@Jules189
Zitat:Meine NF fing dann direkt an, dass sie unbedingt in die Großstadt ziehen will.
Um Ablenkung zu haben ?
Nur der Dauerstress in der Großstadt ist ständig präsent.
Zitat:Jetzt ist es ja so, dass sie unseren Sohn und einen Teil seiner Auffälligkeiten kennt. Aber natürlich ist das Bild nicht aktuell, denn gerade in den letzten Monaten hat sich sein Verhalten noch mal drastisch verändert. So wie er jetzt ist, kennt sie ihn nicht.
Zitat:Ich habe dann auch mal meine Befürchtung geäußert, dass der kleine eventuell kein oder nicht nur ADHS / Autismus haben könnte, sondern vielleicht ein Trauma. Nur, dass sie dies mal gehört hat.
Ich habe dir gestern ein Video in ein anderes Thema rein gestellt wo ein Kinder Trauma Psychologe genau diese Diagnosen meinte , das Kinder Autismus / ADHS bekommen aber in Wirklichkeit ein Trauma vorliegt. ( Minute 58 äußert er das in dem Video )
Zitat:Und hier sagte die Frau von der Familienberatung dann, dass es für die Kinder und gerade für unseren Sohn schon ein großer Schritt wäre, da er ja zum einen schon ein paar neue Wurzeln geschlagen hätte und er aufgrund der vergangenen Umzüge es eh schon schwieriger hätte.
Der Junge wird ständig entwurzelt und kann nie wirkliche ankommen. Er kann sich nie wirklich heimisch fühlen.
Zitat:Meine NF begründete das dann mit ihrem Problemen.
Die Kinder sieht sie nicht.
Zitat:leider eine sehr spezielle Situation (sehr sehr schmutzige Wohnung mit einem Dauerraucher, der auch vor Kindern die Wohnung voll raucht. Dazu noch Katzen, wo unser Sohn dagegen allergisch ist!)
Nicht wirklich ein Umfeld für Kinder.
Zitat:Also, warum sage ich euch das. Man merkt ihr ganz deutlich an, es wirkt sogar schon fast panisch, dass sie unbedingt in diese Großstadt zurück ‚muss‘ bzw. Unbedingt von hier weg! Sie muss sich innerlich so unwohl fühlen, dass sie aus der jetzigen Umgebung flüchten muss.
Was triggert sie das sie das will ?
Zitat:Daher ja auch im Alltag die ganzen kleineren Fluchtversuche. Aber das nicht zum Wohle der Kinder, sondern ausschließlich für ihr Wohl.
Von der Reaktion sofort in die Aktion ! Wild um sich schlagend auf den Hochseil.
Zitat:BTW war meine NF währenddessen extrem angespannt. Sie wippte extrem energiereich ihr Bein über die ganze Zeit und guckte des Öfteren etwas panisch zur Decke.
Zitat:Die Frau von der FB hat dann ganz rational erklärt, dass solche Schritte sehr gut überlegt sein müssen. Einmal wegen der Wohnungssituation, dann wegen der Bezahlbarkeit und vor allem wegen der Kinder, also auch so Sachn wie neue Kita, Schule und Eingewöhnung. Und das war z.B. ein Punkt, den ich gar nicht auf dem Schrim hatte. Die Eingewöhnung verlief für unseren Sohn schon immer problematisch.
Ich hau mal hier ein raus ……. Wie du oben auch schon erwähnt hast unterstelle ich bei dem Umfeld den Jungen eher ein Trauma. Das ständige umziehen und rausnehmen aus einem gerade sicheren Umfeld , verunsichert den Jungen völlig und er weiß nicht wie er noch mit der Gefühltswelt umgehen gehen soll.
Das ständige beobachten des gesamten Umfeldes , wie ist die Mutter gerade drauf , wird sie instabil , oder muss der kleine 6 jährige die Mutter stabilisieren ? Parentifizierung. Nicht seine Aufgabe.
Die Tochter scheint eine stille Beobachterrin zu sein.
Zitat:Wie ihr ja auch schon geschrieben habt, sehe ich hier auch gewisse Dinge, wie die Tatsache, dass wir derzeit keine wirklich großen Schritte machen / machen können.
