Chrome
Mitglied
- Beiträge:
- 3194
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 5852
- Mitglied seit:
Du musst erstmal begreifen was dich so negativ macht und dann diese Tatsache beseitigen. Ich denke auch das du jetzt denkst man dürfe nie negativ sein, da liegst du falsch, es darf halt nur nicht ständig dein Leben bestimmen. Wenn ich wieder lese was unsere Regierung da so veranstaltet, macht mich das auch negativ, da redet man kurz drüber und schaut dann wieder auf die positiven Elemente im Leben.
Daher mal meine Frage, hast du überhaupt noch positives in deinem Leben? Wenn nein, dann musst du dein Leben im allgemeinen überdenken. Ich sag das nicht gern, aber auch eine Beziehung die nicht läuft kann unzufrieden machen. Sie hat dich emotional lieber bedrogen anstatt mit dir Lösungen zu finden.
Bist du denn zufrieden mit deinem Job? Bist du zufrieden mit deinen Hobbys? Bist du zufrieden mit deinem Privatleben im allgemeinen? Dort musst du ansetzen und schauen das du zufriedener wirst, nicht auf den Partner schauen, sondern auf dich. Sie hat ihre Entscheidung getroffen und ihr Leben so gestaltet, es dann an dir auszulassen finde ich einfach nur schäbig.
In meinen Augen kann da nie viel Liebe für dich da gewesen sein und dann auch noch so dreist zu sein und zu sagen man könne ja eine wg bilden für das Kind, nur weil sie das Haus nicht verlieren möchte und ihr angenehmes Leben drumherum, da wäre es bei mir spätestens vorbei. Für mich gibt es nix schlimmeres als ausgenutzt zu werden. Es ist traurig um ehrlich zu sein, wenn man das Gefühl bekommt nur noch als Geldbeutel zu dienen, da ist dann bei mir persönlich die Grenze erreicht.
Ich liebe es zu versorgen und auch mal was springen zu lassen oder eben zu bezahlen, aber es darf nicht in ein Gefühl umschlagen dass man ja sowieso derjenige ist der alles zahlt und sie macht sich ein schönes Leben mit ihrem Geld.
In der Hinsicht würde ich eiskalt die Kohle streichen, alles selbst besorgen und alles was sie für sich braucht muss sie sich selbst bezahlen. Für das Kind würde ich natürlich sehr gerne zahlen, essen, trinken, Klamotten etc.. Aber alles was sie betrifft würde ich den Geldhahn zudrehen und dann antworten man ist ja jetzt eine WG und in einer wg muss man für sich selbst aufkommen.
Danach würde ich die Kinderzeiten klären, in meinen Kinderzeiten würde ich schöne Dinge mit den Kindern oder mit dem Kind unternehmen und ihr die Freiheit geben damit sie nachdenken kann was sie will.
In meiner Kinderfreihenzeit würde ich die Dinge ändern die mich genervt haben, die mich negativ gemacht haben und mich neu aufstellen. In der Zwischenzeit würde ich schauen wie sie reagiert, wie wichtig ihr diese Ehe noch ist und ob sie überhaupt noch Lust hat etwas zu ändern. Hier würde ich mir eine Zeitgrenze von 3 Monaten setzen oder stand jetzt bis ins neue Jahr, sollte dann keine Verbesserung entstehen, würde ich zum Anwalt gehen und die Scheidung einreichen.
Danach hat man noch 1 Jahr Zeit sich wieder zu finden oder es ist halt vorbei. Ich meine 15 Monate sind mehr als genug um zu wissen was man will und um gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten oder um neu anzufangen.
So wie du das gerade machst, bringt das 0, du gibst dir zu 100% die Schuld und nimmst sie voll raus aus der Verantwortung. Du siehst da etwas was es nicht mehr gibt und bist dann nur noch negativer als davor. An sich zu arbeiten ist super, aber nur sich die Schuld zu geben ist falsch.
Also such deine negativen Punkte und beseitige sie durch positive Dinge.
Macht dich die Arbeit negativ, Wechsel dein Arbeitgeber oder versuch dich in etwas neuem.
Ist es der Stress zuhause, dann beseitige diesen Stress, damit du wieder positiver werden kannst usw.
Nur so kannst du selbst positiver werden und gleichzeitig aber auch dich selbst stärken.
Ich kann da auch nur von mir sprechen, aber ich würde lieber mein Haus verkaufen, mich scheiden lassen und eine gute Regelung für mein Kind finden als in so einer Konstellation zu leben.
Du bist nicht der erste und nicht der letzte der so etwas erleben wird und den meisten geht es heute wieder gut, auch wenn die Zeit nicht einfach war. Man muss nicht in einer Ehe festsitzen die einen unglücklich macht und vielleicht sogar als Auslöser für das eigene negative Denken ist.
Niemand ist einfach so negativ, es hat immer seinen Grund und vielleicht denkst du mal genau darüber nach was dich unglücklich macht, denn vielleicht ist es ja sogar deine Ehe ohne das du es überhaupt kapiert hast