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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

Blind-Meg
Zitat von Jules189:
Sie sagte wortwörtlich: 'ich werde dich testen und das wird ein extrem harter Test für dich'. Das sagte sie genau so. Sie meinte das in Bezug, dass sie mir gegenüber ein Vertrauen aufbauen könnte, dass ich eben entgegen ihrer Meinung, was die Vergangenheit betrifft, ihr diese Freiheiten gebe, sie nicht störe oder das schlecht rede und mich eben um die Kinder kümmere.

Puh, das ust heftig.
Du kannst jetzt nichts mehr richtig machen, fürchte ich.
Übernimmst du klaglos die Kinder, wenn sie weg ist, hast du zwar bei ihr "bestanden", aber gibstcdfpr dich selbst auf, und übernimmst du sie nicht bzw besteht auf vorheriger Absprache, fällst du durch und wirst evtl bestraft von ihr.
Beziehungstest mit Ansage und auf Kosten der Kinder ist schon echt heftig. Ich würde mich dazu erstmal gar nicht äußern und darauf bestehen, dieses Thema mit Hilfe eines Mediators o.ä. zu besprechen, glaube ich.

x 4 #1111


Balu85
Zitat von Blind-Meg:
und übernimmst du sie nicht bzw besteht auf vorheriger Absprache, fällst du durch und wirst evtl bestraft von ihr.

Ich weiß das der TE noch nicht an dem Punkt ist, aber wenn man es genau nimmt kann es ihm egal sein ob er bei ihr durchfällt oder nicht. Sie hat die Beziehung ja eh beendet.
Aber wie du schon schreibst, auf Kosten der Kinder. Ich zumindest fühle mich immer in einem riesen Zwiespalt wenn die Kleine eher zu mir will. Meine Exfrau scheint damit kein Problem zu haben. Und ich denke mir immer "wenn ich jetzt auf die Übergabezeiten poche könnte die Kleine denken sie ist mir zu viel"....ein paar unglücklich gewählte Worte der Mutter können dieses Gefühl dann noch unterstützen. Also was macht man.....man sagt ja. Jedes mal. Außer ich bin auf Arbeit, da geht es auch nicht und das ist auch für die meisten Kinder zwar blöd aber nachvollziehbar.
Zitat von Blind-Meg:
Beziehungstest mit Ansage und auf Kosten der Kinder ist schon echt heftig. Ich würde mich dazu erstmal gar nicht äußern und darauf bestehen, dieses Thema mit Hilfe eines Mediators o.ä. zu besprechen, glaube ich.

Denke ich auch. Bei solchen Themen ist eine neutrale Person, bzw. eine die sich für die Interessen der Kinde einsetzt und selbst keinen Vorteil von irgendwas hat das beste. Aber auch darauf müssen sich BEIDE Partein einlassen.
Man kann niemand zwingen hinzugehen.

x 3 #1112


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

x 3


Blind-Meg
Zitat von Balu85:
aber wenn man es genau nimmt kann es ihm egal sein ob er bei ihr durchfällt oder nicht. Sie hat die Beziehung ja eh beendet.

So wie die Frau offenbar drauf ist in ihrer massiven Überkompensationn, würde ich ihr aktuell halt leider zutrauen, dass sie den TE richtig bluten lässt, wenn er "durchfällt". Und davon wird halt auch nichts besser.

#1113


Balu85
Zitat von Blind-Meg:
So wie die Frau offenbar drauf ist in ihrer massiven Überkompensationn, würde ich ihr aktuell halt leider zutrauen, dass sie den TE richtig bluten lässt, wenn er "durchfällt". Und davon wird halt auch nichts besser.

Das ist leider immer das Problem....auch Menschen die man vermeintlich gut kennt können in für sie Grenzsituationen unberechenbar werden.
Aber was ist die Folge...immer den Bückling machen? Ihr immer alles recht machen? Wie du schon sagst, man kann nur verlieren. Daher hab ich ja das Thema Rechtsschutz in den Raum geworfen. Ich hab meine letztlich nicht gebraucht, aber ich war viel ruhiger als das Wartejahr rum war. Aber die Auswahl ist da meines Wissens auf Eine begrenzt die alles abdeckt.
Und die Frage ist halt ob sie ihn überhaupt bluten lassen kann. Das würde vermutlich "nur" gehen wenn sie die Kinder hat. Aber dann wird es halt nichts mehr mit etwas nachholen und endlich leben usw.

