Mia83333
Mach mal eine Pause davon, Dich über eine Frau, die hier gar nicht mitliest, aufzuregen.
Zitat von Mia83333: Naja dem TE ihre Erkrankung zu erörtern und zu sagen sie kann nicht ist meiner Meinung nach Berechnung
Zitat von Mia83333: Also ich würde ein ruhiges stabiles Leben, ein Leben im Chaos und Leid vorziehen. Aber jeder wie er im mag.
Zitat von Mia83333: Eine Zone die sie selber verbockt hat, indem sie den TE mit den Fixkosten hängen lässt und die Kinder.
Zitat von Mia83333: Stimmt wohl, aber es gehört auch ein funken Eigenverantwortung dazu.
Zitat von Mia83333: Man ist ja kein Opfer äußerer Umstände
Hast Du Kinder?
Dann stell Dir vor, eines davon wäre von Deinem Mann (oder Dir) in der Kindheit missbraucht worden, hätte sich dann in die Arme eines Mannes geflüchtet, wäre schwanger geworden und so lange misshandelt worden, bis sie eine Fehlgeburt erleidet. Rettet sich dann zu einem anderen Mann, wird wieder schwanger, nur um finanziell und emotional wieder in Not zu geraten. Alle Menschen, denen Dein Kind vertraut, nutzen seinen Körper und seine Liebe und seine Funktionalität und gefährden dann zum Dank seine Existenz.
Immer noch kein Mitgefühl möglich?
Nicht genug äußere Umdtände, um einen Urlaub buchen und von Freiheit träumen zu dürfen und sich in die Zuwendung einer Person, die keinen P. hat und nicht mit ihr schlafen will, zu verlieben und sich zu dieser Person hinretten zu wollen?
Zitat von Plague: Ist die Diagnose einer Traumafolgestörung jetzt ein Produkt der Forumsdiskussion oder ist das tatsächlich evident?
Wieviele Kinder muss man Dir denn aus dem Bauch treten, um ein Trauma auszulösen?
Oder sollen Frauen sowas einfach wegstecken, weil sie ja später jahrelang als Ehefrau, Zuberdienerin, Mutter und emotionale Stütze für Jules gut funktioniert hat und sich erst vor wenigen Jahren "erlaubt" hat, zusammen zu brechen und sich aus diesem Elend wegzuwünschen?
Zitat von Scheol: Du gehst als Patient zu einem Arzt , der nicht erkennt was du hast. Gibt dir Medikamente wo es dir schlechter geht statt das Hilfe kommt.
Der Nicht auf dich einwirkt das du mal eine Therapie machen solltest.
Statt dessen schickt er dich ohne Werkzeug durch einen Therapeuten zu einer Reha.
Ob der Hausarzt von ihrer Vergangenheit weiß?
Mal angenommen, er geht nur von einer überlastete Mutter mit zwei kleinen Kindern aus, deren Mann nach einer Insolvenz krank geschrieben und noch Jahre der Privatinsolvenz vor sich hat.
Würde man als Hausarzt da nicht versuchen, die Frau zumindest so zu stabilisieren, dass sie noch ein bisschen weiter funktioniert, bis ihr Mann wieder Geld verdient, sowie ihr mal eine längere Auszeit zu gönnen. Für eine Mutter-Kind-Kur reicht ihr Befund nicht, für einen Reha aber schon. Die stationären Psychiatrien sind eh voll. Was willst Du als Hausarzt da machen? Medis zum Weiterfunktionieren. Früher war es Frauengold und Klosterfrau Melissengeist. Heute halt Antidepressiva ohne begleitende Therapie.
Das das Mist ist, darin sind wir uns einig. Aber welche Alternativen gibt das System denn her?
Zitat von Golem: Das rühren im Problemtopf bringt nur etwas, wenn daraus auch ein Gericht zum Essen wird.
Finde ich den wichtigsten Satz des Tages!
Ohne zusätzliche Betreuungspersonen für die Kinder wird Jules weder die Kinder emotional auffangen, noch sich selbst aufrecht halten, noch arbeiten oder sich autark von den Handlungen seiner Frau aufstellen können.
Das wäre mein erster Schritt.