Kamikazeherz85
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Kamikazeherz85
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perpetuum
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Kamikazeherz85
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perpetuum
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Zitat von Kamikazeherz85:Wenn er antwortet, dann kurz und knapp, ohne Begrüßung oder Verabschiedung, ohne ein nettes Wort. Da er während unserer Beziehung so unglaublich liebevoll war, trifft mich das natürlich nun noch umso härter.
EchtJetzt
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Zitat von Kamikazeherz85:Ach, das hatte ich ganz vergessen zu schreiben: Trauerbegleitung nehme ich schon in Anspruch. Aber die kann nicht den fehlenden Part (den Vater des Kindes) ersetzen.
Otten82
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Zitat von Kamikazeherz85:Beziehungsweise ist heute einer der Tage, an denen ich einfach nicht verstehe, wie man seine Freundin vier Wochen nach einer Fehlgeburt verlassen und sie mit der ganzen Trauer allein lassen kann. Trennung ist das eine, aber uns verbindet nun ja auch über die Trennung hinaus etwas ganz Wichtiges, nämlich unser Kind.
Otten82
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Zitat von Kamikazeherz85:Ich hätte gerne zum Vater meines verstorbenen Kindes nach wie vor eine gewisse Nähe.
Septemberkind
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Hanne123
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Septemberkind
Gast
Zitat:Dann würde ich überlegen, mir den Kinderwunsch alleine zu erfüllen.

Hanne123
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Zitat von Septemberkind:
Das ist ein Plan B, den ich mittlerweile auch in Erwägung ziehe ...

Kamikazeherz85
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Ja, bestimmt ist eine Schwangerschaft für Männer wesentlich abstrakter als für Frauen. Die Fehlgeburt war ja aber gar nicht in einem so frühen Stadium, sondern in der 15. Schwangerschaftswoche. Es war eine richtige Geburt, bei der mein Exfreund anwesend war. Und wir haben unser Baby beerdigt. Es war also schon greifbar für meinen Expartner. Unser Kind war ein richtiger kleiner Mensch, nicht irgendein Pünktchen auf dem Ultraschallbild. Natürlich war mein Exfreund eher erleichtert als traurig. Aber das entbindet ihn meines Erachtens nicht komplett von seiner Verantwortung. Und wenn es nur die sporadische Nachfrage ist, wie es mir geht.
perpetuum
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Otten82
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Zitat von Kamikazeherz85:Trotzdem finde ich, dass ein Mann, der ein Kind zeugt, eine gewisse Verantwortung nach einer Fehlgeburt hat - ob er nun trauert oder nicht.
Zitat von Kamikazeherz85:Dann, wenn die Fehlgeburt einigermaßen verdaut ist. Es muss ja auch kein regelmäßiger Kontakt sein, aber hin und wieder gemeinsam an das Kind denken, das fände ich schön. Wenn sich die Eltern gemeinsam an das Kind erinnern, bleibt es irgendwie länger real. So ist zumindest mein Gefühl. Und sich einfach manchmal darüber austauschen, wie die Geburt für uns beide war. I
Septemberkind
Gast
Zitat:Hast du mal einen Brief geschrieben, in dem du schilderst, was in dir vorgeht, was du dir von ihm wünschst? Ohne Vorwürfe an ihn, sondern nur aus der Ich-Perspektive? Wenn nicht, mach das doch vielleicht mal.
Lies ihn dir durch, lass ihn paar Tage liegen, keine Impulshandlung, es soll aus einer starken Mitte heraus kommen und wenn du dir sicher bist, schick ihn ab.
Zitat:Diese Erlebnisse und was alles so passiert ist habe ich hinterher in Ruhe mit der Hebamme und den beiden Ärzten besprochen.
Zitat:Was ich dir mit diesem Roman sagen will ist , dass du dir ganz ganz viel Hilfe von ausserhalb holen kannst. Du "brauchst " ihn nicht um darüber reden zu können. Und such dir bitte auch ganz viel Hilfe. Das ist schon alles ein ganz schöner Schock. Eine Trennung ist schon schlimm, eine Trennung und ein Kind begraben ist der Super Gau