Zitat von ElGatoRojo: Was willst du wirklich? Was ist mit dieser anderen Person möglich / noch möglich / wieder möglich? Welche Interessenlage hat sie wirklich - und worauf ist zu verzichten in Bezug auf sie, was kann sie dir zugestehen ohne an anderer Stelle zu leiden oder in Konflikte zu kommen. Und natürlich auch, dass man fair zu jemandem sein sollte, der mal geliebt wurde, auch wenn er sich jetzt jemand anderem zugewendet hat.
Danke für die Antwort und die Fragen.
Es ist ein gutes Beispiel, natürlich macht das Sinn, wenn ich lese und natürlich bin ich erwachsen genug, oder sollte es sein. dies so zu betrachten um dann auch die Gefühle dementsprechend regulieren zu können.
Aber, und das ist was ich zum Ausdruck bringen möchte; mir fehlt teilweise der Bezug zu diesen -sagen wir es einmal so- für dich oder andere normale. rationelle Betrachtungsweise. Es ist sicher auch an Mangel an Übung, Erfahrung, gerade in Hinblick auf Zwischenmenschliches, und genau das steht auch in meinem Profil, allerdings und nun kommt der entscheidende Teil;
diese ADHS oder Ar. oder wie man es betiteln mag, ist real. Ich versuche mich dagegen zu wehren, möchte es nicht wahrhaben, nicht als Entschuldigung nehmen, sondern vielmehr als Erklärung nach außen, für besser Verständnis, da ich sehr einsam bin und das hat weniger mit den Süchten zu tun, oder Ängsten, Selbstwert- das steht auf einem anderen Blatt. Ich denke das ist für Außenstehende, auch Partner, Freunde, eben sehr schwer nachzuvollziehen.
Und darauf folgt;
Zitat von ElGatoRojo: Letztlich geben diese Stoffe keine neuen Erfahrungen und keine langfristige Hilfe. Unter diesem Einfluss hat man immer nur einen Teil der Realität im Fokus. Letztlich nutzt dir eben nur die klare Struktur und eine Analyse mit gewisser Abkopplung von Gefühlen. Erfahrungsgemäß kann sich niemand total in jemand anders hinein versetzen, auch wenn es in Zeiten der Liebe so scheint. Also hilft nur die Analyse der Interessenlage. Auch Gefühle gehen von einer bestimmten Interessenlage aus.
Alk.; nein, Klarheit habe ich betrunken nie erlebt. Es war Flucht, der Alk ein Freund. Was er macht ist, zu vergessen ja, und das führt dazu, dass die Emotionen frei sind- nicht aber die Gefühle, das ist ein gravierender Unterschied, denn im Rausch des Alk., kommen dann eben kindliche Verhaltensweisen durch. Aggression, Wut, Hilflosigkeit, Anerkennung suchend usw. aber rein auf emotionaler Ebene gegen Außen gerichtet.
Canacis: hier ist es genau andersherum, für mich. Der natürliche Wirkstoff setzte dort an wo ich Probleme habe.
Klarheit im Denken, keine Flucht, eher im Gegenteil Selbstzweifel, Vorwürfe, Selbstwert usw. gegen sich gerichtet. Was aber überwiegt, und das trifftt eben aus das ADHS zu,. ist die Klarheit des Denkens was die Analyse der Gefühle möglich macht, nicht aber das wahrnehmen der Emotionen, da diese durch den Rauch des THC's überdenkt bzw. betäubt werden.
Und daraus folgt;
Zitat von ElGatoRojo: Also hilft nur die Analyse der Interessenlage. Auch Gefühle gehen von einer bestimmten Interessenlage aus.
Diese Analyse ist für mich sehr schwer selbst zu tätigen.
Ich weiß nicht ob das nachvollziehbar ist. So ist jedoch meine Realität, und da ich wahrnehmen das der Andere, dies kann und auch kommuniziert, führt das zu einer Frustration die wiederum folgen hat- Flucht.
Es ist ein Teufelskreis und für mich deswegen so schwer zu durchbrechen, da ich nicht genau weiß wo ansetzten, das ging im übrigen all den bisherigen Therapeuten aus versch. Fachrichtungen so.