Zitat von Heffalump:Ja. Sowas wirft einen von den Kufen. Ging mir ja nicht anders, aber was sagt es uns über diesen Menschen? Das er/sie zu feige war? Oder zu bequem? ...
Danke für deinen Beitrag!
Ich habe lange Zeit in meinem Leben ein falsches Muster verfolgt und war das perfekte Opfer von Borderlinerinnen und Narzisstinnen, Püppchen und B*tches.
Ich habe reflektiert, gelernt und Therapien gemacht.
Ich habe mein Muster geändert: die letzte Partnerin hatte offensichtlich ein Helfersyndrom.
War fürsorglich und liebevoll.
Irgendwann konnte ich vertrauen und lieben, mehr und mehr.
Ich habe irgendwann für mich gesagt: ihren Taten, Worten und Werten nach zu urteilen, wird sie mich niemals von einem Tag auf den anderen "abschießen", blockieren und im Stich lassen.
Darüber hatten wir gesprochen. Wir waren auch ein Team und beste Freunde.
Das alles stand im krassen Kontrast zu ihren Taten und Äußerungen noch Wochen vor der Trennung.
Und was ist passiert? Genau das, was bei den "falschen" Personen davor passiert ist. Ohne Grund und ohne akuten Anlass auslaufen lassen der Beziehung mit einer Art von Ghosten, dann das Trennungs-"Gespräch" ohne Empathie, möglichst schnell weg, warum freundlich alles erklären oder es zumindest versuchen?
Keinen Kontakt mehr, ohne dass es dafür einen Anlass von meiner Seite gab.
Jaja, trotz Gefühlen. Daher mit Gewalt entlieben. Warum nach Lösungen suchen oder rechtzeitig Bescheid sagen wie immer besprochen und von mir auch immer offen angeboten?
Ja, sicherlich nicht böse gemeint gewesen. Sie konnte es wohl nicht besser. Selbstschutz, es sich einfacher machen (auf Kosten des anderen), Angst, Bequemlichkeit etc. pp.
Ich lese ja hier, dass es nicht selten ist und allgemein akzeptiert wird.
Das hat mich erschüttert. Wenn ich mich in einem Menschen der immer so fürsorglich war, bei dem ich so darauf geachtet habe und der nie einen Zweifel an seinem guten Charakter gelassen hat es auch wieder so beendet hat, wem noch vertrauen?