×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

651

Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

J
Zitat von So-isses:
Wieso soll er einfach so gehen? Es ist genauso seine Wohnung. Wenn sie ohne ihn sein will, soll SIE gehen. Und wie komnst du drauf, dass sie nach einem Zusammenbruch zur Reha kam? Der war erst dort. Wer sagt, er hat sie zur Hausfrau gemacht? Er war viel zuhause, Stichwort Homeoffice. Und dass sie ihren Job aufgeben ...

Genau, dieser komplette Zusammenbruch kam erst in der Reha.

Wie ich ja schon schrieb, bin ich ab ca. Ende August / Anfang September 2025 komplett zu Hause geblieben um mich dann intensiv um Kinder und Haushalt zu kümmern, um meine Frau entlasten zu können.

Und es ist nicht, so dass ich davor nichts gemacht habe. Und nochmal, ich möchte mich hier nicht in irgend ein glanzvolles Licht stellen, ich reflektiere einfach nur, was in der Vergangenheit passiert. Ja, meine Frau hat zu der Zeit immer am meisten gemacht aber ich habe auch viel übernommen und war nicht der typische Macho-Mann, der sich nach der Arbeit noch von seiner Frau hat bedienen lassen und keinen Handschlag im Haushalt übernommen hat.

x 1 #136


J
Zitat von So-isses:
Dann kann SIE gehen. Oder auf dem Sofa schlafen. Warum muss das unbedingt er sein? Und warum bleibt nur ein Residenzmodell für sie. Wenn er sich 50% kümmern kann, hat er da ein Recht drauf. Sind auch seine Kinder!

Ja, ich sage immer wieder. Ich habe keine Kinder bekommen, um keine aktive Zeit mit ihnen haben zu dürfen.

Das war ja auch eine der wichtigsten Erkenntnisse nach dem Bruch meiner Selbstständigkeit. Ich hätte jetzt auch hier wieder den Fokus auf das Geld verdienen legen können aber da ich gesehen habe, wie schlecht es meiner Frau ja geht, habe ich ihr gesagt, dass ich jetzt den Fokus auf sie und auf die Kinder lege. Selbst wenn es dann halt ein oder zwei Jahre sind. Ich kann danach immer noch wieder beruflich etwas starten.

x 1 #137


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

x 3


G
@Jules189

Zitat von Jules189:
Genau das ist ja der eigentlich Schock für mich. Es lief ja alles seit Monaten und vor allem auch in den ersten Wochen der Reha extrem gut zwischen uns!

Das ist es oder!
Ein Schock. Ein Ereignis was einen völlig überrollt wie eine Lawine.

Das gilt es erst mal zu verdauen. Dies in die Realität zu überführen, kann ein wenig dauern.
Aber es wird. Du wirst das schaffen.

x 3 #138


J
@Balu85

Zitat von So-isses:Er war viel zuhause, Stichwort Homeoffice. Und dass sie ihren Job aufgeben musste lag ja scheinbar an einer Nachbarin bzw dem Umzug wegen ihr. [pid]undefined[/pid]

Jain, zumindest im Eingangsbeitrag war davon die Rede das es die ersten Jahre so lief. Aber später dann auch mehr Stress mit der Arbeit hatte um die Kohle zu verdienen die sie brauchten. Also er sehr belastet mit dem Job um das Haushaltseinkommen zu sichern und sie belastet mit den Kindern.
Und so wie ich es verstanden hatte wollte seine Exfrau wieder arbeiten was dann aus Mangel an Betreuungsplätzen wegen Umzug nicht ging. Dabei sei aber angemerkt, das dieser Umzug nicht allein seine sondern die Entscheidung beider war.

Absolut richtig verstanden. Auch das haben wir beide intensiv besprochen und beide entschieden.

Zitat von So-isses:Du verdrehst hier so einiges kräftig. [pid]undefined[/pid]

naja....ist eigentlich bei jedem Thema die selbe Masche. Böser egoistischer Mann, arme ausgebeutete unterdrückte Frau, die mit allem allein gelassen wurde usw. Muss an der Brille liegen. Gelegentlich passt das dann auch mal und das reicht dann als Beweis für alle anderen Geschichten hier.

x 1 #139


Scheol
Zitat von Jules189:
Genau, dieser komplette Zusammenbruch kam erst in der Reha.

Traumatisierte rennen ihr lebenlang durch Leben.

gehe VIEL arbeiten.
machen VIEL Sport.
Sind VIEL im Internet,
beschäftigen sich VIEL mit im außen.
machen viel dies und das….
Nehmen notfalls Dro. um die Anspannung im Körper weg zu bekommen.
Fangen an zu trinken um selbst bewusster zu werden
usw.

