Mira_
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Zitat von Jujupie:@Talia_ ehrlich gesagt tröstet mich das nur mittel. Ich hoffe an sich dass es ihm gut geht denn nur dann kann er für das Kind da sein. Ja er ist super impulsiv, das gehört zum adhs. Sicher neigt er zu Depressionen aber die nimmt er nicht wahr bzw lenkt sich halt massiv ab bzw betäubt sich. Das mache ich sehr ...
Danke für deine Antwort.
Ich habe das gefragt, weil ich selbst ADHS habe und weder zur Apathie noch zu depressiven Verstimmungen neige (Wechseljahre mal ausgenommen). Aber auch ich kenne die Impulsivität. Früher war das bei mir oft so, dass ich mich scheinbar besser gefühlt habe, wenn etwas geendet ist. Dann bin ich schnell zu anderen Dingen übergegangen, die mich in dem Moment erfüllt haben – oder zumindest so wirkten.
Was du beschreibst dass er sich gut fühlt, kenne ich sehr gut. Es fühlt sich fast an wie eine Entladung, als hätte man endlich einen inneren Druck gelöst. Aber dieses Gefühl hält selten lange, weil die nächste Idee, das nächste vermeintlich erfüllende Ziel, schon wartet. Oder der Zusammenbruch, weil gespürt wird, dass es vorbei ist.
Dass du dich jetzt nicht besser fühlst, ist keine Frage und soll auch gar nicht von mir relativiert werden. Es geht mir nur darum zu zeigen, dass du dich nicht schlecht fühlen musst, indem du dir selbst einredest, ihm geht es gut und dir nicht.
Ja, du musst durch diesen Schmerz durch. Aber ich wünsche dir vom Herzen, dass ihr eine kommunikative Basis miteinander findet. Als erstes musst du leider deine Scherben sortieren und wieder atmen.
Konsesumarmung
