Zitat von blaublond: aber er hat nicht vor sich zu Hause zu trennen, was hält ihn davon ab?
Seine Kinder.
Er arbeitet in Teilzeit, damit er sich möglichst viel kümmern kann.
Und bevor diese Diskussion los bricht:
Ja, ich kann's verstehen.
Nein, ich bin nicht sicher, ob ich mich von meinem Ex getrennt hätte, wenn klar gewesen wäre, dass ich auszuziehen habe und die Kinder bei ihm bleiben und ich alle Ansprüche vor Gericht hätte erstreiten müssen.
Dafür wäre mir der Leidensdruck in der Beziehung wohl nicht groß genug gewesen.
Zitat von blaublond: Weiss er dass du darunter leidest die heimliche 2.Frau zu sein?
Wir haben lange nicht mehr darüber geredet.
Ich leide mal mehr, mal wenig, mal gar nicht.
Zitat von blaublond: Du idealisierst ihn. Wenn ihr euch sehr lange kennen solltet, würde von einem guten Freund erwarten dass ihm wichtig ist dass es dir gut geht.
Wenn ich ihm gegenüber als Häuflein Elend auftreten würde, er den Eindruck hätte, dass ich schlimm leide, ich denke, dass er es dann beenden würde.
Aber so bin ich nicht.
Ich heule nicht, inszeniere kein Drama, verlange keine Trennung oder Trennungsversprechen oder schreibe verzweifelte Liebesbotschaften oder so.
All das würde nichts ändern und ich fühle mich auch nie so, wenn wir uns sehen und auch nicht dazwischen.
Ganz am Anfang hab ich mal geweint und fühlte mich echt dreckig, physisch und psychisch, aber das ist einige Jahre her.
Es vergehen oft mehrere Tage, manchmal auch ne ganze Woche, ohne dass wir etwas voneinander hören und das ist ok. Jeder lebt seinen Alltag.
Also nein, ich kann nicht sagen: Blöder Kerl, der weiß genau wie mies es dir geht, und nutzt das schamlos aus.
Nur manchmal schwappt mir das Herz über und dann wünschte ich, ich könnte ihn einfach kurz anrufen oder in den Arm genommen werden.
Aber diese Momente gehen auch wieder vorbei oder ich wende mich dann an Familie/Freunde.