Mohnblume_
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Zitat von Margerite:Ist doch ganz einfach. Er lebt jetzt anders und um das vor sich und anderen zu rechtfertigen, greift er zur Taktik der Abwertung. Ach, diese 30 Jahre ...
Ja. Du beschreibst das alles super. Und ich hoffe sehr, dass das alles stimmt. Es passt halt überhaupt nicht zu dem Mann, den ich oder unsere Freunde kennen. Und an den seltenen Malen, die wir schreiben ist er sachlich, so wie sonst auch. Kann man ein guter Vater und Ehemann sein, Werte vertreten und dann so eine komplette Wende hinlegen? Gibt es das wirklich? Das kann doch nicht sein.
Er schreibt ja auch so Sachen wie, dass ich froh sein kann, dass er mit noch antwortet und da kann ich auch nur den Kopf schütteln, weil das doch das Mindeste ist nach 30 Jahren und 2 Kindern, oder?
Ich dachte, ich bin die unsichere Personen in dieser Ehe gewesen, weil er beruflich so erfolgreich ist, vor viele in Menschen reden kann, immer mit jedem redet, den er kennenlernt,.. halt sehr extrovertiert. Ich bin das Gegenteil. Macht es Sinn, dass er dann so viel Bestätigung braucht.
und das ist glaube ich auch ein großes Problem bei mir, dass ich Angst habe, dass ich einen guten Mann verloren habe, weil ich nicht so war, wie er es gebaucht hätte oder weil er es nicht mehr ausgehalten hat.
Würde ich akzeptieren/glaube, dass er tatsächlich so ist, hätte ich ja weniger „tolles“ verloren.
Dass ich sein jetziges Verhalten nicht mit dem Menschen „zusammen bekomme“, mit dem ich fast 3 Jahrzehnte verbracht habe, das lässt mich auch dauernd grübeln.
und ja, von außen, wenn es nicht mein Leben wäre, könnte man drüber lachen, wie peinlich es ist. Aber so ist es nur traurig.
Aber ich kann nichts mehr ändern. Nur versuchen, über ihn hinweg zu kommen. Irgendwie.
Ich danke euch. Hoffe, ich kann das irgendwann mal zurückgeben.