Zitat von FrauDrachin: Ich würde mir wirklich wünschen, dass sich Leute hier raushalten, die glauben, Affairen und die Menschen darin durchschaut zu haben.
Nun, ich würde mir wünschen, dass wir alle verstehen, dass unsere Handlungen andere Menschen verletzen können.
Menschen, die Kummer haben und hier schreiben, können und dürfen unterschiedlichste Bewertungen erwarten.
Selbstverständlich darf hier jede/r schreiben - völlig losgelöst der Position in einem Affärendrei- oder Viereck.
Aber, wenn es dann ums Reflektieren und Analysieren geht, werden die eigenen Anteile wichtig.
Zu unterstellen, dass kritische Bemerkungen hier ohne Überlegung, Weitsicht und ein Bemühung um Verständnis waren, sondern stattdessen pauschale Verurteilungen, ist nicht richtig.
Ja, es gibt Affären.
Und ja, es gibt auch Menschen, die in Affären stecken und Kummer haben.
Selbstverständlich muss auch das gesehen werden und selbstverständlich bemühen sich die meisten User auch diesen Menschen Verständnis entgegenzubringen.
Trotzdem sind Affären IMMER schlimm!
Affären bedeuten immer Lügen, Betrügen, Kummer und Leid.
Auch wenn das ein Thread ist, der sich ausschließlich mit dem Kummer von Affärenmenschen beschäftigt, muss es in Ordnung sein, manche dieser Handlungen kritisch zu hinterfragen.
Wie sonst, kann sich dieses Geflecht lösen?
Wie kann es eine Lösung geben?
Ich finde es völlig unangebracht, kritische Fragen als "Hexenjagd" zu betiteln.
Wer sich nicht selbst mit sich und den Auswirkungen seines Handelns auseinandersetzen kann, möchte auch keine Unterstützung.
Denn es ist doch nicht unterstützend, ständig das Köpfchen zu tätscheln.
Zitat von FrauDrachin: Genial, und so wahr... Wenn wir glauben, genau zu wissen, was Menschen tun und warum, sehen wir die Menschen nicht mehr, sondern nur noch unser (abschließendes) Urteil.
Und genau das stimmt für alle hier!
Ich kann nicht erkennen, dass es hier zu übereilten Pauschalurteilen kam.
Aber, ist es nicht legitim, auch Happy54 darauf hinzuweisen, dass möglicherweise ihre eigene Bewertung der betrogenen EF ihres AM nicht ganz korrekt ist?
Sie beschreibt das Leben dieser Frau als "armselig" und lässt ihren EM als einzigen unwissend.
Ist es dann nicht legitim sie damit zu konfrontieren und möglicherweise zum Nachdenken anzuregen?