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Vernunft oder Gefühle

Heffalump

Heffalump


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20237
Zitat von Cos2k:
Sie sagt und das gestehe ich natürlich voll zu, dass sich halt Dinge ändern wenn man Mama wird, die Libido

Manche werden enthemmter und manche gehemmter. Kommt auch auf den Partner an, ob er mit macht bei Elterndingen oder nur sich als Berufener fühlt, wenn die Hütte brennt
Zitat von Cos2k:
Zu dem beruft sie sich dann halt auch darauf, dass sie nichts unternimmt

Ja klar, möchte ich was vorschlagen, wo ich damit rechne, eh anzuecken - denke eher nein.
Zitat von Cos2k:
Eigentlich ist meine Frau bei uns die deutlich emotionalere Person. Aber bei diesen Gesprächen, lernte ich sie auch irgendwie neu/anders kennen. Aber vielleicht gehört das zum Muttersein dazu?!

Du hast ihr vor 4,5 Jahren, was ziemlich gemeines an den Kopf geworfen, aber dich weiter ihrer Dienste "bedient". Kochen, waschen, föhnen legen ..
Was soll sie davon denn halten? Vielleicht hofft sie auf ein Comeback - wenn sie dir entgegen kommt..wer will das hier schon wissen
Zitat von Cos2k:
ch glaube einfach das ich mit "der Neuen" etwas bekomme, was ich sonst nicht mehr bekommen werde

Ja, das Gras beim Nachbarn ist immer grüner.
Und man nimmt seine Probleme mit, wenn man geht.

Habt ihr in diesen letzten Jahren ne Elternebene oder ne Paarebene gelebt

04.05.2021 09:48 • #16


Cos2k

Cos2k


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Danke schön für eure ganzen Rückmeldungen.
Ich versuche mal eins nach dem anderen abzuarbeiten und hoffe ich vergesse nichts.

Zu dem Punkt das ich passiv bin/mich immer mehr zurückgezogen habe;
hier muss ich sagen, dass dies einfach mein Wesen ist und mein Frau mich nie anders kennengelernt hat. Es war immer so, dass sie die "Plappertante" war/ist und ich eher der Zuhörer/der Nehmer. Dies ist nicht erst in den letzten Jahren gekommen. Ich war immer ihr Fels in der Brandung woran sie sich festhalten konnte. Und es ist schlimm für mich, dass ich das (in meinen Augen) seit langer Zeit nicht mehr so bin wie ich denke das es richtig ist.

Mir ist klar, dass dieses "laufen lassen" für so ein Thema sicherlich der langsame (und vielleicht sichere) Tod ist.
Aber auch hier ist es etwas, was ich nicht mache wegen des Themas, sondern weil ich tatsächlich ein ruhiger/entspannter Typ Mensch bin, was mich auch meist hat ganz gut hat fahren lassen im Leben.
Meine Frau ist hier das genaue Gegenteil. Alles sofort erledigen, Dinge auch gerne mal größer machen als notwendig. Das hat in der Regel auch gut gepasst, da sie mich gepusht hat und ich sie "einnorden" konnte, wenn sie mal drüber war.
Aber auch hier sind die Reibungspunkte in den letzten Jahren deutlich größer geworden. Sie hatte häufig ihre Sicht der Dinge, hat wenig bis gar keine anderen Meinungen gelten lassen (nicht nur mir gegenüber) und ich stand immer zwischen den Stühlen ob ich mich auf ihre Seite stelle oder aber auf die Seite des Großen (meist ging es um Nachwuchsthemen, meist halt um den Großen). Zu 99% habe ich mich dann vor meinen Sohn gestellt.
Irgendwann habe ich dann aber auch resigniert und habe dann gar kein Kontra mehr gegeben, weil es jedes Mal ausgeartet ist, wenn ich das getan habe, wenn ich Dinge halt einfach anders/gelassener gesehen habe.
Wie oft kam der Satz "Ich will aber das du dich einfach mal mit mir aufregst"... wo es für mich aber nichts zum aufregen gab.