In der Reha , gibt es oft Handy Probleme , oft kein Internet , also ist man auf sich selbst zurück geworfen wo man Jahre Jahrzehnten selber nicht hinsehen wollte und konnte.

Dann sitz da der die Mitpatienten , und erzählt in tiefer Trauer und Enttäuschung was von Lug , Betrug oder Ähnliches in der Beziehung und dann kommt was hoch gekrochen. Und oft ist es nicht die eine Sache sondern ganz viel wenn die Tür aufgemacht wurde.

Ich kam in die Reha wegen einen Motorradunfall, in der Vorstellungsrunde wo ca. 12 Mitpatienten saßen stellte ich mir vor und sagte , ich hatte einen schweren Motorradunfall,….. plötzlich wurde ein Mitpatient sichtlich unruhig , stand auf und sagte weinerlich „ ach ja ich hatte auch einen Motorradunfall den habe ich völlig verdrängt“….. und er fing an zu weinen.

also die siehst , man kann eine Person schneller triggern und aus der Mitte bringe als wie man , wenn man in der Mitte ist , denkt.

in der Klinik war IHRE Therapeutin in einer Patt Situation. Der Ehemann von der Versicherten Sucht Kontakt aus Sorge , und IHRE Therapeutin ist IHRE Therapeutin. Soll sie was äußern um sie zu destabilisieren um sie weiter zu destabilisieren? Sicher nicht.
sie ist nur für ihre Patientin da. Und nicht für Probleme zuhause.

Nüchtern betrachtet , wäre deine Therapeutin für dich zuständig, was nicht heißt das ich dein Handeln nicht verstehe.

Bei psychosomatischen Reha will man eher keinen Besuch von außen haben , da die Versicherten ihre Probleme nicht mit in die Reha holen sollen , und eben auch mal auf sich schauen sollen.
wenn man davon ausgeht das statistisch sich nur 8 % der Familie verstehen , vermutlich eine bessere Entscheidung.

x 3 #140


G
@Scheol
Hast du eine Quelle? Die Zahl klingt interessant.

x 1 #141


Scheol
Zitat von Golem:
@Scheol Hast du eine Quelle? Die Zahl klingt interessant.

Das hatten mir damals ein Psychologe in einer Schulung erklärt.

wenn ich mal irgendwo was finde dann schick ich dir das.

Würde aber zu treffen.

ich saß bei der ersten Reha ca, mit 12-14 Personen im Raum.

die erste sagte , ich rede seit Jahren nicht mit mein Eltern , die zweite sagte zu meine Geschwistern habe ich kein Kontakt mehr , usw….. das ging so weiter und ich saß an Position 7 oder 8, und sagte verwundert „ wir verstehen uns alle“,….. ich hatte das Gefühl das ich in dem Moment der auffälliger war und die Leute dachten „..jaaaa klar, er will noch nicht drüber reden“….

x 1 #142


E
Zitat von Nalf:
Eine Frau, die nach einem schweren Zusammenbruch endlich in einer (wenn auch nur Reha-)Klinik gelandet ist, fragt nach einer Trennung, die ihr Ex nicht akzeptieren will, 7 Tage nicht nach den Kindern.
Na der sollte man ja sofort das Sorgerecht entziehen...

Deine Schlussfolgerung ist falsch, ich habe mit keinem Wort gesagt, dass man der Frau die Kinder entziehen soll. Ich habe auch über sie nicht geurteilt, sondern lediglich die Tatsache erwähnt, dass sie sich nicht nach den Kindern erkundigt hat. Vermutlich weil sie sich viel mit sich selbst beschäftigen muss. Zu glauben, dass sich das nach ihrer Rückkehr sofort ändert, halte ich für realitätsfremd. Sie braucht vermutlich einen schonenden Übergang, mehr wollte ich nicht sagen. Es geht auch darum, was sie braucht und sollte das der Fall sein, wäre es kontraproduktiv, wenn er ihr den Schlüssel in die Hand drückt und geht. Gegenüber der Kinder wäre das in meinen Augen sogar fahrlässig.

x 1 #143


J
Also ich möchte euch allen noch einmal von ganzem Herzen danken. Ihr habt mir in dieser schweren Zeit mehr geholfen und vor allem viel mehr gute Ratschläge und Tipps gegeben als jeder teure Psychologe und Therapeut.

