Zitat von So-What: Eine Entschuldigung, dass man etwas falsch gemacht hat, ist eher ein Zeichen von Größe, m.M.n.!
Die TE hat nichts falsch gemacht.
Sie hat jemanden in die Schranken verwiesen, der in ihren Augen - noch dazu überflüssig, da bereits thematisiert - übergriffig war.
Dieser Umkehrschluss von "Schuld" ist ein interessanter Aspekt, den man immer wieder, gerade in anonymen Foren, erlebt, in dem der- oder diejenige, die plötzlich ein anderes Vorgehen, gar ein sich wehren, vornimmt, als eigentliche aggressive Person wahrnimmt.
Der ursprüngliche "Angriff" gerät völlig ins Hintertreffen oder wird gar verteidigt, zumindest jedoch gebilligt.
"Ich darf hier schreiben, ist öffentlich." Das an sich ist ja nicht falsch, im Gegenteil, es ist eine korrekte Aussage. Damit wird die vorherige Aussage "legalisiert", denn sie ist nicht widerlegbar.
Nur, sind deshalb alle Regeln der Empathie aufgehoben? Um das ging es, nicht um den Aspekt, dass es mehrere Sichtweise gibt oder gar nur eine Meinung akzeptiert wird.
Wenn man sich also der TE wirklich annehmen hätte wollen, wäre aufgefallen, dass ihr das Missverhältnis von Länge der Affäre zur Länge des "Leidens" bereits selbst aufgefallen ist und sie dieses Missverhältnis aufarbeitet.