Margerite
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Zitat von MrLuft:Dazu habe ich das Thema "Reha" sehr blauäugig betrachtet. Ich wusste nicht was genau da gemacht wird und was sowas für meine Frau bedeuten kann. Dafür fühle ich mich schlecht.
Wer weiß schon als Jemand, der noch nie eine Reha gemacht hat, was da abläuft? Das wäre zu viel verlangt, da es Neuland ist, Für sie genauso wie für Dich. Daher finde ich Deine "blauäugige" Sichtweise nicht blauäugig. Du hast gedacht, da wird ihr bzgl. ihrer Krankheit geholfen und jetzt kommen nach gerade mal einem Gespräch Eheprobleme und Probleme mit der Mutter auf. Wer soll so was denn ahnen als Außenstehender?
Ein Gespräch und sie knallt Dir eiskalt vor den Latz, dass sie ihre Verantwortung für die Ehe und die Mutterbeziehung einfach mal mir nix Dir nix ablegt und sich auf das absolut Notwendige beschränkt, nämlich das Kind.
Und dass sie jetzt offenbar ihre Ruhe einfordert. Gib sie ihr, zwing ihr auf keinen Fall ein Gespräch auf und zeige ihr nicht, dass Du Angst hast. Das kann alles gegen Dich ausgelegt werden. Wenn Du gar nichts tust, kann es aber auch als Desinteresse von ihr interpretiert werden. Also, alles was Du tust oder unterlässt, kann falsch oder richtig sein in ihren Augen.
Mein Vater war früher, es ist Jahrzehnte her, auch zweimal auf einer Kur. Und er kam nicht als eine verwandelte Perosn zurück, die auf einmal alles hinterfragte. Aber damals waren in den Kurheimen wohl noch kene Psychologen ....