#1114


GreenTara
Mal unabhängig davon, ob Trauma oder Egotrip: Die Frau hat andere Prioritäten als ihre Kinder, will sich trennen, aber Urlaub machen. Wäre es nicht sinnvoll, das JA hinzuzuziehen?
Es ist zwar eine Familienberatung (Caritas?) angedacht, als gemeinsamer Termin.
Ich würde mich lieber absichern, wenn die Frau mit "hartem Test" droht, falls der TE ihre Unwillen/Unfähigkeit nicht absichert.

#1115


Balu85
Zitat von GreenTara:
Wäre es nicht sinnvoll, das JA hinzuzuziehen?

hm....hmm...schwierig. Mit welcher Begründung dem Amt gegenüber? Und bis man da einen Termin bekommt, bei uns dauerte das...puh, glaub 2 Monate. Und letztlich sagt da auch keiner was, da legt niemand etwas fest, man versucht ja nur zu vermitteln. Und wenn die das nicht schaffen geht es halt zur Erziehungsberatungsstelle.
Man muss halt auch aufpassen, gerade als Vater das man nicht schlecht über die Mutter redet. Und was nicht bewiesen werden kann sollte man lieber verschweigen, sonst steht man schnell ziemlich blöd da.

x 2 #1116


GreenTara
@Balu85
Ich verstehe deine Bedenken schon. Aber man kann das Verhalten der Mutter ja auch nicht decken.

#1117


Blind-Meg
Zitat von GreenTara:
Aber man kann das Verhalten der Mutter ja auch nicht decken.

Nein, das sollte man natürlich nicht. Aber man sollte (denke ich) sorgfältig abwägen, wie man reagiert und versuchen zu antizipieren, welche (möglichst negative) Interpretation sie dem eigenen Verhalten bemessen könnte, um darauf vorbereitet zu sein, und auch nur Kämpfe eingehen, die unbedingt unausweichlich sind. Ihr an möglichst vielen Stellen entgegen kommen, wo immer es verschmerzbar ist, um die Kräfte zu sparen für die Kämpfe, die sein müssen. Denn die könnten hässlich werden. (Wenn nicht, ist ja umso besser)

x 1 #1118


GreenTara
@Blind-Meg
Zitat von Blind-Meg:
Ihr an möglichst vielen Stellen entgegen kommen, wo immer es verschmerzbar ist,

Aber sie zeigt ja bereits Desinteresse an den Kindern, will in Urlaube investieren, obwohl kein Geld da ist, und setzt den TE unter Druck. Was soll man da noch entgegenkommen?

x 1 #1119


Balu85
Zitat von Blind-Meg:
Nein, das sollte man natürlich nicht. Aber man sollte (denke ich) sorgfältig abwägen, wie man reagiert und versuchen zu antizipieren, welche (möglichst negative) Interpretation sie dem eigenen Verhalten bemessen könnte, um darauf vorbereitet zu sein, und auch nur Kämpfe eingehen, die unbedingt unausweichlich sind. Ihr an möglichst vielen Stellen entgegen kommen, wo immer es verschmerzbar ist, um die Kräfte zu sparen für die Kämpfe, die sein müssen. Denn die könnten hässlich werden. (Wenn nicht, ist ja umso besser)

Absolut richtig. Man sollte nur, für sich selbst,bei dem Thema Kinder eine feste Grenze setzen. Also der Punkt wo man sagt....schei* drauf. Bei mir war das Thema Betrauungsverhältnis diese Grenze. Aber bei ganz ganz ganz vielen Dingen bin ich, manche würden sagen eingeknickt, aber mir war es den Kampf nicht wert.
Happy Wife -> Happy Life gilt nach der Trennung unter Umständen noch mehr als vor der Trennung.
Und manchmal reicht es auch nicht auf Provokationen einzugehen und die Tür zu schließen.
Die Aussage : "Wenn du ein Problem mit mir hast, dann behalte es. Ist ja schließlich deins." Sorgte für Verwirrung und dann Ruhe.


Zitat von GreenTara:
Aber sie zeigt ja bereits Desinteresse an den Kindern, will in Urlaube investieren, obwohl kein Geld da ist, und setzt den TE unter Druck. Was soll man da noch entgegenkommen?

Was sie mit ihrem Geld macht daraber kann weder der TE noch das JA entscheiden. Das sie kein Interesse an den Kindern hat muss man erst einmal beweisen. Dann sagt sie halt einfach das sie aus der Reha kommt und überlastet war usw. ....es zählen nur harte Fakten.
Daher sollte man sich auch so Zwischenfälle aufschreiben, Datum, Sachverhalt usw. Solange keine Kindeswohlgefährdung vorliegt....schwierig.

x 4 #1120


N
Ich bin da bei Balu und würde gerne sortieren, was Jules Thema ist und was ihres. Und was er tun kann (und nicht etwa von ihr erzwingen.

