x 8 #1457



Unterstützung für Menschen in einer Affäre

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Lotte08

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Zitat von blaublond:
Heute habe ich mich in Akzeptanz geübt, mir immer wieder gesagt ich bin im gleichgültig, und es ist ok. Ich akzeptiere das.

Zitat von blaublond:
Genauso werd ich das mit er wird sich nicht mehr melden machen.

Ich bin ja eigentlich immer mehr ein Fan von eigener Aktivität, anstelle gefühlter Abhängigkeit vom Verhalten des Anderen. Also lieber Ich möchte keinen Kontakt mehr mit einem solchen Menschen anstelle Er wird dich sicher nicht mehr melden oder Ich drehe mich um und er wird mir egal werden anstelle Ich bin ihm egal.... Aber ich verstehe es. Manchmal falle ich aber auch in das Muster (heute gerade ).Ich bin aber mittlerweile gut trainiert in radikaler Akzeptanz. Es wird!

22.11.2022 19:51 • #1458


Füchsin83

Füchsin83

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Ich beisse aktuell gerade auch sehr die Zähne zusammen

22.11.2022 19:54 • x 1 #1459


Heiter

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@Begonie, ganz genau so ist es! Danke für diesen tollen Text!

Liebe @blaublond, dein Schmerz hat nur mit dir selbst zu tun - mit niemand anderem. Dein AM ist nur die Projektionsfläche - die du nutzen kannst, um dich selbst einmal ganz genau zu durchleuchten und neu aufzustellen!

Du selbst entscheidest, ob und wie lange du leidest! Du kannst jederzeit damit aufhören und damit anfangen, dein Leben zu leben. Dein Leid hält dich nur davon ab, dich auf dich selbst zu konzentrieren. Stell mal diese ganze Energie vor, die du einfach von dir wegfließen lässt, indem du dich darauf konzentrierst, was er tut oder denkt oder will... Und stell dir mal vor, du würdest diese ungeheure Energie in Kraft für dich transformieren. Für dich ganz allein und für alles, auf das du hinarbeiten möchtest oder auch, wer du sein möchtest! Sieh es als Chance, jetzt das Boot in eine ganz andere Richtung zu lenken, damit dir so etwas nie wieder passiert.

Und pfeiff drauf, was dieser Jammerlappen tut, der noch nicht mal genug zwischenmenschlichen Anstand beweist, dich zu grüßen. Das sagt rein gar nichts über dich aus, aber wirklich alles über ihn!

Deswegen ist der Satz grundsätzlich falsch, dass du dir sagst, du bist ihm egal. Das Mantra muss lauten: Mein Wert hängt nicht davon ab, wie er (oder irgendjemand) sich verhält. Mein Wohlbefinden ist nicht davon abhängig, wie er sich verhält, oder ob er mich liebt oder nicht. Ich finde mich selbst absolut großartig, wie ich bin. Ich kann mir selbst geben, was ich brauche.

Konzentrier mal diese ganze Liebe, die du gerade an ihn verschwendest, auf dich. Da ist sie gut investiert!

22.11.2022 20:14 • x 5 #1460


SolNegro

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Hallo zusammen,

kennt ihr diese Tage, wo ihr an nichts anderes denken könnt, als an ihn? Bei mir ist heute so ein Tag. Ich vermiss ihn heute so sehr, daß alles Ablenken nicht hilft. Wie gerne würde ich jetzt zu ihm fahren. Nur für 5 Minuten.

Danke fürs zuhören. Und die anderen können jetzt schön auf mich virtuell einschlagen.

24.11.2022 16:11 • x 1 #1461


Ema

Ema

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Zitat von SolNegro:
Und die anderen können jetzt schön auf mich virtuell einschlagen.



Oder doch lieber:

?

24.11.2022 16:51 • x 2 #1462


SolNegro

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@Ema wahrscheinlich brauch ich beides

24.11.2022 17:46 • x 2 #1463


Kerstin1976

Kerstin1976

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@SolNegro ja, das kenne ich. Leider...Ablenkung fällt dann schwer. Diese Tage sind anstrengend. Aber denke dran: jeder Tag ohne Kontakt, hilft Dir weiter Abstand zu ihm zu bekommen. Kopf hoch

24.11.2022 18:00 • x 1 #1464


FrauDrachin

FrauDrachin

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So wie bei der Geburt, der Spruch:
Diese Wehe ist vorrüber, hat ihre Arbeit getan und kommt nie wieder.

Schon irgendwie war, aber ich wär den entsprechenden Leuten wirklich gern ins Gesicht gesprungen...

24.11.2022 18:33 • x 2 #1465


SolNegro

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@Kerstin1976 danke für deine Antwort.
Ich bin nicht im no contact, sondern noch irgendwie mittendrin.

24.11.2022 19:03 • #1466


SolNegro

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@FrauDrachin des glaub ich dir sofort.
So dumme Sprüche muss man sich echt nicht anhören.

24.11.2022 19:20 • #1467


Ema

Ema

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Zitat von SolNegro:
Ich bin nicht im no contact, sondern noch irgendwie mittendrin.

Ich wünsch dir, dass es dir bald gelingt, dich da rauszuziehen.

Aus eigenen Erfahrungen kann ich dir sagen: Mit jeder Stunde, die du dir das antust, legst du dein Selbstwertgefühl etwas mehr in Schutt und Asche.
Je länger du mitmachst, desto länger wirst du vermutlich brauchen, dich selbst wieder aufzubauen.

Viel Glück!

24.11.2022 19:26 • x 4 #1468


SolNegro

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@Ema danke.
Du weißt ja wie es mit Kopf und Herz ist.
Wenn ich nur nicht so verliebt wäre.

24.11.2022 20:07 • x 1 #1469


Kerstin1976

Kerstin1976

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@SolNegro ich war/bin auch sehr verliebt. Aber ich musste es beenden; für mich. Damit ich selbst nicht kaputt daran gehe. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du einen Schlussstrich ziehen und auf no contact gehen kannst...

24.11.2022 21:19 • x 1 #1470



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