Wir haben in den ganzen letzten Jahren in regelmäßigen Abständen gesprochen. Es waren auch, meistens, faire und vor allem offene Gespräche (die dritte Person mal ausgenommen).
Was ich aber realisiert habe, dass sie in den ganzen Gesprächen es nie als Option gesehen hat, dass unsere Ehe mal ein Ende haben könnte. Trotz Sätzen wie "wenn wir nichts dran tun, dann funktioniert das hier nicht mehr". Diese Einsicht, dieser letzte Schuss vor den Bug, kam erst vor ein paar Wochen als ich ihr gesagt habe, dass es eben durchaus eine denkbare Option ist.
Eine Eheberatung o.ä. haben wir nicht gemacht, auch weil dies in meinen Augen nicht zielführend war.
Ich war halt der Auffassung, dass ja klar ist, wo das Problem liegt (fehlende Gefühle) und das dies für mich etwas ist, was über den Alltag wieder kommen muss und nicht durch etwas aufgesetztes weil "erzwungenes". Ja, das mag eine engstirnige Sicht sein, das wird mir immer mehr bewusst.

Da die Frage auf kam, was mein Ziel war als ich ihr das vor 4,5 Jahren gesagt habe;
ich wollte offen sein, mit ihr sprechen, sie wissen lassen wie ich fühle. Ich tue mich schwer damit mein Innerstes nach außen zu kehren und versuche da wirklich in den letzten Jahren daran zu arbeiten, weil es sicherlich etwas ist, was uns auch dahin gebracht hat wo wir derzeit stehen.
Ich wollte keine Friendzone, mein Wunsch war es lange das es wieder funktioniert. Überall und nicht nur als Team im Alltag. Ich bin halt der Meinung, wie es auch geschrieben wurde, dass man sich im Laufe der Jahre einfach als Paar auseinander gelebt hat und völlig im Elternsein aufgegangen ist. Aus meiner Sicht sie jedoch mehr als ich, was aber kein Vorwurf sein soll.
Das Problem ist, zumindest empfinde ich das so, dass es halt schwierig ist, sowas zu merken, wenn es sich jeden Tag ein klitzekleines bisschen mehr einschleicht. Zumindest ich habe das nicht wirklich richtig wahrgenommen.

Darüber hinaus, würde ich schon sagen das meine Frau jederzeit meine Unterstützung hatte.
Meine Frau kann sehr gut auf sich achten und für sich sorgen und ich habe immer (ja, das immer meine ich so) alles stehen und liegen gelassen um ihr das zu ermöglichen.
Ich habe alles/viel getan um für Entlastung zu sorgen. Sie konnte sich treffen wann und wo sie wollte, wir haben Saunatage/Wellness-We´s für sie geplant, ich bin derjenige gewesen der über Jahre hinweg bei beiden Kindern nachts aufgestanden ist (trotz Vollzeit), habe versucht im Haushalt zu helfen (auch wenn vieles einfach schon erledigt war), ich koche, ich gehe einkaufen etc.
Was ich mir immer vorwerfen werde, ist dass ich es damals nicht als Verzweiflung wahrgenommen habe, als sie gesagt hat das sie mit dem Verhalten des Großen nicht klar kommt. Das wirft sie mir auch heute noch vor, durchaus mit Recht. Für mich war das aber lange Zeit "einfach" eine Phase des Kindes, welche schon vorbei gehen wird. Etwas was ihre Eltern zum Beispiel genauso gesehen haben.

