Zitat von Hansl: Wie alt warst Du, als dies das erste mal aufgetreten?
Gab es dieses Phänomen schon in der Schulzeit?
Also auch schon zu den allerersten Kontakten emotionaler Natur gegenüber dem andern Geschlecht?
Nochmal die Frage.
Zudem: Hast Du mal in Dich reingefühlt: Wenn Du dann in dieser ersten Phase bist, in der andere in die rosarote und freudige Welt gemeinsam gleiten, fühlst Du da ausser Ängsten auch Depressivität?
Oder eine wirklich starke negative Stimmung?
Zitat von Zorali: Ich stelle ihn aber halt mal wieder auf ein Podest.
Ich persönlich halte nichts davon, solche Klassifizierungen anzuwenden.
Ich finde nach wie vor, man darf sich verlieben, auch auf jeden Fall einen Menschen toll finden.
Warum nicht?
Zitat von Zorali: Mit mir selber mache ich das nicht. Was blöd ist. Man stellt sich schlechter dar als man ist.
Auch hier: Warum dieser Wettbewerb, wer "wertvoller" ist?
Sich und den Mensch, den man eigentlich lieben lernen will gefühlt ständig als Konkurrenz sieht, man immer darauf achtet, aufpasst sich als "starken" und "wertvollen" Menschen zu präsentieren?
Ist es vielleicht nicht das Gegenteil, was glücklicher und kraftvoller machte?
Echte Nähe, indem man sich auch fallen lassen kann?
Vertrauen?
Oder doch ständig auf der Lauer, selbst keine Fehler zu machen, immer den/die andere beobachtend, ob da Fehler oder "Red Flaggs" sich zeigen?
Zeigen könnten?
Zitat von Zorali: ob die Eifersucht berechtigt ist
Ich persönlich bin da vorsichtig diesen Begriff richtig zu verwenden.
Starkes Misstrauen muß nicht immer Eifersucht bedeuten.
Zitat von Zorali: in Familienaufstellungen kann durch die Vollendung der unterbrochenen Hinbewegung (v.a. zur Mutter) viel gelöst werden.
Finde ich auch faszinierend.
Sehr hilfreich.
Zitat von Zorali: Aber es kann ja auch genau so gut möglich sein, dass er mich will und keine andere. Dass er sich quasi für mich entscheidet.
Exakt.
Aber draußen im Reallife, da gibt's unzählig glückliche Paare, die mit ihrem Partner wirklich gemeinsam alt werden wollen, diese (für viele naive) Energie aktiv leben.
Dies ohne die Beziehung und den Partner als ständige "Bedrohung" zu observieren.