Zitat von Jules189:
Sie sagte wortwörtlich: 'ich werde dich testen und das wird ein extrem harter Test für dich'

Ja mei, wenn das jetzt nicht eurem üblichen Umgangston entspricht und ihr euch ständig gegenseitig "testet", dann wäre die einzig sinnvolle Antwort darauf:
Dann nehm ich jetzt gerne schon das "Durchgefallen" und Du lässt den Quatsch sein.

Denn ihren Ausbruchsversuch als "harten Beziehungstest" verkaufen zu wollen, ist ja Kinderkacke.
Da halte ich die Begründung "ich gönn mir das jetzt, weil es früher nicht ging und später auch nicht geht, für viel plausibler.

Zitat von Jules189:
Eine weitere Begründung die sie immer wieder sagt, wäre die Tatsache, dass sie nur noch jetzt die Möglichkeit dafür hätte und danach mindestens 13 Jahre nicht mehr, bis die Kinder erwachsen sind.

Recht hat sie.
In den ersten 6 Jahren konnte sie nur sporadisch weg, weil Du es ihr nicht öfter ermöglichen konntest.
Und sobald einer von euch beiden oder beide wieder arbeiten, geht es auch nicht mehr. Denn mit der Schulpflicht gehen die Urlaubstage für die Ferienbetreuung und Arztterminen drauf und reichen nicht mal dafür. Von zwei Wochen ohne Mann und Kinder kann sie dann frühestens träumen, wenn beide Kinder erwachsen sind.

Ihr Verhalten aktuell wäre nur dann logisch, wenn Du, Jules, in der Vergangenheit eher eifersüchtig und kontrollierend warst und sie nur für Events, die sie vorher angemeldet hat (z.B. nächsten Samstag ins Kino und im Juni ein langes Wochenende zum Mittelalterfest), von Dir "frei" bekommen hat. Kann es sein, dass sie seit der Geburt gar keine feste eigene Zeit zur freien Verfügung hatte, z.B. zuverlässig jeden Donnerstag ab 18 Uhr bis theoretisch zum nächsten Frühstück für sich oder jeden zweiten Samstag ohne Kinder?

Denn entweder ist diese Frau aus gehungert nach Freiheit (worauf auch Dein "sie durfte auch mal allein shoppen gehen" auch hindeutet).
Oder sie hat jemanden an der Angel, die/den sie jetzt häufig besucht, um eine neue Beziehung aufzubauen, und verkauft Dir das perfider Weise als "harten Vertrauenstest", von dem sie jetzt schon weiß, dass sie Dich durchfallen lässt.

Wie dem auch sei. Versuch gar nicht erst, sie erziehen zu wollen. Und Du kannst sie während der Ehe auch nicht zwingen, ihr Geld in den gemeinsamen Topf zu werfen. Und Du kannst sie auch nicht zwingen oder beim.JA melden, wenn sie die Betreuung nicht übernimmt (sonst wären ja ein Großteil der handelsüblichen Scheidungsväter ohne Sorgerecht). Sie profitiert halt derzeit davon, dass Du zu Hause bist und sie daher die Kinder nicht vernachlässigt, wenn sie abhaut, weil Du genauso zuständig bist wie sie und auch alles allein erledigen können solltest.

Daher musst Du mir dem, was Du aus eigener Kraft bewerkstelligen kannst, Dich aus der aktuellen Situation ziehen.
Bei dem Familiengespräch würde ich unter diesen neuen Voraussetzungen das Thema "Umgangsplan" ansprechen. Sie will ja einerseits Residenz bei sich aber andererseits viel Freizeit haben. Da stehen die Vorzeichen gut, dass Du das Wechselmodell vereinbart bekommst. Nur über ein Wechselmodell kann sie ja zwei Wochen wegfahren, wenn sie im Gegenzug dann auch mal zwei Wochen die Kinder am Stück nimmt. Ohne Wechselmodell teilt ihr allenfalls die Schulferien am Stück und das läuft ihren aktuellen Plänen zuwider.

