Zitat von Plague: Und bei echter Augenhöhe würde man die Entscheidung zusammen treffen
Ja, das ist die Theorie,von der ich auch ausgegangen bin.
Und hier die Praxis (allerdings kann es auch sein, dass ich mich ungeschickt angestellt habe):
Mann (bzw. damals noch Junge) 1: Beide wollten (noch) keine Kinder. Verhütung hat ihn nicht interessiert. Ich hab das im Alleingang für beide verantwortet. Also kein Mann fürs Leben.
Mann/Junge 2: Er hätte Kinder gewollt (sein Leben war darauf aber nicht eingerichtet), ich wollte keine, habe verhütet.
Mann 3: Wir wollten beide Kinder. Er eher als Disney-Gesamtversorgungspaket und zufällig. Ich nur, wenn er mitzieht und nicht nur der 70er-Jahre Papi sein will. Ich habe verhütet und mich nach mehreren Jahren und eingehenden Gesprächen zum Thema (Diskrepanz zwischen Worten und Taten) getrennt.
Mann 4: Wollte Kinder nach demselben Lebensentwurf wie ich. Hat nach Heirat in der Schwangerschaft und den Folgejahren aber nicht Wort gehalten. Ist nach der Trennung präsenter als vorher.
Mann 5: Wollte Patchwork plus 1 Kind und wir bekamen eins. Er blieb hinter seinen eigenen Erwartungen (und auch meinen) zurück. Ist nach der Trennung genauso präsent wie vorher.
Daher meine Annahme, dass Männer, was das Kinderbekommen angeht, sich selbst schlecht einschätzen können.
@Romy8: Dein Freund kann sich selbst sehr gut einschätzen, da er die Erfahrung, wie er als Vater ist, ja schon gemacht hat. Wenn er so wie damals nie wieder sein will, dann glaub ihm das.
Wie Männer als Vater sind hat auch nicht so viel mit der Partnerin zu tun, wie man glauben möchte. Klar, kann der Partner/die Partnerin viel kompensieren. Aber zufrieden macht das keinen in der Familie.