Da hier, verständlicherweise, die neue Frau angesprochen wird;
Ja, diese Frau tut mir unfassbar gut. Wir ticken unheimlich ähnlich, haben die gleichen Interessen, machen gerne Sport (einmal wöchentlich zusammen) usw.
Wir haben uns über viele Monate (8-9) kennengelernt bevor es irgendwie überhaupt körperlicher wurde. Und auch dann hat es nochmal 3-4 Monate gedauert, bis wir überhaupt zusammen im Bett gelandet sind. Also nicht unbedingt die klassische Affäre (so wie ich mir eine Affäre zumindest vorstelle).
Und nun ja, es ist nicht so, dass es dieser heiße S. war, den man sich vielleicht so vorstellt. Das lag aber an mir, an meinem Kopf, an meinen Gedanken, der es nicht hat gut werden lassen.
Es ist also, aus meiner Sicht, hier keine rein S. Komponente, dass ich diese Frau so toll finde, wie ich es tue.
Und ja, ich bin nicht so naiv zu glauben das dieses aufregende, neue, diese Leichtigkeit usw. immer so bleibt.
Sicher gibt es auch die Ungewissheit ob es letztlich das ist, was ich mir davon verspreche.

Ungeachtet der Neuen;
ich möchte nicht in einer Beziehung alt werden, die man nebeneinander aber nicht miteinander führt (damit nehme ich mal die Regelung des Alltags etwas aus).
Ein Zusammenbleiben "nur" wegen der Kinder und der vorhandenen Rahmenparameter (die ja alle nicht verkehrt sind) wirkt für mich nicht erstrebenswert, aber ist sicherlich die vernünftigste Entscheidung.
Eine offene Ehe o.ä., wird es nicht geben. Das macht meine Frau niemals mit (ziemlich eifersüchtig) und wäre für mich auch keine Lösung, da ich mit einer offenen Ehe eher die Erfüllung von S. Bedürfnissen verbinde, worum es mir aber nicht primär geht.
Entweder Trennung oder Neustart, das wurde hier treffend formuliert.

Zu guter letzt: Danke für die offenen und auch ehrlichen Rückmeldung. Das gefällt mir!

04.05.2021 10:59 • x 2 #17



Vernunft oder Gefühle

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Heffalump

Heffalump


14676
20237
Also, egal was ist - aber eine Ehe mit "meinem" Bruder möchte ich nicht führen. Und du auch nicht mit der Schwester.
Dann wäre aber Handlung von deiner Seite angebracht, denn du willst etwas anderes starten, deine Frau hat sich da prima eingeigelt.

Schau, was du an Unterhalt Frau und Kindern so oder so zahlen müsstest. Düsseldorfer Tabelle. Trenne Dich, wohne zunächst allein. Es wäre netter - wenn dann Frau erfahren würde - du kennst wen - als wenn sie dies schon zuvor wüsste - tut mehr weh.
Man muss sich nicht sofort auf Scheidung einigen. Ich kenn jemanden, der jahrelang von der Frau getrennt lebte - und nun sind sie wieder zusammen. Alles ist möglich

04.05.2021 11:11 • #18


BernhardQXY


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Danke für die offenen und selbstreflektierenden Worte hier. Damit bist Du schon erheblich weiter als manch anderer. Hast Du so die Gespräche mit Deiner Frau geführt?
Ich finde, genauso sollte es sein verbunden mit der Frage, wie ihr mit oder ohne einander weiter leben wollt.
Ein kleiner Hinweis: Gefühle sind wiederbelebbar.

04.05.2021 11:15 • #19


Magnum


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Zitat von BernhardQXY:
Falsch, wenn man sich die Zeit *nimmt*. Es klingt wie eine Binsenweisheit, aber man hat für die Dinge Zeit, für die man sich welche nimmt. Und noch ...

Dann hast du wirklich nicht viel zu tun.

04.05.2021 11:23 • #20


BernhardQXY


1337
1901
Zitat von Magnum:
ann hast du wirklich nicht viel zu tun.


Wieso kommst Du auf das schmale Brett? Ich habe einen ganz normalen Job, ein Haus, 2 Kinder. Ich glaube nur, dass ich ein anderes Zeitmanagement habe, welches weniger auf ein aufgeräumtes Haus abzielt, als vielmehr auf Leben.

