Zitat von Otten82:Aber Faulheit kann man nicht mit Alter entschuldigen.
Richtig. Genauso wenig sollte man Fremdgehen mit fehlender körperlicher Attraktivität des anderen rechtfertigen. Oder Kalorienzählen und frenetisches Sportmachen mit Midlifecrisis entschuldigen.
@Otten82 - ich sehe, dass Du langsam auf die 40 zugehst. Auch Du wirs merken, dass Du, Sport hin und Sport her, Kalorienzählen hin und her nicht mehr die knackigen 23 Lenze zählst. Der irreversible Prozess läuft bei uns allen. Wir können ihn nicht aufhalten, aber vielleicht etwas verlangsamen. Deshalb werde ich nach einem leckeren Mittagessen auch erstmal wieder beim Radfahren, Krafttraining, Schwimmen heute Nachmittag etwa 1000 Kalorien verbrennen. Wird aber an gewissen Dingen und Tendenzen auch gar nichts ändern. Weder bei Dir, noch bei mir.
Die wirklich entscheidende Frage, die sich so langsam stellt ist die, auf die ich noch keine Antwort erhalten werde: Wollen wir dann auch verlassen werden, wenn ein Partner meint, dass wir nicht mehr so attraktiv sind.
Und hier, ja leider, haben wir Männer oft bessere Karten. mit 55 ist man auch bei Frauen, die in ihren Dreissigern sind, ggf. noch attraktiv. Das kann biologische Gründe, oder was auch immer haben. Egal. Fakt ist: Mehr Frauen sind mit deutlich älteren Männern zusammen als umgekehrt.
Und hier ist wirklich die Frage, wie man selbst behandelt werden will, wenn die eigene Attraktiv zwangsläufig nachgelassen hat.
Interessant - auch, wenn wir jetzt nicht mehr über Willy, sondern eher allgemeine Dinge reden - war die Rechtfertigung meiner Frau für ihre Affären: "In zehn Jahren muss ich es nicht mehr probieren, dann guckt mich eh keiner mehr an." Schade für sie. Dann ist sie nämlich in zehn Jahren höchstwahrscheinlich auch ganz allein - wenn ihr Körper alles ist, was sie zu bieten hat und nicht ein toller Geist. Und bei den Kindern ist sie wahrscheinlich dann auch völlig durch, die nehmen es ihr jetzt schon übel, eine funktionierende Familie in die Tonne getreten zu haben. Tja. Soweit zu den körperlichen Aspekten versus anderen. Zu Willy gleich mehr.