Zitat:Frauen handeln dann oft emotional gesteuert (also mitunter auch "unlogisch"). Kannst auch sagen, das Herz regiert.
Die Sache kann man etwas wertfreier auch wie folgt erklären:
Wenn die Dame zu Hause sitzt und emotional (zB Streit bei der Arbeit) angefressen ist, dann möchte sie in der Regel vom Partner emotionalen Beistand. Ein Kuss auf die Stirn, in den Arm nehmen, da sein.
Wir Männer sind da meist ganz schnell mit Ratschlägen bei der Hand, die das Problem auf praktischer Ebene angehen. Aber die Emotionen der Frau übersehen wir oft.
Das ist ja weder schlecht noch gut, es sind einfach Mann und Frau.
Und dieser zu Grunde liegende Unterschied zwischen Mann und Frau ist natürlich auch bei Problemen in der Partnerschaft präsent. Und deswegen scheitert der TE auch mit dem Ansatz, die Probleme mit seinen männlichen Lösungs-Schematas (nicht mit der später genannten Attribute eines Mannes verwecheln) zu lösen, denn die Frau emfindet anders.
Das bedeutet aber nicht, dass man die Frau (oder den Mann) verstehen muss! Es bedeutet, dass man mit den Maßstäben, die man in sich trägt, nur sich einschätzen kann. Der TE kann die emotionale Verfassung, die Gewichtung der Werte jedoch nur an den Taten ableiten. Und wenn er, wie bereits gesagt, weiß, dass der Dame der Po auf Grundeis geht, dann weiß er auch, woher die Krokodilstränen kommen. Verlustangst, Scham usw. Aber diese Gefühle sind in der Dame und haben noch gar nichts mit dem Sch,erz des TEs zu tun.
Wenn der TE so diese Ängste der Dame stillt und so weiter macht wie bisher, dann werden die Ängstre in ihr beruhigt. Und unterbewusst weiß sie, dass das Handeln keine Verantwortung verlangt.
Man kann als Mann aber keine Gerechtigkeit verlangen, weil die Dame ja im Recht war, denn sie hat nach IHREN EMOTIONEN (denkt an das Beispiel auf dem Sofa) gehandelt. Man würde quasi gegen die Gültigkeit der Gefühle der Dame argumentieren und dieser Weg ist eine Sackgasse. Als Mann kann man da nur Demonstrieren (Demonstrieren>Argumentieren), denn dieser Schritt setzt der Emotionalität der Frau die maskuline Energie des Mannes "Dinge die schlimm sind mit WIllenskraft durchzustehen, zu SICH zu stehen, zu seinen Werten" entgegen.
Und dies ist die Dynamik, mit der Frauen und Männer unterbewusst die Kräfte messen. Fehlt dieses Gegengewicht des Mannes, wird die Dame nur noch unsicher. Denn Argumetieren tut sie den ganzen Tag schon mit dem Kaffeekränzchen. Als Partner will sie einen Mann, der diesen GÜLTIGEN EMotionen im Fall einer Grenzüberschreitung etwas entgegen zu setzen hat. Denn die EMotionen sind ja da (die Sache mit dem anderen Typen) und sie weiß auch, dass es ein Fehler war. Aber die EMotionen haben Gültigkeit, sie lösen sich nicht in Luft auf. Und der Schlüssel, um die nicht zweckdienlichen EMotionen (Fremdgehen) im Zaum zu halten, liegen IMMER in der Verantwortung des Mannes. Denn wenn der Mann seine Verantwortung, seine Kraft, seinen Willen, verneint und lieber beim Kaffeekränzchen argumentiert, dann sinkt die ANziehungskraft für Frauen dramatisch. Dann haben ihre Emotionen gewonnen - und zwar alle. Und damit ist sie ganz bestimmt NICHT glücklich.