Zitat von Scheol: Da gibt es viele Geschichten ,….
Das der Mann jede Woche mit dreckiger Wäsche in die Klinik fährt und die „Patientin“ dort die Wäsche für den Mann wäscht.
Zitat von ElGatoRojo: Du brauchst dich garnicht so aufzuplustern. Deine Beispiele für Reha-Störungen durch Angehörige gehen doch weit am Thema vorbei
Na ja, Kater, die Beispiele, die Scheol beschreibt, gehen gar nicht arg so weit hier am Thema vorbei.
Schau mal:
Zitat von MrLuft: Eigentlich ist sie auch nicht weit weg von mir. Anfangs sind wir jedes Wochenende da gewesen oder sie war hier zuhause um Wäsche oder so zu waschen.
Als ich das las, hab ich echt erstmal geschluckt.
Sie ist in Reha, und kommt am Wochenende nach Hause, um Wäsche zu waschen? Wie bitte?
Sie kommt nicht etwa, um ein schönes Wochenende mit ihren Lieben zu verbringen, die es ihr gemütlich machen, weil sie ja nicht gesund ist. Nein, sie kommt,
um Wäsche zu waschen.Auch eine gestande Hausfrau macht das während ihrer Reha nur, weil sie glaubt, es zu müssen. Weil sie nämlich zum Beispiel weiß, dass niemand sonst es macht und sie nach ihrer Reha sonst vor den Wäschebergen steht.
Das ist an Scheols Beispiel schon ziemlich nah dran, finde ich.
Und ich kann mir ehrlich gesagt die Beziehung und die Aufgabenverteilung schon recht gut vorstellen, wenn ich so etwas lese.
Und ich stelle mir nichts besonders Gutes vor. Sondern eine Familie, in der sie alles wuppt und die anderen es nicht mal dann tun, wenn sie gerade nicht kann, weil sie nicht auf dem Damm ist.
Eine Seite später schrieb der TE allerdings dann dies:
Zitat von MrLuft: Wenn das der Fall wäre, dann hätte ich das vollste Verständnis für meine Frau. Wir sind beide in der Regel selbstständige Menschen wir brauchen nicht den einen um unsere Wäsche zu waschen oder sonst irgendwas.
Tja, da weiß man nicht, was man nun glauben soll. Wenn doch beide selbständige Menschen sind, wieso kam sie dann vorher am WE heim, um Wäsche zu waschen?
Ich stelle mir da schon Fragen.