Zitat von Isnogud: Die Auseinandersetzung mit dem alten Partner kann sicher in der Selbstfindung heilsam sein. Du hast sie ja als eine Art sparring-partner gesehen (?).
Ja, dazu war sie auch bereit. Das war schwierig für mich aufgrund ihres neuen Partners. Damit musste ich erst umgehen lernen.
Am Anfang, also vor 8 Wochen, zollte sie mir auch Respekt und ging auf viele Themen ein, die bei ihr dann oft für Gefühlschaos sorgten. Alter Schmerz der wieder hochkam. Das wollte ich ja auch nicht, sie sagte sie hätte ja in der ZEit von Februar ab, aufgearbeitet verarbeitet und abgeschlossen. Dazu mit neuem Partner.
Zitat von Isnogud: Aber es fällt dann auch schwerer, die eigenen ausgetretenen Pfade zu verlassen bzw. nicht wieder in sie zurückzufallen. Weil der alte Partner schon ein festes Bild von einem hat, die Schwachpunkte von einem kennt und mann in der Konstellation viel schneller durch die gegenseitigen Reaktionen in die alten Fahrwasser abdriftet.
Ja genau. Dennoch kamen von ihr so viele Vorwürfe und Themen in denen ich mich so ungerecht behandelt fühlte, das sie Dinge einfach so hingedreht hatte, dass diese für sie passten. Beispiel meine Diagnose. Die erhielt ich Mitte Nov. und danach hatten wir ungesch. GV. Sie behauptet nix von der Diagnose gewusst zu haben. AUch dass es keinen S mehr gab. Obwohl ich eine Sms hier habe zu meinem Geb. im Dezember in der sie mir gratuliert dass ich so vieles nun über ADHS/Ar. wüsste.
Und dann andauernd weitere Vorwürfe und die Projektion aus der Vergangenheit in das jetzt. Sie war bis vo 4 Wochen sehr offen, beschrieb sich eben als Hülle und innen Leer, ohne Zugriff auf ihr Bewusstsein um ihr Selbstwertgefühl aufzubauen. Und von dem wie ich kommuniziere das hat sie getriggert, weil sie dann aus Selbstschutz beleidigend wird. So schrieb sie. Aus Angst nicht für das wahrgenommen zu werden was sie ist. Wie damals.
Wobei sie auch schrieb dass sie viele neue Seiten an mir entdecke. Positive. Das war kurz bevor ich wieder langsam mit dem falschen Belohnungssystem anfing, dem Trinken.
Dadurch hat sich bei mir etwas verändert. Und das wurde so denke ich in der KOmmunikation deutlich und sie zog sich wieder zurück.
Ich will sie nicht abwerten, ich bin sauer und enttäuscht darüber, dass sie nicht etwas toleranter ist und mir Zeit gibt, sie sollte das selbst am besten wissen, wie schwer und langwierig es ist, altes zu verändern.
Doch ihre Reaktion waren dann Phrasen und Ausweichen und Ignoranz. So geht man nicht mit jemandem um den man respektiert. Zumindest fühle ich das so bzw. war es eben wieder ein Gefühl aus dem wegfalllenden Selbstbewusstsein- durch das trinken.
Ich weiß nicht ob Absprung das richtig Wort ist. Es nervt mich jedenfalls das ich sie, mich nicht handeln konnte. Ich weiß auch warum. Früher, am Anfang, bat ich sie, diese WA Diskussionen zu lassen. Und mich bitte anzurufen. Wir haben bis zum Schluß kaum telefoniert. Diese Bitte hatte sie immer und immer wieder überhört und mich mit WA Nachrichten bombardiert.
Gestern nun, nachdem ich ihr eine Frage stellte, im Bezug auf mich, schreibt sie, dass sie sich erstmal neu sortieren muss, da ich früher nie so viel per WA schrieb und das früher auch nicht wollte und es nun aber selbst täte und sie fände das schwierig.
Was für ein Vergleich! Das hat mich so sauer gemacht. Denn dies Verhalten von ihr damals, am Anfang, hat dazu geführt, dass ihre Attraktivität für mich sank, auch daher die fehlende Intimität. Und da hatte ich es auch das erste Mal beendet.
Und nun haut sie mir genau das an den Kopf.
Das Problem bei dem ganzen Spiel gerade, ist gar nicht der Kontakt zu ihr. Auch war sie nicht der Auslöser für das wieder trinken. Die Ursache liegt einzig und alleine bei mir. Ich versuche gerade die ganze ZEit das Gefühl zu definieren, doch finde nicht das passende.
Vielleicht ist es einfach die Einsamkeit, das Gefühl, und durch den Kontakt zu ihr, war ich nicht mehr so gezwungen, aktiv zu bleiben. Macht das Sinn?