Zitat von aequum:Wie wahr und bevor man sich versieht steckt man mitten drin und das Chaos nimmt seinen Lauf...
@Happy121982, Klartext, ungeschminkt und ungeschönt reden (schreiben) ist sicher nicht angenehm für
dich zu lesen. Es war leicht zu erkennen, dass du auf eine Affäre zusteuerst. Du bist bereits zu weit gegangen,
aber nicht zu weit, um noch rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Gut ist, du hast das erkannt hast, hast
Schuldgefühle und weißt nicht so recht wie du da noch herauskommen sollst. Einerseits macht dich der
Kollege an und deine Gefühle für ihn sind, von dir befeuert, angesprungen, andererseits führst du eine gute
Ehe, in der alles stimmt, willst deinem Mann nicht weh tun und deine Ehe und alles, was damit verbunden
ist nicht aufs Spiel setzen. Und doch tust du das.
Beginnst du eine Affäre oder gehst fremd - bei einem Arbeitskollegen wird das nicht lange unentdeckt bleiben -
wirst du voraussichtlich nach dem Auffliegen deine Ehe vor die Wand gefahren und deinen EM verloren haben.
Letztlich könntest du am Ende alleine dastehen und alles verloren haben, was dir mal sehr viel Wert war. Nicht
nur temporär, sondern in der Regel prägend für dein weiteres Leben. Du wirst deinem Mann sehr weh tun und
ihm mit das Schlimmste antun, was man seinem LP antun kann.
Bevor du fremd gehst und eine Affäre beginnst, solltest du dich fairerweise vorher von deinem Mann trennen.
Er hat dann eine bessere Frau an seiner Seite verdient, als du es noch sein kannst.
Ich habe bei dir den Eindruck, dass dir das so eindeutig
nicht bewusst ist. Was du jetzt machst ist halbherzig
und mehr ein Zeigen von einem guten Willen. Mehr noch nicht. Wirklich wirksam, um aus der Situation her-
auszukommen ist das nicht.
Ich empfehle:
1. Eine höfliche, eindeutige Ansage mit Klartext an deinen Kollegen und das durch dein eigenes Verhalten,
incl. Gestik und Körpersprache, bekräftigen.
2. Spreche mit deinem Ehemann in welcher Situation du steckst. Es ist ja noch nichts passiert was für deinen
Mann ein Grund wäre sich von dir zu trennen. Bleibe dabei ehrlich, nichts verschweigend und öffne dich ihm
wie es dir geht, dass du etwas mit dem Feuer gespielt hast und jetzt seine Hilfe brauchst. Damit schaffst du
eine zusätzliche Brandmauer und stärkst die Vertrauensbasis mit deinem EM.
3. Vermeide jeden nicht unbedingt notwendigen persönlichen Kontakt mit dem Kollegen. Gefühle die nicht
befeuert und denen kein Raum gegeben werden, werden dann immer weniger und verschwinden ganz.
Ich denke, du hast den Ernst der Lage und das du viel zu weit schon drin steckst noch nicht wirklich erfasst
bzw. willst das nicht wahrhaben. Doch es ist etwas passiert, du spielst mit dem Feuer. Es ist nur noch die
Frage, ob du noch rechtzeitig handelst, um dich nicht zu verbrennen mit unkalkulierbaren Folgen.
Andere Mitarbeiter könnten bereits die Turtelei mitbekommen haben, der Flurfunk funktionieren und dann ist
es nur noch eine Frage der Zeit bis das bei bei deinem EM oder in eurem Bekanntenkreis mit Info an ihn,
ankommt. Dann wird das, auch wenn es noch keinen Körperkontakt gab, mehr als unangenehm werden, weil
deine Glaubwürdigkeit und damit die Vertrauensbasis dann zumindest stark eingeschränkt ist und für deinen
EM bereits ein Trennungsgrund sein könnte.
@Happy121982, nur Mut das nun richtige entschlossen und möglichst sofort zu tun bevor du dich verbrennst
und das hinterher mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bitter bereust.