04.05.2021 11:27 • x 3 #21


Magnum


505
583
Zitat von BernhardQXY:
Wieso kommst Du auf das schmale Brett? Ich habe einen ganz normalen Job, ein Haus, 2 Kinder. Ich glaube nur, dass ich ein anderes Zeitmanagement ...


Und ich lebe auf Fuerteventura, bin Nachtschwärmer und genieße die Sonne. Ich sagte doch, ich hatte es mal gehabt. Jetzt habe ich das.
Der TE hat Probleme, ich hatte sie mal.

04.05.2021 11:46 • #22


Charla

Charla


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Zitat von Cos2k:
Zu dem Punkt das ich passiv bin/mich immer mehr zurückgezogen habe; . . . hier muss ich sagen, dass dies einfach mein Wesen ist
und mein Frau mich nie anders kennengelernt hat.

Es war immer so, dass sie die "Plappertante" war/ist und ich eher der Zuhörer/der Nehmer.

Leben heisst Veränderung : Ich war schon immer so bedeutet, ich will keine Veränderung, bin nicht bereit zu lernen, aneinander zu wachsen, das ist recht bequem.

Zitat von Cos2k:
Wie oft kam der Satz "Ich will aber das du dich einfach mal mit mir aufregst"... wo es für mich aber nichts zum aufregen gab.
Das bestätigt meine Einschätzung, sie wollte Spannung in die Ehe bringen. Reibereien (wenn sie respektvoll ausgetragen werden) bringen wieder Leben in die Bude, sie bereinigen die Luft und können seelischen Druck vermindern oder sogar auflösen.
Deine Frau schreit, du schweigst, je mehr du schweigst je lauter wird deine Frau schreien - weil ein Ungleichgewicht entstanden ist und das Leben sucht stets einen Ausgleich, sonst bricht es zusammen.

Du allein kannst wissen wieweit du es noch schaffen kannst die Liebe zu deiner Frau wieder zu entdecken und ob du es überhaupt aus vollem Herzen willst und ob sie in der Lage ist die Verletzung, die du ihr zugefügt hast, zu vergeben.

Euren Kindern lebt ihr Ungesundes vor, sie haben euer Verhalten als Idealbild in sich gespeichert und werden sich später wahrscheinlich unbewußt ähnliches suchen, auch wenn es weh tat und tut.

Du weisst auch was du willst, und was du nicht mehr willst, deshalb hast du jetzt die Chance dich zu verändern um dahin zu kommen, aus dieser Erfahrung kannst du lernen und reifen, aussitzen wird dir nichts bringen.

Viel Mut und Kraft !

04.05.2021 13:32 • x 5 #23


Ayaka

Ayaka


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ich habe das Gefühl du hast dich ohnehin schon entschieden und willst das/die Neue es fehlt dir nur der Mut einzugestehen, dass du es bist der nun den Schlussstrich will, auch gegen ihren Willen.

Meiner Meinung nach ist es ok egoistisch zu sein, ein eigenes Leben auch trotz Kinder zu wollen und dass du so nicht weiter machen willst. Statt rumzueiern, wie es viele hier im Forum tun und Schuldfragen am Scheitern der Ehe zu stellen würde ich dir empfehlen eine saubere Trennung durchzuziehen und damit allen die Chance für einen Neustart zu geben - auch deine Frau ist nicht nur Mama sondern auch Frau, wird Zeit, dass sie diese Seite an sich auch mal wieder entdeckt.