Als ich diesen Thread eröffnete suchte ich ja vor allem eine Erklärung für die unerwartete Trennung, warum weshalb nur etc.
Eine Erklärung, ob es jetzt überhaupt das tatsächliche Ende ist oder eben doch nicht.

Mir ist in dieser Zeit sehr vieles bewusst geworden. Nicht nur, dass ich sehr sehr viele Fehler gemacht habe, die leider nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Nein, es ist vor allem die Erkenntnis, jetzt für die Kinder und auch für mich stark zu werden. Aber auch meine Probleme professionell und intensiv aufzuarbeiten, damit sich so etwas nie mehr wiederholt.

Dann habe ich durch euch begriffen und verstanden, dass ich jetzt erst einmal abwarten muss. Ich kann jetzt nichts mehr verändern, außer es noch schlimmer machen, wenn ich jetzt noch irgend etwas tun würde.

Ich werde jetzt einfach ein guter Papa sein und nebenbei Stück für Stück versuchen mich zu stärken.

Ich habe nicht nur durch euch erfahren, sondern auch von vielen anderen im Netz gelesen, dass es generell sehr oft in Rehas, Kuren und anderen stationären Einrichtungen sehr sehr oft zu Trennungen kommt, ob jetzt wegen einem neuen Mann/Frau ist zweitrangig. Sehr viele Menschen verändern sich wohl extrem während solcher Aufenthalte. Ich hatte natürlich auch eine ganz andere Vorstellung und Erwartung. Gut, das ist eine Erfahrung, die man nur einmal im Leben macht.

Neben der Frage, warum die Trennung und ob die Trennung nun endgültig ist oder nicht, habe ich von sehr vielen wunderbaren Menschen hier im Forum ein bisschen Kraft und Selbstwert bekommen und dass ich, egal was passiert, wenn sie nach Hause kommt, auch einen gewissen Stellenwert als Papa habe und mich nicht direkt aus der Wohnung schmeißen lassen muss.
Wie sagtet ihr so schön, zurückhaltend freundlich sein aber auch meine Grenzen anständig aufzeigen.

x 4 #144


J
Zitat von Scheol:
Das hatten mir damals ein Psychologe in einer Schulung erklärt. wenn ich mal irgendwo was finde dann schick ich dir das. Würde aber zu treffen. ich saß bei der ersten Reha ca, mit 12-14 Personen im Raum. die erste sagte , ich rede seit Jahren nicht mit mein Eltern , die zweite sagte zu meine Geschwistern habe ich ...

Das liest man wirklich extrem oft im Netz. Da gibt es sehr viele Menschen, die das bestätigen.

x 1 #145


J
Zitat von Ella:
Deine Schlussfolgerung ist falsch, ich habe mit keinem Wort gesagt, dass man der Frau die Kinder entziehen soll. Ich habe auch über sie nicht geurteilt, sondern lediglich die Tatsache erwähnt, dass sie sich nicht nach den Kindern erkundigt hat. Vermutlich weil sie sich viel mit sich selbst beschäftigen muss. Zu ...

Das würde ich auch niemals machen, außer es bestünde Gefahr für Leib und Leben. Aber ansonsten werde ich sie immer in meinem Herzen als gute Freundin und halt auch als die Mama meiner Kinder tragen.

Meine große Sorge ist einfach, und das haben ja hier auch schon die ein oder anderen bestätigt, dass eben ein Mensch nach so einer Reha nicht mehr er selber ist, das kann jetzt sowohl gut wie auch schlecht sein. Aber viele schreiben auch, dass gerade der Alltag und ein fehlender Anschluss-Therapeut dafür sorgen, dass es dann sogar zu noch größeren Problemen und Belastungen kommen könnte. Und das ist derzeit mit meine größte Sorge. Ach ja, und dann natürlich noch die Psychopharmaka.
Jemand von euch schrieb das ja auch sehr stichhaltig. 'Jetzt sind in der Reha alle Traumata wieder ausgepackt worden und das intensiver denn je und diese konnte in der kurzen Zeit nicht richtig be- und verarbeitet werden und damit dann nach Hause ohne gute Anschluss-Therapie.'

