Nachtlicht
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Zitat von Arjuni:Ich finde es sehr sehr schön, wenn Menschen da sind in meinem Leben, aber ich brauche das nicht unbedingt.
Das geht mir (heutzutage, als Resultat einer langen persönlichen Reifung und Entwicklung) ähnlich und ich würde dies als Selbstliebe, oder Selbstgenügsamkeit beschreiben. Eine ideale Ausgangsbasis für Beziehungen (jeglicher Art) auf Augenhöhe ohne emotionale Abhängigkeiten.
Zitat von Arjuni:Es gibt diesen neuen Begriff "Trennungskompetenz".
Den vernahm ich auch und er ließ mich aufhorchen. Ich glaube das ist ein Bereich in dem ich noch viel lernen kann, bin jemand der anders als du eher fest hält als los lässt und sozusagen vom anderen Ende her die goldene Mitte suchen muss.
Zitat von Arjuni:Und da hatte ich halt auch so ein Gefühl "nö, hier fühl ich mich nicht wohl - oh wie spannend - das nehm ich zum Anlass mal nach einem neuen Job zu suchen, cool!" - aber ich hätte nicht gedacht "so ein respektloser Typ, meine Werte sind dies oder jenes" - verstehst Du?
Na klar verstehe ich das. Das respektlose Verhalten deines Chefs verstößt gegen deine Wertvorstellungen darüber, wie du behandelt werden möchtest, und dein Selbstwert ist groß genug dies als Anlass für eine Veränderung zu betrachten anstatt deine Würde zu knicken und bei solcher Behandlung zu bleiben. Passt doch alles
Zitat von Zugaste:weibliche Werte und Würde sind ja laut dem Autor andere als männliche
Mit dieser Zuordnung zum Geschlecht tue ich mich auch immer ein bisschen schwer. Aber ich glaube, wenn man es aus der Perspektive betrachtet, dass Männer und Frauen gleich berechtigt, und nicht gleich sind, ist es einfacher zu erfassen, was damit gemeint sein könnte. Ich denke, dass der Autor da auf das biologisch doch sehr unterschiedliche männlich/weibliche Paarungsverhalten abzielt.