Auch wenn es derzeit friedlich ist, so fühle ich tief in meinem Inneren, dass es sich derzeit alles irgendwie falsch anfühlt.
Ich denke für die Kinder weniger.
Zitat:Dass sie mich hart testen will, dass ich zu all ihren Ausflügen einfach ja sagen soll (und hier meine ich das gar nicht wegen mir, sondern vor allem wegen der Kinder. Wie ich ja schon sagte, hat gerade unser Sohn extreme Verlustängste und jetzt will meine NF in den nächsten drei Monaten für insgesamt 5 Wochen weg von den Kindern.
Wie sollen das die kleinen denn dann verstehen und verarbeiten,
gar nicht weil sie jetzt schon Spuren zeigen von dem Umfeld.
Und sie Triggert mit dem wegfahren nun wieder die Ängste der Kinder.
Zitat:nachdem sie ja zum einen 7 Wochen weg war und! Was hier auch einige echt gut beschrieben haben, dass sie nach der Reha an manchen Tagen echt eine Art Hülle ist bzw. Sie sehr lustlos und genervt auf die Kinder reagierte.
Mama liebt mich nicht,
Mama mag mich nicht
Zitat:Klar, an einem anderen Tag ist es dann wieder umso besser.
Mama liebt mich nun wieder , Mama mag mich .
Aus welchen Grund auch immer.
In meinen Augen ist das eine Push und pull Behandlung gegenüber der Mutter den Kinder.
Eine erwachsene Person kommt damit nicht klar , ein Kind erst recht nicht !
Zitat:Aber es ist halt super volantil und nicht konstant.)
Das ein Kind völlig diese instabile Energie gar nicht verarbeiten kann und die Anzeichen zeigt wie er es jetzt gerade tut ist wohl klar das der Junge zerissen ist und wird.
Zitat:Und was ich auch sagen muss, womit ihr Recht habt. Auch, wenn es mir nicht gut geht, wenn meine NF in meiner Gegenwart ist, fühle ich mich extrem ausgebremst und halt irgendwie emotional erpresst.
Der 6 jährige dekompensiert dieses über sein Verhalten , weil er das irre widersprüchliche hin und her hin und her jeden Tag oder doch noch aber vieleicht doch , ja nein , doch , nein, garnicht mehr in Worte fassen kann.
Zitat:Ich würde am liebsten einfach weg, zumindest für ein 2 oder 3 Wochen aber dann denke ich wieder an die Kinder
Das will der Junge und das Mädchen auf eine Art wohl auch.
Zitat:Sie hat mir im kleinsten Detail erzählt, wie sie das machen will. Das war jetzt gerade. Sie hätte nichts Positives im Leben mehr und hat an nichts mehr Freude. Selbst Essen und Tiere, was ihr immer Freude gemacht hat, kann sie nicht mehr fühlen. Ich muss sagen, dass sie in den letzten Tagen wirklich fast nichts gegessen hat.
Ein Versuch über irgendwas Kontrolle zu haben.
Zitat:Ja es ist halt heftig. Jetzt gerade fing sie noch mal damit an. Dass sie angeblich schon alles an Papieren vorbereitet hätte, da nur noch ein Datum drauf müsste. Dann, dass wir ja Wittwen- und Waisenrente bekommen würden.
So langsam überlege ich wirklich vielleicht schon mal zu ihrem Psychiater zu gehen und ihm davon zu erzählen.
112 ?
Das du die Situation nicht mehr einschätzen kannst ,
Hausarzt ?
Ob er weiß was hier zuhause los ist , und welche Wege und Möglichkeiten er sieht um ihr und euch zu helfen ?
Zitat:Ich versuche mit allen Mitteln auf eigenen Beinen zu stehen und alle legen mir da Steine in den Weg. (Sprich, jetzt bei dem Wohngeld-Termin konnte man ihr nicht helfen).
Dann mal eine Therapie anfangen , nur hat sie bis jetzt nie wirklich die richtige Hilfe bekommen.
Zitat:Ich mache jetzt noch einen letzten Versuch beim Jobcenter und wenn die mir auch nicht helfen, dann mache ich mein Testament und zieh mir den Stecker.‘
Haben sich die Kinder auch so ausgesucht , ihre Mutter in dem Alter zu Grabe zu tragen.