@whynot60
Ich weiß gar nicht, wie ich auf deinen Kommentar oben reagieren soll. Ich fühle mich jedenfalls komplett missverstanden.
Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass ein Betrogener nicht auch aus egoistischen Motiven handelt. Im Gegenteil, ich habe an vielen anderen Stellen geschrieben, dass ich mit meinem Mann zusammen bin, weil ich das für mich möchte. Ich bin nicht für ihn oder für meine Kinder oder sonstwen mit ihm zusammen. Natürlich ist auch das Egoismus.
Aber - wir hatten für unsere Beziehung Monogamie vereinbart, weil wir beide das so wollen und wollten. Ich hielt mich immer an diese Vereinbarung. Er leider nicht.
Und das hat nichts damit zu tun, dass ich ihm Sex mit anderen missgönne. Ich will es einfach nicht. Ich will meinen Mann nicht teilen. Er will mich ebenfalls nicht teilen. Und so wie ich mich an diese freie Vereinbarung zwischen zwei mündigen Wesen halte, erwarte ich das von meinem Partner.
Nicht mehr und nicht weniger.
Und selbstlos bin ich selbstverständlich nicht. Wer ist das schon?
Aber eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben ebenfalls die wenigsten Menschen.
Gegen gesunden Egoismus, der darüberhinaus niemanden verletzt, ist meines Erachtens nichts einzuwenden.
Wer betrügt, verletzt aber, und diesen Egoismus sehe ich nicht mehr als gesund oder richtig an.
Zitat von whynot60: Du schreibst auch von Demütigung.
Woher kommt die (in diesem Fall)?
Kapier ich nicht. Ich habe es doch erklärt, dass ich als Betrogene mich eben
nicht gedemütigt fühle und hier auch keine Demütigung sehen kann. Was ist das Ziel deiner Nachfrage an mich?