#146


Stella31
Zitat von Jules189:
Aber viele schreiben auch, dass gerade der Alltag und ein fehlender Anschluss-Therapeut dafür sorgen, dass es dann sogar zu noch größeren Problemen und Belastungen kommen könnte

Eine Reha ist i d.R. nur ein Anfang. Eine Zeit, in der man sich mal ganz auf sich konzentrieren kann. Ohne gewohnte Umgebung, Alltag, kochen, arbeiten usw.
Das hilft, sich neu zu sortieren.
Da dann im Alltag vieles umzusetzen, ist eine große Herausforderung.
Oft fällt man erst nochmal in ein Loch.
Deshalb wäre eine weitere therapeutische Hilfe sehr wichtig. Gerade bei der Schwere ihrer Probleme.
Manche Kliniken bieten ein Programm nach der Reha an.

x 1 #147


Scheol
@Jules189
Zitat:
Meine große Sorge ist einfach, und das haben ja hier auch schon die ein oder anderen bestätigt, dass eben ein Mensch nach so einer Reha nicht mehr er selber ist, das kann jetzt sowohl gut wie auch schlecht sein.

Man nennt solch Aufenthalt auch Rehablase.

Alles wird gemacht , gekocht geputzt usw.

Dann sind da Menschen die ein auf den Sack gehen und andere mit den versteht man Sub schnell und gut.

Die Gespräche auf dem Flur sind die intensiveren. Nicht die beim Therapeut. Was will der auch bei 1-5 Terminen mit dir machen ?

Vieles kommt da hoch weil man wie oben gesagt den @rsch hinterher getragen bekommt.

Hast du kein Werkzeug ist es schwer damit umzugehen.

Hast du vorher Werkzeug erlernt hast du damit ok umgehen was da hoch kommt.


Zitat:
Aber viele schreiben auch, dass gerade der Alltag und ein fehlender Anschluss-Therapeut dafür sorgen, dass es dann sogar zu noch größeren Problemen und Belastungen kommen könnte.

Wichtig ist vorher ein Therapeuten zu haben und danach. Falls Themen hoch kommen,

Der RV Träger sagt , das alle Leistungen Vorort ausgeschöpft sein müssen…… sind sie oft nicht also schreibt der Hausarzt was , wo der Träger denkt das der Versicherte in eine Therapie beim Hausarzt ist lt. Formulierung.


Zitat:
Und das ist derzeit mit meine größte Sorge. Ach ja, und dann natürlich noch die Psychopharmaka.



Zitat:
Jemand von euch schrieb das ja auch sehr stichhaltig. 'Jetzt sind in der Reha alle Traumata wieder ausgepackt worden

Nicht ausgepackt. Die Ruhe lässt es Hoch kommen.


Wenn du in Deutschland mal das Handynetzt für 14 Tage ausschaltet würdest , na was meinst du was die ersten Tage los wäre.

Die ersten brauchen drei Stunden bis sie runter kommen , und sagen ok ist so. Wo andere Dinge schlummern die werden richtig damit zu tun haben und das wird man auch sichtlich merken.

Bei vielen läuft Radio oder der tv nebenher. Alles Zeichen das dieser Mensch nicht allein sein kann und Geräusche ihm suggerieren sollen das irgendwas da ist.


Zitat:
und das intensiver denn je und diese konnte in der kurzen Zeit nicht richtig be- und verarbeitet werden und damit dann nach Hause ohne gute Anschluss-Therapie.'

Meine persönliche Meinung ist das der Betrug von dir gerade hoch kommt und die Traumata aus der Kindheit , Jugend , heranwachsend wieder hoch kommen , weil es der selbe Traumatyp ist.

Das ein Trauma in 5 Wochen , und in einer Anschluss Therapie kurz mal aufgearbeitet wird , halte ich für sehr sehr unwahrscheinlich.

Hier gibt es Personen , die berichtet haben das sie seit der Jugend in Therapie waren. Also 10 Jahre und mehr.

x 2 #148


alleswirdbesser
@Jules189 vielleicht wäre eine Vater Kind Kur was für dich? Du kannst ja mal bei deinem Arzt nachfragen.

x 1 #149


J
Zitat von Scheol:
@Jules189 Man nennt solch Aufenthalt auch Rehablase. Alles wird gemacht , gekocht geputzt usw. Dann sind da Menschen die ein auf den Sack gehen und andere mit den versteht man Sub schnell und gut. Die Gespräche auf dem Flur sind die intensiveren. Nicht die beim Therapeut. Was will der auch bei 1-5 Terminen mit dir ...

Da stimme ich dir vollkommen zu. Nachdem ich mir ihre Nachrichten vor ein paar Tagen noch einmal in Ruhe durchgelesen habe, war ich auch der Meinung, dass es vor allem mein Betrug war, der jetzt bzw. in den letzten Wochen in der Reha wieder hoch kam. In Kombination mit der Notlüge und der E-Mail an die Therapeutin war es dann der endgültige Vertrauensverlust.

#150


A


x 4