Wichtig ist nur, dass du dir sicher bist die Beziehung mit deiner Frau nicht mehr zu wollen - ein Hin- und Her wäre fatal.

bin also ganz bei Charla - Viel Mut und Kraft

04.05.2021 14:47 • x 2 #24


Isely

Isely


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Gut.
Die Neue krachte nicht in dein neues Leben, sondern du gabst dem ganzen Zeit und Raum, deine eigentliche Frau immer mehr ersetzen zu lassen.
Das mal vorweg. ( ein klassisches Warmwechsel Programm was gestartet wurde)

Es war dir also wichtig das deine Frau dich so nahm wie du eben warst, abnickend, verständnisvoll und immer da.
Toll.
Aber doch auch von deiner Seite mit Kalkül , wenn ich so bleibe wie sie mich kennt und nimmt, dann werde ich geliebt.
Mund gehalten hast du auch aus Bequemlichkeit und nicht weil du eben so bist.

Ich mag mir schwer vorstellen, dass du nun aufgrund einer anderen deinen Charakter gänzlich ändern wirst.
Die neue belebt dich und du kommst etwas besser hoch zur Zeit.

Ich tippe allerdings ganz schwer darauf, dass du dieser Frau auch aus Bequemlichkeit den Tanzraum überlassen wirst und sich am Ende die gleichen Probleme auftun.

Der eine redet und plant und der andere führt aus.
So lebt es sich ruhiger , denkste...

04.05.2021 15:01 • x 2 #25


Wurstmopped

Wurstmopped


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Zitat von Cos2k:
Wir haben uns über viele Monate (8-9) kennengelernt bevor es irgendwie überhaupt körperlicher wurde. Und auch dann hat es nochmal 3-4 Monate gedauert, bis wir überhaupt zusammen im Bett gelandet sind. Also nicht unbedingt die klassische Affäre (so wie ich mir eine Affäre zumindest vorstelle).

Was ist eine klassische Affäre?
Affären entwickeln sich meist immer über einen gewissen Zeitraum. Und man nähert sich an, lernt sich kennen und ab einem gewissen Zeitpunkt begehrt man.
Das ist fast immer ein bewusster Prozess und fällt nicht vom Himmel.
Du hast Dich zu einem bestimmten Zeitpunkt entschieden, deine Beziehung zu öffnen und einer dritten Einlass gewährt.
So reflektiert wie Du hier rüberkommst, kann ich mir gut vorstellen, dass Du ab diesem Zeitpunkt innerlich eine, die Entscheidung getroffen und in Kauf genommen hast, dass Deine Ehe scheitert?!
Du warst sozusagen offen für eine Frau die Dir gut tut! Und das wird man die natürlich auch angemerkt haben.
Hat Deine noch Ehefrau das garnicht wahrgenommen? Was nimmt sie jetzt wahr, spürt sie nicht, dass ihre Ehe vor dem Abgrund steht?
Du schreibst, dass sie sehr kommunikativ ist, bzw. für normal das Wort führt, jetzt ist sie ruhig und gelassen.
Kämpft sie um Dich und die Beziehung?
Und wärst Du überhaupt noch zugänglich für Offerten Deiner Ehefrau?
Du bist jetzt, sorry wenn ich das so schreibe, in einer ganz normalen Affäre, die Frau tut dir gut und füllt alles in Dir auf, was Du in den letzten Jahren vermisst hast. So weit, so gut!
Da Du aber hier im Forum nach Meinungen, Ratschlägen suchst, Frage ich mich jetzt, suchst du Bestätigung das die Trennung das Richtige wäre oder ist da vielleicht noch Hoffnung, das Du die Liebe zu Deiner Frau wiederbeleben kannst bzw. die Hoffnung dass Deine Frau die Leidenschaft, wieder entdeckt?
Wenn Du die Affäre öffentlich machst, wird auf jeden Fall Dynamik in die Ehebeziehung kommen.
Was dann genau passiert, kann Dir keiner vorhersagen, aber es wird sich einiges bewegen, Emotionen werden frei und der Focus in der Beziehung, wird sich dann ganz auf die Frau-Mann Beziehung richten.
Die Frage ist also, willst Du es überhaupt öffentlich machen und warum?
Als eine letzte Chance noch was zum positiven zu bewegen oder um die Trennung zu zementieren?

