Zitat von Natasa: Ich werde es versuchen.Jeder sagt liebe dich selbst.Wie kann ich das machen?
Wie kann ich mich selbst lieben?
Ich fühle mich leer, verängstigt.
Das leere und verängstigte kann weg gehen, wenn man für sich einsteht. Sich Herausforderungen stellt.
Es ist schonmal gut für das Selbstbewußtsein, wenn du zweimal die Woche wieder arbeiten gehst.
Ansonsten kannst du mal was ganz verrücktes machen. Alleine ins Kino. Alleine in eine andere Stadt fahren und dort einen Bummel machen. Falls das kein Problem für dich ist, gehe eine Stufe höher.
Wenn du es schaffst für dich alleine eine zuvor beängstigende Situation zu bewältigen, gibt dies Auftrieb.
Das geht auch mit einer Panikstörung.
Je mehr Auftrieb, desto mehr Mut für die nächste Aufgabe. Wer lernt sich zu Vertrauen, der lernt sich anzunehmen.
Egal, wie es mit deinem Mann nun weiter geht. Es kann dir nichts schlimmes passieren, wenn du bei dir bleibst. Lass ihn seinen Weg gehen, wenn er das so möchte.
Manchmal ist das halt so und je schneller man es akzeptiert, desto schneller geht es einem selbst wieder besser.
Zitat von Natasa: Ich weiss nur dass ich Verlustängste habe und das kommt von der Kindheit.Ich hatte ein Trauma als mein Vater meine Mutter betrog und ich hab das mitbekommen.Mir war das nicht bewusst ich war ja sehr klein aber das hat in mir diese Verlustangst aktiviert.Die Angst er verlässt uns.
Es muss nicht von der Kindheit kommen, das sind oft nur therapeutisch konstruierte Behauptungen, durch nichts bewiesen. Hält aber einen immer gut bei der Stange und vom Leben ab. Erzählt dir jemand, die Verlustangst ist aufgetaucht, weil du mit drei Jahren einen weißen Stein aufgesammelt hast, es aber viel besser gewesen wäre den grauen zu nehmen, würdest du dem einen Vogel zeigen.
Hier nun glaubst du aber irgendwem irgendwas, nur um dich dahinter verstecken zu können.
Es ist normal, dass man Verlustängste hat, wenn jemand gehen möchte, den man liebt.
Wäre doch schlimm, wenn einem dies vollkommen egal wäre.
Ein Schritt weiter zu dir hin, wäre es dich anzunehmen und zu sehen, dass du nun erwachsen bist.