Und dann schau, wie Du Dich mit Deinem neuen Job so auf stellst, dass Du ein Wechselmodell darstellen kannst. Du brauchst in jedem Fall eine Leihoma oder Babysitter, um die Betreuungszeiten abzudecken.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen, jemanden für die Abholung und Betreuung zwischen Schul-/Kitaende und Dienstende zu finden. Obwohl meine Kinder zu viel Selbständigkeit erzogen werden (mussten), war es bei uns für die Kinderseelen wichtig, morgens liebevoll geweckt zu werden, gemeinsam zu frühstücken, gemeinsam auf Turnbeutel und Brotbox zu achten und sich sanft in den Tag zu schicken. Das konnte im.Notfall.auvh mal die Oma machen. Aber keine ganze Woche lang. Und sich morgens alleine wecken, Frühstück essen und losgehen zu müssen, ist bei uns eine Strafe für Oberschulekinder, die härter ist als Medien-/Handyverbot. Nachmittags war es weniger wichtig, wer ansprechbar war. Bis etwa zur 5. Klasse war es nur wichtig, dass jemand ansprechbar war. Da ging schon in der Grundschule die persönliche Abholung durch jemand anderen mit anschließender Bespaßung bis ich abends aus der Arbeit kam. Ab etwa der 4. Klasse ging auch, dass sich das Kind kurz bei der Nachbarin meldet, wenn es aus der Schule nach Hause kommt, und sich dann zu Hause selbst bespaßt. Das waren bei uns jeweils zwei Stunden, die das Kind sich dann selbst überlassen war. Entsprechend mehr Zuwendung und spätere Schlafenszeiten muss man dann für den Abend einkalkulieren und darf nicht erwarten, dass in den zwei Stunden was wesentlich sinnvolleres als Snacks essen und TV schauen passiert. Ich hab mir dennoch Recht bald einen 95%igen Home Office Job gesucht, weil die Ansprechbarkeit wichtig ist und die Pendelzeiten nicht auch noch dazu kommen.

Und dann schau, an welchem Ort welche Mieten, Kita- und Hortzeiten, beruflichen Möglichkeiten, soziales Netzwerk etc. herrschen und mach Deine Entscheidungen, was Arbeit, Umziehen etc. davon abhängig, wo alle Puzzlestücke so zusammen passen, dass Du autark mit den Kindern ohne Kooperation Deiner Ex klar kommst.

Nach meiner Erfahrung sind all die Modelle, bei denen einer die Kinder bringt und der andere sie holt, nach einer Trennung zwar total wünschenswert, weil wirtschaftlich sinnvoll. Tatsächlich halten solche Arrangements aber nur bei Ex-Eheleuten, die in und nach der Trennung noch Freunde und beide stabil und verlässlich sind. Und das ist bei euch nicht gegeben.

Was das Auto angeht: Die pragmatischste Lösung wäre, sich für den Motor einen Kostenvoranschlag zu holen (um dann zu sehen, dass die Reparatur vermutlich zu teuer ist) und so lange es bei euch finanziell eng ist, Deine Reifen unter ihr Auto zu klemmen und sich das Auto mit einem Belegungsplan als Carsharing zu teilen. Das spart auch die zweite Versicherung. Und für gewöhnlich hat dann der, der die Kinder hat, auch das Auto. Das durchkreuzt dann allerdings die Pläne Deiner Ex, mit dem Auto in Urlaub ohne die Kinder zu fahren. Ob sich das also bei euch umsetzen lässt, ist fraglich.

Was mir noch aufgefallen ist, was Deine Bemerkung, dass Du die Arztsuche für Deine Kinder ganz allein gemacht hast. Auch wenn das in eurer Familie bislang sie oder ihr beide gemeinsam gemacht habt, ist das etwas, was von Dir als Vater einfach erwartet wird. Das heißt, es ist gut, dass Du das machst. Aber weder gibt es einen Orden dafür, noch kann man Deiner Ex vorwerfen, dass sie es nicht macht. Ihr seid seit einem halben Jahr beide krank geschrieben und beide zu Hause. Die Kinder und der Haushalt sind also genauso gut Dein Job wie es ihrer ist. Und wenn sie sich nicht engagiert, musst Du ran. Dafür gibt es zwei Eltern. Das kann Dich ärgern. Aber beim Jugendamt erwähnen würde ich das nun wirklich nicht, weil sowas als normale Elternpflichten bei beiden vorausgesetzt wird. Das innere Aufrechnen kannst Du am besten lassen. Denn wenn sie morgen abhaut, stehst Du eh mit allem allein da und bekommst im Zweifel noch nicht mal Unterhalt bzw. erst nach Jahren und langen Gerichtsverfahren. Dieses "aber sie muss doch" oder "wie kann sie nur" bringt Dich nicht weiter. Sie muss, solange Du nicht vor ihr abhaust und die Kinder zurück lässt, gar nichts und kann Dir mit dem entkleideten Poppes ins Gesicht springen und das einzige, was Du tun kannst, ist Dich zu ärgern. Traurig aber wahr.