04.05.2021 15:34 • x 3 #26


MissLilly

MissLilly


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Bevor ich hier meine Sicht der Dinge kundtue hätte ich da noch zwei Fragen

Ich nehme mal an das deine AFFÄRE darüber in Kenntnis ist das du verheiratet bist ?
Wenn ja, wie steht sie zu diesem Umstand?
Und abschließend : ist sie selbst auch gebunden (eventuell mit Kindern) oder Single ?

04.05.2021 16:28 • #27


Lillilli


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Zitat von Cos2k:
Danke schön für eure ganzen Rückmeldungen. Ich versuche mal eins nach dem anderen abzuarbeiten und hoffe ich vergesse nichts. Zu dem Punkt das ich passiv bin/mich immer mehr zurückgezogen habe; hier muss ich sagen, dass dies einfach mein Wesen ist und mein Frau mich nie anders kennengelernt hat. Es war immer so, ...



Was würdest du denn für einen Neustart tun? Die Beziehung mit der anderen Frau sofort beenden? Deiner Frau sagen, dass du in eine andere Frau verliebt bist? Eine Paarberatung machen?

04.05.2021 16:46 • #28


Baumo


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Wieso nimmst du dir nicht einfach eine Affäre?
Vielleicht hat sie auch eine? Euer Leben ist perfekt. Ihr habt sllea genauso wie ihr es wollt bis auf das eine. Wenn du gehst gibst du dein tolles Leben auf nur um eine neue Liebe zu treffen. Aber auch eine neue Liebe wird bald Alltag und all die tollen Dinge die jetzt perfekt laufen zb Haus Organisation etc werden dir fehlen.
Und sie denkt gleich.
Uhr wärt dumm das Aufzugeben.
Wieso probierst du dich nicht nebenher aus?

04.05.2021 16:57 • #29


DEFCON

DEFCON


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Zitat von Cos2k:
Hallo zusammen, vermutlich gehöre ich auch zu denjenigen die nie gedacht hätten, sich mal in einem Forum anzumelden um über so etwas zu sprechen. Nun denn, ich will mal mein Bestes versuchen das irgendwie niederzuschreiben. Fakten: 19 Jahre Beziehung (wir: 37/35), dieses Jahr 10 Jahre verheiratet, zwei Kinder mit 6 ...




Genau mein Problem und zwar nicht nur mit meiner großen Liebe die ich vor 23 Jahren verloren habe, sonder auch die Beziehungen davor mit dem gleichen Charaktertyp. Frauen, in dich mich verliebe und S. anziehend finde.....mit denen kann ich einfach nicht zusammen leben und schon gar nicht gemeinsam Kinder aufziehen.

Mit 37 entschied ich mich für eine platonische Liebe, um mit ihr eine Familie zu gründen und es läuft sehr gut und stressfrei was vor allem den Kindern zugute kommt.

Aber......in meiner Ehe läuft seit über 15 Jahren nichts mehr - kein S., Zärtlichkeit, Gefühle, Umarmungen etc.

Allerdings haben wir auch keinen Streit - im Gegenteil - wir leben eine sehr harmonische, ehrliche, vertrauungsvolle faire Beziehung.

Ich bin Derjenige, der keine Lust mehr hat, obwohl meine Frau sich Mühe gibt.

Trennen wollen wir uns nicht, schon wegen der Kinder und den katastrophalen wirtschaftlichen Folgen für ALLE.

Therapie und Eheberatung haben nicht gebracht.

Die alten Kulturen wußten das besser als unsere Hollywood Kultur und haben deswegen Ehen arrangiert und nebenbei hatte man eben seine Mätressen.

Polyamorie trägt dem auch Rechnung.

https://www.amazon.de/5-Lügen-die-Liebe-betreffend/dp/3404605128

04.05.2021 17:01 • x 1 #30



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