Zitat von Kamikazeherz85:Es geht darum, dass er mich nach einem Schicksalsschlag so unerwartet fallen lassen hat.
Und das meine ich ja mit Schieflage in der Beziehung. Wenn man deinen ersten Post liest, so war es doch eher so, dass sowohl du als auch er , als auch sein Therapeut eher auf die Trennung zugesteuert haben als auf Familie mit Kind , Haus und SUV vor der Haustür.
Ihr hättet euch wohl so oder so auf kurz oder lang getrennt. Nur dann kam die Schwangerschaft dazwischen. Er war geschockt, hat sich distanziert, sich mit ner Freundin zum Wein trinken getroffen während du weg wars UND du hattest sogar ein schlechtes Gefühl dabei. Wahrscheinlich ist er wegen der Schwangerschaft dann geblieben.
Aber das Ende war doch so oder so abzusehen, wenn ich deinen Anfangspost jetzt so nehme wie er geschrieben ist.
Und das was mich an der Geschichte einfach wurmt ist :
Zitat von Kamikazeherz85: Und dann, als mein Kinderwunsch aufkam, war ich da nicht mehr so konsequent. Ich finde, derjenige, der sagt, er wolle keine Kinder, muss auch entsprechend handeln - das hat mein Exfreund nicht getan.
Das finde ich halt einfach strange. Ich finde einfach dass ( fern ab von echten Verhütungsunfällen ) ein Kind auch von beiden gewünscht sein sollte. Wie hast du dir das weitere Leben vorgestellt ? Lieber ein Kind, weil er ja nicht verhüten will und im Zweifel alleinerziehend ? So leid wie du mir auch tust, aber diese Beliebigkeit von schwanger oder nicht schwanger kann ich einfach nicht teilen.
Heutzutage werden eh so viele Ehen geschieden, da muss man es doch nicht so provozieren dass ein Kind in eine Beziehung hereingeboren wird, die nicht auf halbwegs sicheren Beinen steht.
Du hast viel zu verarbeiten, keine Frage, aber auch das wirst du schaffen. Das haben schon ganz andere Menschen geschafft. Aber das musst du alleine, mit professioneller Hilfe ja, aber ohne deinen Expartner.
Es würde dir auch überhaupt nichts helfen wenn er jetzt aus Mitleid nett zu dir wäre.