Chaxal
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ich wende mich jetzt zum zweiten mal an euch.
Das erstmal ist schon eine ganze weile her.
Erstmal kurz zusammengefasst.
Meine Ex hatte sich im September letzten Jahres von mir getrennt. Wir waren "nur" 8 Monate zusammen und
es war eine Fernbeziehung. Eigentlich wollten wir im August zusammen ziehen in einer neuen Stadt. Das war auch alles schon geplant. Dann hatte Sie zwei Tage vor dem Umzug Abgesagt und meinte es seihe keine gute Idee.
So nahm alles seinen lauf.
Es fing alles so an, dass Sie mir die Schuld an allem gegeben hat, was in unserer Beziehung am ende falsch lief.
Sie hätte gelitten wie ein Hund und ich habe zu hause meine Eier geschaukelt. Jetzt habe Sie Angst, das ich ihr vorwerfe:
" Ich bin nur wegen ihr nach Bremen gezogen und ich wollte das nie"," Sie muss angst haben das ich Sie am Altar stehen lasse", "Sie muss Angst haben, dass wenn wir Kinder haben ich mich einfach verpisse". Das waren so mit die kern Aussagen die ich mir nach der Trennung anhören durfte. Und die wichtige "Ich habe für immer ihr leben zerstört und das vertrauen in anderen".
Damit fingen dann meine Schuld Gefühle an, die so extrem waren das es nicht auszuhalten war.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich hier in dem Forum mich zu Wort gemeldet.
Was mir ein bisschen geholfen hatte, aber die Geschichte fängt hier eigentlich erst an.
Zum 15.10 hatte ich dann einen neuen Job angefangen, wo ich aber binnen kürzester Zeit wieder gekündigt habe.
Genau nach einer Woche. Ich war nicht in der Lage diesen Job auszuführen. Dadurch musste ich auch die Wohnung die ich zum 1.11 gehabt hätte, absagen. Ohne Job, kein Geld. Ohne Geld, keine Wohnung. Habe bzw. wohne momentan bei meinen Eltern.
Am 1.11 habe ich dann meiner Ex nochmal Geschrieben und ihr genau erklärt, was damals vorgefallen war und warum ich mich so verhalten habe wie ich mich verhalten habe. Natürlich aus der Sicht, dass ich alleine an allem Schuld war.
Selbst dann hat Sie immer noch die ganze Schuld bei mir gesehen. Und mir gesagt Sie mich ja nicht sch. findet, aber halt keine Beziehung mit mir mehr führen könne. Sie sei ja noch da und nicht aus der Welt.
Darauf hin habe ich ihr erzählt wie es mir momentan geht und wie ich fühle. Da hat Sie mir gesagt, ich brauche Hilfe und solle zum Arzt gehen. Ich bin dann am nächsten Tag zum Arzt gegangen, Joa.
Der Arzt hat mich direkt in die Notaufnahme geschickt vom Krankenhaus, da angekommen wurde mir gesagt ich fahre nicht mehr nach Hause. Sondern verbringe erstmal eine weile hier. Da habe ich meine ersten Tabletten bekommen.
Ich war im Krankenhaus wegen Lebensüberdruss Gedanken (Suizid). Da habe ich dann 5 Wochen verbracht. Mit immer wieder Kontakt zu meiner Ex. War aber immer von ihr aus. Hat für mich immer in schmerz und Verzweiflung geendet. Da Sie auch immer in die Wunde rein gestochen hat.
Als ich dann entlassen wurde, kam ich in die Tagesklinik. Die habe ich 2 Wochen gemacht. Bis ich mir meinen Arm aufgeschnitten habe, 3 Tage in folge. Danach wurde wieder beschlossen, das ich auf Station gehen. Da war ich weitere 6 Wochen. In dieser Zeit, hat sich meine Ex nochmal gemeldet 2 Tage vor Weihnachten. Mir ein schönes fest gewünscht und geschrieben, hoffe dir geht es jetzt besser und du bist drüber hin weg. Nach langem hin und her, habe ich dann heraus gefunden, dass Sie sich mit einem neuen Typen trifft. Mit den worten, dich geht das alles nichts mehr an, aber ja ich habe jemanden, aber das sei noch nichts festes. Danach habe ich ihr ein Text geschrieben, Das Sie mich zerstört hätte. Ich nicht alleine Schuld bin und Sie eigentlich ehr die Schuldige war. Dann habe ich ihr viel glück mit ihrem neuen Typen gewünscht und Lebwohl gesagt. Sie blockiert und gelöscht. Dieser Text wurde von meiner Therapeutin und den Pflegern abgenommen. Das sei in Ordnung es so zu schreiben und wäre nicht unter der Gürtellinie gewesen.
Ich habe bis zum heuten Tag keinen Kontakt zu ihr. Ich weiß auch nicht was Sie auf diesen Text geantwortet hat. Das würde mich wahrscheinlich umbringen, wenn ich es wüsste. Deswegen kann ich Sie auch nie wieder entblocken.
am 23.1 wurde ich entlassen und war knapp zwei Wochen zu Hause. Ich war sogar im Urlaub Ski fahren. Danach bin ich wieder in die Tagesklinik gegangen 5 Wochen. Morgen fängt die 6 Woche und damit die letzte Woche an.
Mir ist mittlerweile klar geworden. Dass Sie mich wie sch. behandelt hat in den letzten 2 Monaten unserer Beziehung. Alles was ihr passiert ist an mir ausgelassen hat. Ich mich deswegen von ihr ein bisschen distanziert habe und auch Angst hatte mit ihr zusammen zuziehen ( Unbewusst). Darauf hin hat Sie mir mit Absicht den Boden unter den Füßen genommen und mich 3 Wochen im nichts stehen gelassen hat. Worauf Sie dann Schluss gemacht hat mit den Worten. Es wird wieder Zeit aufs Leben klar zu kommen und mir die Schuld an allem gegeben hat. Wenn Kontakt nach der Trennung zu Stande kam, hat Sie immer in offene Wunden rein gestochen. Bis ich es "geschafft" hatte Sie zu blockieren. Das habe ich aber auch nur durch Therapie und gemeinsame Aufarbeitung der Beziehung/Trennung geschafft zu verstehen.
Hier starten mein Problem:
Ich bin Tabletten abhängig und nehme auch nicht gerade wenig.
Ich habe schwere Depressionen.
Ich denke immer noch jeden Tag an meine Ex.
Ich bin immer noch verzweifelt.
Ich habe Angst zustände.
Ich habe keine Lust zu leben und würde am liebsten sterben.
Ich vermisse Sie einfach immer noch und Sie fehlt einfach sehr in meinem leben. ( wenn man das noch leben nennen kann)
Heute habe ich das erstmal seit langen wieder geheult.
Bin nicht in der Lage zu Arbeiten und weiß nicht wie es in einer Woche weiter gehen kann.
In der Tagesklinik bin ich momentan auch an einer Mauer angekommen.
Deswegen mein Versuch hier nochmal. Mein Erlebnis zu schreiben.
Ob mein verhalten Kindisch ist oder nicht. Ist mir Kack egal. Es ist wie es ist und ich kann nichts daran ändern.
Danke schön das du dir Zeit genommen hast diesen Text zu lesen!
Schönen Tag noch!