@MrLuft
Zitat:Auch ich stelle mich in Frage. Warum mache ich mir die Gedanken .
Woher kommt die Unsicherheit , woher kommt das bedürftige nach Harmonie.
Zitat:Mache ich es womöglich schlimmer?
Solch Diagnose will erstmal verdaut werden.
Meist in einem Zeitraum von 1 bis 3 Jahre ploppt der Deckel weg und dann liegt ein der Mist vor den Füßen.
Die Menschen funktionieren erstmal weiter , das Umfeld denkt es ist alles klar , nur wabbert oft was unterschwellig weiter in diesem Menschen.
Kommt ein anderes Ereignis oder man kommt zur Ruhe schaut man erstmal direkt hin.
Zitat:Ich habe den Tipp von @Golem umgesetzt und sie es einfach wissen lassen, wenn was ist bin ich weiterhin für Sie da. Ich fühle mich besser als gestern
Dann war es das richtig für dich wenn es dir besser geht.
Sie weiß Bescheid, und nun braucht sie Raum für sich.
Zitat:und ich möchte für mich persönlich an dieser "Verlustangst" wenn man das so nennen kann arbeiten.
Ich denke schon das es da irgendwo ein Ereignis gab in deinem Leben was passen könnte.
Zitat:Es ist für mich persönlich auch eine Situation die ich so von mir nicht kenne. Dazu habe ich das Thema "Reha" sehr blauäugig betrachtet. Ich wusste nicht was genau da gemacht wird
Na nicht was das gemacht wird , sondern auch wo man sich plötzlich befindet. Da wo man nie hinwollte. Du bist völlig auf dich fokussiert was gut und schlecht ist. Man hat Höhen und Tiefen. Nicht umsonst gibt es den Begriff der Reha Blase. Alles wird gemacht und getan und du musst „nur“ dein Tages Plan runter arbeiten, was für viele schon Stress ist.
Oft liegen die Kliniken im Wald wo kein Funknetz ist , wlan ist teuer also denkt man sich (ne fühlt man sich das man auf dem Mond ist.
Zitat:und was sowas für meine Frau bedeuten kann. Dafür fühle ich mich schlecht.
Schlecht brauchst du dich nicht fühlen.
Ich kannte es die größte Zeit nur vom Schreibtisch aus und vom Sozialgesetzbuch / Arbeitsanweisung, dann bin ich irgendwann selbst dahin , und das sieht dann nochmals ganz anders in der Praxis aus. Also da brauchst du dich nicht schlecht fühlen.
Zur Diagnose , dieser Personenkreis ist meiner Erfahrung nach sehr gedrückt von der Stimmung bis hin zur Depression. Spurlos ging diese Diagnose an keiner Frau vorbei. Meist wurde nicht mit den Partner über Ängste und Druck gesprochen.
Meine Frage war dann warum ?
Die Antwort war dann immer „ er ist ein Mann“
Ich „ das ich keine tiefsprechende Frau bin , ist ihnen aber in den letzen 20 Minuten schon klar geworden“
😉 Die Anonymität ist es meist. Ein Partner ist oft nicht der richtige Ansprechpartner. Leider. Das gibt es bei anderen Diagnose aber auch sehr oft.