Guten Morgen zusammen,
zu welchen Uhrzeiten seid ihr denn hier schon aktiv ^^
Zitat:Also kannst Du Dir den herablassenden Blödsinn des "Oh, Du bist aber nicht empathisch, weil Du mir was sagst, das ich nicht hören will" sparen
Zitat:wenn Du sofort sobald jemand nicht Deiner Meinung ist, sie in eine Ecke mit "Bringt ja nichts" zu stellen.
Also ich hatte @Admaro jetzt tatsächlich nie so gelesen.
Meine Interpretation ihrer Texte ist eher analog zu meinen:
Dass es nicht darum geht, sich nicht kritisch zu den eigenen Themen zu äußern oder man das sagen soll, was derjenige hören möchte, sondern eher das WIE. Die Art und Weise, wie man etwas rüberbringt.
Und ja sicher, es gibt Leute, die transportieren Dinge, die ich im ersten Moment eher nicht "so cool" finde, aber trotzdem (Achtung Triggerwort

aus meiner Brille emapthischer bzw wertschätzender rüber, als andere Leute.
Das ist Sympathie, das ist eigene Emotionslage in dem Moment, sicher.
Aber die Inhalte können doch deckungsgleich sein.
Ich persönlich (!) finde es in Teilen auch manchmal etwas anstrengend, wenn mein Gegenüber mir irgendwie krampfhaft vermitteln möchte, dass nur seine/ihre Meinung und Ansicht (Genderfreunde bitte mal kurz ignorieren) die einzigst Wahre ist. Das ist wahrscheinlich bei mir persönlich aktuell auch hier diesem Thema geschuldet, aber so geht es mir auch bei anderen Themen (Ernährung, Politik, Weltanschauung etc) Ich kann ja anderer Meinung sein, aber ich stelle mich halt auch nicht hin und möchte immer und immer wieder einstreuen, dass so, wie ich ein Thema für mich definiere, es the only way sein muss.
Zum Rest:
Zitat:Unterstützung ist halt mannigfaltig auslegbar. Die Einen glauben, es sei nur dazu da demjenigen/derjenigen auf den Rücken zu klopfen und "Ja, is ja gut" zu sagen. Andere sehen es als "Willst Du da raus oder nicht?!"
Das sehe ich auch so. Ein paar Beiträge weiter vorn habe ich ja auch gesagt, dass ich niemanden brauche, der mir das Köpfchen tätschelt, weil es bei mir gerade auseinander gegangen ist, aber die Mischung machts in meiner Welt. Eigene Anteile sehen - absolut - sich mit den eigenen inneren Beweggründen auseinander setzen - unabdingbar und für mich ja auch mit ein Grund, warum ich in einem öffentlichen Forum bin und mich austauschen möchte.
Ich möchte ja auch davon profitieren, dass Leute, die den ganzen Kram schon durch haben, mir ihre Ansichten erzählen. Und klar, nehme ich am Ende des Tages das davon mit, von dem ich glaube, dass es mir helfen kann. Und das sind mit Sicherheit nicht die Rückenklopfer.
Was ich meine, hier kommen Leute in explizit diesen Thread, deren Gefühlslage gerade vielleicht kompl. Kopf steht, die einfach nur traurig sind. Der ganze Liebeskummer Rotz der kommt doch einfach in Wellen...Die Trauer, das Verstehen, das Reflektieren und später dann das Umsetzen.
Aber manche "hauen direkt drauf" - das wird ja mit ein Grund sein, dass es diesen Unterstützungsthread überhaupt gibt, weil dieses ganze Affärenthema ja einfach unfassbar triggert. Jede Seite des Dreiecks. Aber Trauer ist Trauer und da braucht jeder auch mal einen Ort des Verständnisses.
Manche hier sind einfach schon länger aus ihren Affären raus, haben viel für sich daraus mitgenommen und möchten hier (was ja total gut ist) ihr Wissen teilen.
Wiederum andere sind einfach - ich nenn es mal vorsichtig - von vornherein abgeklärter und gehen mit dem Thema ganz anders um.
Aber wenn man noch ganz am Anfang ist und einfach nur verstehen will und gar nicht weiß wohin mit sich und diesen ganzen Gefühlen, die in einem drin toben und explodieren, dann ist es meiner Ansicht nach nicht soooo hilfreich, immer wieder um die Ohren gehauen zu kriegen "Ja Mensch, das ist aber so in einer Affäre, weiß man doch. Da kann man kommen und gehen wie man will, komm klar damit"
Kann man machen, könnte aber evtl dazu führen, dass diejenigen diesem für sie erstellten Thread in Zukunft fern bleiben, oder sich einfach noch besch... fühlen, weil sie ja rein rational wissen, dass sowas nicht "einfach passiert" nur macht das eben jeder in seinem Tempo.
Und empathisch sein und Verständnis zeigen schließt ja nicht aus, dennoch eine andere Meinung (im Laufe der Zeit gewonnen) zu haben.