Zitat von MrLuft: Sie hat mir heute wieder versucht vorwürfe zu machen das ich ihre Situation ja nicht verstehe und versuche Selbstmitleid auszulösen.
Und das wäre der springende Punkt warum sie es nicht mehr mit mir aushält.
Sie darf verletzt sein… Ich nicht. Verstehe nur Bahnhof
Jetzt kommen die Schuldzuweisungen, mit denen sie von sich ablenken will. Du bist Schuld, weil Du sie nicht verstehst und sie deswegen in Selbstmitleid verfällt, oder wie ist das zu verstehen?
Ein reichlich kindlich / pubertäres Verhalten: Papa ist Schuld, denn er versteht nicht, dass ich jetzt Schokolade oder auf die Party bei Sandra gehen will und deswegen tue ich mir selbst leid. Der böse Papa!
Und deswegen hält sie Dich nicht mehr aus. Du musst weg.
Quintessenz: die Schuld an ihrer Misere trägst Du, ganz einfach.
Wenn Du sie besser verstanden hättest, hätte sie nicht auf diese REHA gemusst und hätte nicht fremdgehen und vor fremden, aber sie verstehenden Leuten ihr Privatleben ausbreiten müssen. Die ihr dann verklickert haben, das das alles sonnenklar ist, dass sie eh kein Bezieungs- und Familientyp ist.
Ich wusste noch gar nicht, dass man für eine Beziehung ein bestimmter Typ sein muss.
Jedenfalls wussten diese Leute dort sehr gut Bescheid, was sie echt tief beeindruckt und beeinflusst hat und weswegen sie jetzt die Beziehung lösen muss.
Aber die Rollenverteilung ist klar. Du hast den schwarzen Peter und ihre Karten sind sauber. Eine glasklare und sehr einfache Sichtweise, die für viel Selbstreflektion spricht.
Mr. Luft, was sie hier veranstaltet, ist doch ein Komödienstadel, das kann doch keiner ernst nehmen.
Jedenfalls bist Du nicht mehr gewollt. Sie will jetzt allein leben, weil sie dann besser mit sich zurecht kommt, weil sie ja kein Selbstmitleid mehr hat, wenn Du weg bist oder so ähnlich.
Jemand hier hat es vorausgesagt, was als nächstes kommen wird: Schuldzuweisungen.
Das ist eine Art Drehbuch für eine Trennung: psychische Probleme bei ihr und ein vermutlich sehr fürsorglicher Ehemann, der von ihr möglichst alles Problematische fern halten will. Dann wid eine Therapie begonnen, diese bricht weg wegen des Therapeuten. Aufgrund ihrer körperlichen Begleiterscheinungen kommt nun eine Reha-Maßnahme, wo ihre uralten Verletzungen wieder aufbrechen, aber sie findet Trost in der REHA-Blase in Form von Patienten, die ähnliches durch machen und in den Armen eines fremden Mannes, der ihr endlich Sx ohne Schmerzen beschert, aber dann doch zügig das Weite sucht.
Jetzt kommt sie wieder in die triste Alltagssituation, ist überfordert und verwirrt und die Rettung besteht in einer Trennung.
Da sie daran nicht Schuld sein will, bist Du es eben.
Du kannst mit ihr nicht wie mit einem erwachsenen Menschen sprechen. Ich würde Dir wirklich ans Herz legen, nicht mit ihr zu diskutieren und nichts mehr nachzufragen, denn dann läuft das Karussell mit den einseitigen Schuldzuweisungen sofort wieder an. Zieh Dich zurück und beschränke den Kontakt auf die Sachebene und auf das Notwendigste.
Sie soll ruhig spüren, was auf sie zukommt, wenn Du wegbrichst.
Ferner solltest Du Dir in nächster Zeit überlegen, ob diese Ehe überhaupt fortführenswert wäre, wenn sie wieder einknicken sollte.
Vielleicht solltest Du jetzt Dich und Deine psychische Situation in den Vordergrund stellen. Ein Partner mit psychischen Problemen ist sehr anstrengend und dazu kommt der Faktor der Unsicherheit und Unberechenbarkeit, der eine Beziehung überschattet.
Wenn sie meint, dass sie ohne Dich besser dran ist, kannst Du eh nichts machen.