Zitat von unregistriert:Und, gibt's was Neues Nummer Eins?
Na ja, ich arbeite daran

Ich hab schon einiges von dem, was hier gesagt wurde und auch mittlerweile meinen Blick auf einige Dinge geändert (oder vielleicht eher gescchärft hat) und mich einiges kritischer sehen lässt, mit meiner Frau besprochen.
Mit meiner Schulfreundin habe ich besprochen ihr den Link zu dieser Unterhaltung zu schicken. Sie kann und wird sich da ein eigenes Bild von machen und kann mir dann vielleicht sogar einiges an Feedback und Rat geben. Und sie kann dann auch für sich entscheiden, in welchem Umfang Sie den Kontakt zulässt.
Und wie ich sie einschätze, wird die Rückmeldung respektvoll und einfühlsam, aber auch ehrlich und direkt sein.
Und dann sehe ich weiter.
Vielleicht abschließend noch ein paar offene Worte. Ich glaube, besonders am Anfang der Unterhaltung kamen da vielleicht ein paar Dinge durch, die ohne entprechende Erkärung eventuell ein falsches Bild von meinen Intentionen vermittelt haben. Zumindest hatte ich beim Nachlesen den Eindruck.
Zum Thema Beziehung, Liebe, Ehe und Familie habe ich einige Einstellungen/Ideen, die manche eventuell als ungewöhnlich oder sogar unmoralisch empfinden könnten. Es ist aber nur eine Idee, eine Vorstellung von mir für eine aus meiner Sicht idealisierte Welt.
In dieser 'Gedankenwelt' ist es kein Problem 2 oder mehrere Frauen (oder Männer) zu lieben und in gewisser Weise auch mehrere Beziehung einzugehen. Primär auf emotionaler Ebene, aber auch in 6ueller Hinsicht. Selbstverständlich gilt das dann auch für alle. Im Prinzip einfach mehr Offenheit und abolute Gleichberechtigung auf allen Ebenen. Natürlich bedeutet das auch mehr Verantwortung, bedingt dass alle Beteiligten der gleichen Ansicht und sich der Verantwortung bewusst sind. Diese Ansicht/Idee habe ich eigentlich schon seit meiner Jugend, vielleicht auch weil ich der Meinung bin, dass ich auch in einer Partnerschaft/Ehe keinen Besitz oder Exklusivrecht an meinem Partner bekomme/habe und beide Partner auch ausreichende Freiräume haben sollten. Wie weit diese gehen sollten, geht dabei nur die beteiligten Partner an, es muß dazu aber ein Konsens aller Beteligten bestehen.
Ich weiß auch, dass das natürlich nur ein Gedankenspiel ist, das nicht ohne weiteres in unser gegenwärtigen Realität abbildbar ist. Und das sicher die meisten Menschen diese Idee eher nicht teilen. Meine Frau definitv nicht, mit ihr habe ich natürlich mittlerweile auch über diese Ideen/Gedanken gesprochen. Meine Schulfreundin und die meisten anderen hier teilen diese Idee sehr wahrscheinlich auch nicht. Erwarte ich auch nicht, sie passt schlich nicht zu unserem aktuellen gesellschaftlichen und moralischen Kontext.
Und ich weiss selbstvertändlich das ich in der realen Welt lebe, und da muß ich mich für einen Weg entscheiden. Da habe ich mich für meine Frau entschieden, und würde das auch immer wieder sofort tun. Da habe ich keine Zweifel. Und hatte ich in den letzen 17+ Jahren auch nie.
Wie gesagt, es ist ein reines Gedankenmodell, das ich in der relaen Welt weder ausleben kann noch will. Es erklärt aber vielleicht einige meiner verwirrenden und eventuell auch misverständlichen Beiträge. Ich hatte und habe auch nicht die Absicht diese Idee hier zu diskutieren. Sie passt hier an sich nicht rein, erklärt aber vielleicht einige meiner Beiträge vom Anfang dieser Unterhaltung, die sonst vielleicht nur Fragezeichen hinterlassen
Also sorry, wenn ich am Anfang zum Teil wohl Realität und Fantasie vermischt habe. Das hat sicher die ganze Diskussion zwischenzeitlich ziemlich vom Kurs abgebracht und in die Länge gezogen. Ich glaube da haben mir meine Emotionen einen ziemlichen Streich gespielt, ohne das mir das bewusst war. Es ging mir von Anfang an ausschließlich um die Realität und das sichere Abgrenzen derselben von der Fantasie ( reale Schulfreundin vs. Fantasieversion, reale Welt vs. Fantasiewelt).
Und ich denke im letzten Drittel habe ich da mit eurer Hilfe eine riesen Sprung nach vorn gemacht. Dafür nochmal Dank euch allen, und ich halte euch auf dem Laufenden.