Um mal den Bogen zum eigentlichen Thema dieses Threads zu schlagen;-)
Das:
Zitat von Admaro: Sexuelle Wünsche werden nicht ernst genommen. Kommunikationsprobleme werden nicht ernst genommen. Arbeitsteilungen werden nicht ernst genommen. Wenn dann das Thema Trennung im Raum steht, wird die ganze Beziehung von Anfang an in Frage gestellt. Die eigenen Anteile werden negiert und das Wichtigste ist, dass die Ehe im Innen- und Außenverhältnis bestehen bleibt und sich für den einen nichts ändert.
sind eben alles keine echten Gründe, die ein monatelanges, oder sogar noch längeres Betrügen zur einen Seite und genauso langes Hinhalten zur anderen Seite rechtfertigen.
Es gibt letztlich keinen anderen Grund als, das
Zitat von DieSeherin: niemand, außer man selbst..
Und, und das kann gern jeder anders sehen, aber ich denke schon, dass dies zu erkennen, für Menschen, die in einer Affäre feststecken, genauer gesagt unglücklich feststecken, weil sie eigentlich eine richtige Beziehung wollen würden, sehr hilfreich wäre.....
Denn solange man als AP diese "Entschuldigungen" , die eigentlich nichts als Ausreden sind, an- und ernst nimmt, Verständnis hat oder sich dazu zwingt, und sich deshalb in die Rolle des Wartenden begibt und darauf hofft, dass .......auf was genau eigentlich? hält man sich selbst gefangen.
Hilfreicher wäre, zu erkennen, dass der andere, also der "gebundene" AP, keine Entscheidung trifft, weil er nicht will und nicht muss, und dass niemand ! in einer Ehe stecken bleibt, in der er/ sie wirklich unglücklich ist, v.a. nicht, wenn es die Chance gäbe mit der großen Liebe zusammen zu sein...., und dann damit aufzuhören, den AP zu überhöhen und sich mal wirklich zu fragen, warum man sich dafür hergibt und ob man das eigentlich nötig hat.
Wer die Affäre selbst nur zum Spaß und ohne Leidensdruck führt braucht das natürlich nicht, aber da braucht es ja eh keine Hilfe.....