Zitat von Eve080: wie ich mit erhobenem Haupt aus der Sache rauskomme
So ganz wahrscheinlich gar nicht, da man den Kopf schon senken muss, um auf so eine Affärennummer einzusteigen.
Da du schon nicht mal mehr Treffen absagen willst, weil du derart needy bist, wird das aber schwierig/unmöglich und du wirst dich, wenn du keinen Ausschalter findest, immer weiter in diese emotionale Abhängigkeit bewegen.
Mein Vorschlag:
Sag dem Affärentypen, dass du dich in jemand anderen verguckt hast und du jetzt leider erstmal dein Leben sortieren musst. Ihm wünschst du viel Glück mit seiner neuen Flamme und Adieu.
Nummer löschen und SocialMedia.
Ende.
Anschließend räumst du in deiner Ehe auf.
Du willst keine Schritte mehr auf deinen Mann zugehen? Gut, dann sag ihm das. Sag ihm, dass du keine körperliche Nähe mehr willst von ihm.
Dann kann er selber schauen, wie er damit umgehen will und welche Lösungen es geben könnte (Trennung, offizielle Eltern-WG, offene Ehe...).
Er wird mit der Situation grade ja auch nicht zufrieden sein, insofern ist euer gemeinsamer Nenner schon mal, dass sich etwas ändern muss weil ihr beide unzufrieden seid.
Dein Mann ist eine Entlastung mit den Kindern? Gut.
Aber er ist (noch) dein Ehemann und kein kostenloser Babysitter.
Trefft vernünftige Absprachen und redet.
Muss ja gar nicht emotional sein, vernünftig würde ja reichen.
Wenn du damit dann fertig bist, kannst du vielleicht zumindest für dich sagen: ok, ich hab Mist gebaut, aber ich habe den aufgeräumt so gut es ging und habe versucht, meine Lage vernünftig und einigermaßen ehrlich zu klären.
Ein Konstrukt aufrecht erhalten wird auch den Kindern langfristig schaden.
Ich kenne einige Leute, die aus solchen verkorksten Ehen kommen und keiner von denen führt nun als Erwachsener selbst eine liebevolle Beziehung.
Das wünscht man den eigenen Kindern nicht.