leskine
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Zitat von FrauDrachin:Hey Leskine, mir fällt noch etwas total auf. Liegt vermutlich auch an der ADHS, keine Ahnung in wieweit sich das von dir bewußt beeinflussen läßt. Du hast die Unachtsamkeit schon im Titel. In deinen Texten lese ich dauernd, wie du dir zu irgendwas Gedankenkonstrukte bastelst, die sich ganz merkwürdig phrasenhaft ...
Mir fällt einiges wie Schuppen von den Augen. Die letzten Tag, auch durch das was ich hier lese. Ich kann allerdings noch nicht klar zuordnen- es wirkt wie ein Puzzel aber es ergibt Sinn.
Hallo FrauDrachin,
ich musste an genau das denken heute morgen. Lustig das Du mich darauf ansprichst. Mir ist einiges, auch im Hinblick auf meine Ex, bewusst geworden. Ja die Gedankenkonstrukte mit wenig darunter sind normal. Das irritiert zb auch Menschen, wenn ich sie kennenlerne. Es kostet mich dann sehr viel Energie, genau hinzuhören, und mich genau Auszudrücken, dadurch ermüde ich sehr schnell und beim anderen erweckt das den Eindruck von Desinteresse.
Zu Deinen Fragen;
ja Männlichkeit leben ist authentisch zu sein, meine Bedürfnisse als Mann wahrzunehmen und diese zu leben. Mit den dazugehörigen Attributen, Dominanz, Durchsetzungsvermögen, Stückweit auch Agressivität. Leben bedeutet, Ziele setzten und erreichen, an sich zu arbeiten um als Mann Selbstbewusst und mit Selbstvertrauen, eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen um diese Ziele zu erreichen. Als Mann macht man das idr zw. 20-40 Jahren. Den je Älter er wird, desto wichtiger werden diese Attribute für eine Frau. Bei der Frau ist es umgekehrt.
Männlichkeit leben und Agressivität zb haben nicht mit 'viele frauen' haben oder Agression gegenüber Frauen zu tun.
Das sind in der Regel Alpha Typen. Nicht Machos, oder Alöcher denn diese versuschen nur, ihre nicht gelebte Männlichkeit zu kaschieren oder anderweitig (mit Frauen) zu kompensieren.
Bei wir war das ein hin und her, ich bin ein Alpha Typ, konnte das aber nur teilweise leben, wie eine innere Blockade die da war. Und ich haben mit Sucht und Frauen kompensiert. Und versucht diese Männliche Bestätigung darüber zu beziehen. Mir ist gestern klar geworden was mich auffhält und es tut verdammt weh, das sich mein Leben als verloren gegangen anfühlt.
Meine Mutter wurde wie ich, geschlagen von meinen Vater. Und mir wurde deswegen von klein auf Beigebracht, von meiner Mutter, ich müsse anders sein. Rücksichtsvoll, Einfühlsam, 'Lieb' zu Frauen. Ihr Emotionales männliches Feinbild hat sie auf mich übertragen, und ich wiederum konnte dieses innere Spannungsverhältnis nicht klären, da mein Vater als ich 24 war, ermordert wurde. Es fehlte dann die männliche Bezugsperson, ab ca. meinem 14ten Lebensjahr. Und genau das ist es warum ich diese Männlichkeit immer nur bis zu einem Gewissen grad leben konnte, und dann eingeknickt bin, eingeknicht in der Hinsicht, das ich meine Bedürfnisse zurückstellte- gegenüber der Frau - da ich ja 'lieb' sein sollte, nicht wie mein Vater.
Und das führt dazu, dass ich dann oft auch bei Frauen gelandet bin, die ihre Bedürfnisse mit meiner Hilfe erfüllt haben. Bewusst oder unbewusst.
Und mir ist heute klar geworden, das mir das bei meiner Ex wieder passiert ist. Ich habe meine Bedürfnisse zurückgestellt- denn zu dem Zeitpunkt. 2017, habe ich angefangen aufzuräumen, hatte neue Ziele, habe meinen Fortpflanzungstrieb genutzt um daraus Motivation zu ziehen. Mich hart gemacht. Zu dem Zeitpunkt lerne ich meine Ex kennen, für Sie war ich (nach der Eher und den traumatischen Erlebnissen) der wilde Abentuerer, der Ihr all das gab, wonach Sie sich so lange sehnte. Allerdings ist mir dann wieder das gleiche passiert, ich habe meine Bedürfnisse vernachlässigt, da sie mir Ihre aufdrängte und meine Grenzen nicht Aktzeptierte. Deswegen ging ich auch auf Distanz des öfteren, da ich das Verhalten als egozentrisch empfand. Es fühlte sich ab und an so an, als ob Sie Streits nur suchte, um aufzutanken.
Und mir ist noch etwas klar geworden, sie hatte andere Männer bereits ab April letzten Jahres. Aufgrund meiner Distanz, fehlender Aufmerksamkeit und Bestätigung, hatte sie sich auf Tinder angemeldet um, wie sie sagte, Bestätigung zu erhalten- es sei aber nichts gelaufen. Nach alldem was ich im Affairenforum, von Frauen gelesen habe, glaube ich das nun nicht mehr. Zumal sie dann anfing, mir Bilder zu senden,das hatte sie davor auch schon, diese allerdings waren anders, ohne Geischt, presentativ. Und Ihre Forderungen an mich kamen aus Ihrere eigenen inneren Diskrpenz heraus. Zum dem Zeitpunkt ging es mir bereits sehr schlecht, und ich habe nicht verstanden, warum sie auf meine Bedürfnisse keine Rücksicht nimmt auch mich nicht wirklich unterstützt.
Als ich das letzte mal bei Ihr zu hause war, Nov 2020, traf ich mich mit Ihrem Sohn, denn der wollte etwas über Kryptowährungen wissen. Wir verabredeten uns auf 11 Uhr an einem Sonntag. Als ich kam, war Sie nicht da. Sie kam ca 30 min später und wirkte völlig Abwesend. Keine Begrüßung außer einem, Du bist ja schon da.' Im weiteren Verlauf war sie irgendwie aufgewühlt, nervös, konnte mich nicht richtig ansehen. Heute wurde mir klar warum. Es tut weh, denn ich hatte viele Gelegenheiten und habe ihr alle Freiheiten gegeben, auf meine Bedürfnisse verzichtet (unbewusst), und sie wusste dass sie mit mir über alles reden kann. Wahrscheinlich, tat ich ihr leid und sie mochte mich und wollte mir nicht wehtun.
Und das alles, da ich 2018 anfing, meine Männlichkeit nicht weiter zuleben, bei mir zu bleiben, meine Bedürfnise mit ihren in den Einklang zu bringen. Es fühlt sich schlecht an, eben verpasste Gelegenheiten. Entmännlicht. Ich bin gerade traurig und wütend.
Das wurde jetzt viel, es war mir jedoch ein Bedürfnis es zu schreiben.