Schau mal, ob Du nicht auf dem Reißbrett ein Leben für Dich und die Kids entwerfen kannst, bei dem Deine Ex morgen nach Timbuktu auswandern könnte und euer Leben dennoch ganz normal weiter geht. Und Du jeden Umgangsplan, den sie tatsächlich einhält, und jede finanzielle Beteiligung von ihr feiern kannst, aber nicht darauf angewiesen bist.

x 5 #1121


J
Zitat von Nalf:
Ich bin da bei Balu und würde gerne sortieren, was Jules Thema ist und was ihres. Und was er tun kann (und nicht etwa von ihr erzwingen. Ja mei, ...


Also wieder viele wahre Worte. Es ist erstaunlich wie präzise du das Puzzel zusammensetzen kannst.

Ja, wenn ich ehrlich bin und das möchte ich ja auch sein, dann war es genau so, wie du sagtest. Wenn sie dann mal weggegangen ist, dann wollte ich immer genau wissen, wann, wo und mit wem. Das passierte immer wie eine Art Automatismus meinerseits. Je länger wir zusammen waren, desto größer waren meine Ängste, dass sie jemand anderen kennenlernt.

Daher, so war es in der Vergangenheit leider und das ist auch eins dieser angesprochenen Verhaltensmuster, was ich meinte, was ich durch die Trennung und die ganzen Gespräche mit meiner NF erkannt habe. Es ist nur super schwer, solch jahrelangen Muster abzulegen.

Bezüglich des Tests, was du sagtest. Das ist halt meine große Angst, dass ich jetzt alles gebe und mache und sie am Ende, wenn ich ihr also bei dem ganzen Ausbruch geholfen habe, sie mich dann wie Abfall behandelt und sagt, dass sie jetzt jemand Neuen hätte.
Sie sagt zwar immer wieder, dass es ihr jetzt in erster Linie um sich geht und sie wieder frei, stark und souverän sein möchte und halt Dinge nachholen will aber dann denke ich da auch immer wieder an so widersprüchlichen Aussagen wegen dieser Frau und mittelfristig neue Beziehung etc. Das ist das, was mich so zerreißt.

Gestern Abend und heute Morgen hat sie wieder geweint, sagte mir, dass die Tränen wegen mir sind, weil eben noch Gefühle da sind und dass so keineswegs will, dass ich aus ihrem Leben verschwinde, als Freund und auf der anderen Seite denke ich halt auch, dass da vielleicht jemand anderes ist und sie meine Hilfe jetzt nur braucht, um das alles hinter sich zu bringen. Sie sagte ja auch mehrfach, dass sie das alleine nicht schafft.

#1122


J
So, jetzt eine Frage zum Finanziellen. Meine NF hat heute nur 30% ihres Krankengeldes auf das Ehekonto überwiesen, nachdem ich ihr erklärt habe, dass jetzt noch Buchungen abgehen.
Sie meinte dann nur, dass ich zusehen soll, dass noch Geld reinkommt. Sie müsse jetzt auch für sich sorgen und will das Geld für sich einbehalten.

#1123


M
Zitat von Jules189:
So, jetzt eine Frage zum Finanziellen. Meine NF hat heute nur 30% ihres Krankengeldes auf das Ehekonto überwiesen, nachdem ich ihr erklärt habe, ...

Naja was soll man sagen, entweder zahlst du mehr, oder es muss endlich einer ausziehen. Ich weiß nicht was man da raten kann 🤷‍♀
Klar kannst du in das gespräch gehen, aber wenn sie Nein sagt, was willst du machen 🤷‍♀

x 2 #1124


Balu85
Also ich war ja außer arbeiten im Grunde nie wirklich alleine weg. Meine Exfrau auch nicht wirklich. Aber wenn dann war es eigentlich immer so das der andere wusste wo oder mit wem man unterwegs ist. Also schon so rein aus Interesse.
Einfach zu sagen "Ich bin dann mal weg. Warte ni auf mich, kann spät werden". Käme mir gar nicht in den Sinn. Aber wahrscheinlich ist das wieder so ein schmaler Grat zwischen "Simpler Informationsaustausch" und "Kontrolle".

Zitat von Jules189:
Sie meinte dann nur, dass ich zusehen soll, dass noch Geld reinkommt. Sie müsse jetzt auch für sich sorgen und will das Geld für sich einbehalten.

Bei solchen Dingen wäre irgendwas schriftliches irgendwie praktisch. WA Chat oder sowas -> den kann man auch exportieren und abspeichern.

x 2 #1125


A


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