Flower1
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Ich denke schon, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Diese Wutgedanken auf meinen Mann, auf die AF usw. sind noch jeden Tag da, aber nicht mehr pausenlos und nicht mehr so vordergründig. Auch dieses ewige Nachgefrage, was hast du ihr gesagt, wie war sie, warum usw. ist sehr viel weniger geworden. Ich bekomm ja eh immer nur die gleichen Antworten darauf.
Aber die Achterbahnfahrt der Gefühle ist trotzdem noch da. Es kann vier Tage super laufen und dann kann ich wieder in ein tiefes Loch fallen. Wenn ich in so einem Loch bin, schaffe ich es momentan noch schwer alleine rauszukommen. Wenn mir das morgens passiert, dann hält das über den ganzen Tag an, bis ich abends mit meinem Mann darüber reden kann. Bis dahin, kann ich aber diese Traurigkeit einigermaßen wegdrücken, so dass ich für meinen Sohn funktionieren kann.
Leicht ist somit was anderes, aber ich bin zuversichtlich. Ich habe immer schon länger gebraucht, mit Enttäuschungen umzugehen. Aber wenn das mein Mann jetzt nicht aushält, dann wäre es auch ein Punkt, der mir zeigen würde, dass ein gemeinsames Leben eher schwierig wäre. Mit was ich mich aber wirklich nun schon auch zurückhalte, sind diese ständigen Vorwürfe. Das war jetzt vor zwei Wochen nochmal extrem, als mir die AF über den Weg lief, aber ansonsten wird das auch besser.